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EM-Effektive Mikroorganismen(Probiotik) im Bienenstock und in der Imkerei

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Avatar: bavaricus
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aus Oberbayern
Beiträge: 501
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# 27.10.09, 08:25 Uhr
Freisinger schrieb:
Als Siliermittel setz ich folgende Mischung an.....
Servus


Ich will aber meine Bienen nicht silieren! Nein, ich denke schon, dass EM an dieser Stelle wirklich einen wertvollen Beitrag leisten kann.
Die vorher angeführten Nutzen wie Freiheit der Bienen von Faulbrut, Nosema und Kalkbrut etc. habe ich auch so erreicht, über konsequentes Selektieren UND: my bees thrieve on small cells!

Gesundheit ohne Add-ons ist bei Bienen problemlos machbar!! Deshalb auch meine abneigende Haltung zu irgendeinem Einsatz eines Mittelchens zur "Vitalisierung". Das muss der Bien selber machen, sonst wirds nix dauerhaftes. Einen Hund zur Jagd tragen bringts ja auch net wirklich.
Servus
Bavaricus
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Avatar: aeon
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aus odenwald
Beiträge: 208
Alter: 101 Jahre,
# 27.10.09, 12:52 Uhr
zeroboose schrieb:
wie versprochen:
Fakten zu Deinen Links ...


hier handelt es sich NICHT um fakten sondern allenfalls mal wieder um HETZE.
diese wiederum mehr in polemik, denn in fakten gründet (nachweis negativer auswirkungen von probiotik???).
einen englisch-auffrischungskurs zu besuchen und die berichte ZU ENDE zu lesen könnte hilfreich sein.
nur teile herauszunehmen und den rest ausser acht zu lassen ist UNSERIÖS.
auch die probiotischen mittel seitens der universitäten/bieneninstitute als "allheilmittel" hinzustellen wäre unseriös und davon war nie die rede (auch nicht von mir). es ging lediglich um hilfsmittel und stärkungsmittel zur bienengesundheit. diese nachweisse sind definitif erbracht!


zeroboose schrieb:- [www.ars.usda.gov]

Auth.: Evans, Jay; Lopez, Dawn schrieben:
Title: Orally Induced Immune Responses in the Honey Bee, Apis Mellifera
The probiotic mix is therefore presented as a potential surrogate for assaying the immune responses of different honey bee lineages. It is also proposed that a dietary exposure to probiotic bacteria might help honey bee larvae, and other life stages, survive attacks from pathogens.

> die Verabreichung probiotischer Bakterien könnte vielleicht ...


einige auswirkungen der probiotic sind bereits gut erforscht, andere verfahren sind in der entwicklung und mit sicherheit werden hier noch einige weitere erfolge zu verzeichnen sein. es wird auch mit weiteren bisher unbekannten stämmen geforscht (gegen ccd) - ebenso mit pilzen, welche direkt varroen parasitieren und vernichten.
es ist auch richtig, daß noch keine 100% heilerfolge zu verzeichnen sind(das "wundermittel" zu haben wäre echt zu schön - wie man sieht ist die menschheit auch noch immer nicht bereit für "wunder"!), wohl aber ein eindeutiger rückgang der infektionen!
zeroboose schrieb:- [ddr.nal.usda.gov]
Titel: Bacterial Probiotics Induce an Immune Response in the Honey Bee ((Hymenoptera: Apidae)
Auth.: JAY D. EVANS AND DAWN L. LOPEZ
Urtext zu vorigem Link


danke, das ist richtig/mir entfallen, ändert aber auch nichts am inhaltlichen!

zeroboose schrieb:
- [www.beesource.com]
> ein (Foren)Beitrag bezieht sich auf : [www.ars.usda.gov]


richtig. einer von einigen anderen...

zeroboose schrieb: in einem Beitrag und im zitierten Link:
Symbiotic microbes also might contribute to the reduction of pathogens in the hive by synthesizing antimicrobial compounds.

> Symbiontische Mikroben könnten zur Verringerung von Pathogenen (Bakterien) beitragen ... (in der Bienenbrut)
> übrigens genau dasselbe wie Link Nr.1 und Link Nr.2 ...cry

aber scheinbar immer noch nicht bis zum ende gelesen.
der hier bezieht sich direkt auf die bakterien, andere wiederum auf allgemeine gesundheit, brutförderung, langlebigkeit, etc. - all dies wussten wir aber auch theoretisch schon VOR den neuen links, da die wirkungsweise und kreisläufe logisch und praktisch nachvollziehbar sind. es wäre unsinnig anzunehmen,
daß ein in allen anderen bereichendes des lebens positiv wirkender organismus sich ausgerechnet auf bienen negativ auswirken sollte (vielleicht kommt ja hierzu mal ein "nachweis")
im bienestock sowie im darm der biene und im bienenbrot und honig findet man viele der bekannten "keimkontrahenten" also die guten wie die bösen.
durch einsatz von ANTIBIOTIKA/säuren etc. werden alle keime abgetötet. kommt jetzt in dieses empfindliche mileu (also auf den reinen nährboden) durch windhauch oder infizierte biene eine nosema/faulbrut usw.- "keimwolke" , dann gute nacht! gebe ich aber direkt nach antibiotikabehandlung probiotische organismen hinein habens pathogene mit sicherheit zumindest schwerer sich durchzusetzen. auch die schädlichen keime sind immer im bien zu finden, einzig welche spezies überhand gewinnt ist ausschlaggebend für verderb oder gedeih!!!
zeroboose schrieb:- [www.npbee.org]


3. BBread, a protein honeybee feed offered by Jester Bee Company. It is described with three
separate terms; Pollen Substitute, Bee bread substitute, Probiotic protein feed for honeybees.
It states it is made from multiple ingredients to make it more nutritionally balanced. It is over 25%
protein, 40% simple sugars, 5% vitamins and minerals, 5% fat. It is fermented and contains live
and active probiotics (beneficial microorganisms).

> Reklame für Bienenfutter; sonst nix.
was anderes wurde auch nicht behauptet. es wurde lediglich geschrieben, daß auch ein probiotisches futter schon erfunden wurde. der link kann trotz allem sehr nützlich sein, für kleine betriebe , die gerne mit pro-bee-otic arbeiten, aber futter nicht selbst mischen möchten. es gibt viele bienenhalter, die bienen zur freude halten und keineswegs auf "ertäge" und "billigfutter" angewiesen sind und daher unzögerlich zu bestem futter greifen (und ich wette die bienen dankens trotzdem noch).

zeroboose schrieb:- [www.eurbee.org]
EurBee board; 160 Seiten ...

einziger Beitrag "Tautz" über:
"Disease removal by altered flight behavior of forager honey bees (Apis mellifera) infested with Nosema apis";

> handelt aber über das Verfliegen von varroabehafteten Trachtbienen ... (die aber keine EMs als Tracht schleppen ...)


es handelt sich hier um eine sehr breit angelegte studie, die sich mit unterschiedlichsten bereichen der bienengesundheit auseinandersetzt und auch zu konkreten versuchsergebnissen führt.
diese grossangelegte sache wurde von bienenwissenschaftlern aus aller welt durchgeführt. unter anderem auch herr tautz (ein experte) , was nichts anderes verdeutlichen soll, daß hier unzweifelhaft echte experten am werk waren!
ich bitte dazu das versuchsergebnis von seite 27 zu ende zu lesen :
A – control (non treated);
B – treated group with probiotic administration before the infection;
C – treated group with probiotic administration immediately after the infection.
We observed the presence on combs of diseases symptoms as concave and dark
capping, dead larvae or scales and monitored the presence of Paenibacillus larvae and
our probiotic on larval gut by mean of microbiological counts. We observed a decrease
of disease symptoms on treated hives.





[quote]zeroboose schrieb:- dann "entertain" mal schön weiter ...[!quote]
mit dem grössten vergnügen!biggrin

zeroboose schrieb: Das kommt mir vor wie wenn einer, dem das Wasser bis Unterkante Oberlippe steht, und der dann einen toten Fisch als Rettungsring packt ...


kommt mir auch so vor (LOLmrgreen mrgreen mrgreen - und ich denke auch mittlerweile für alle offensichtlich, wer nach"stinkendenden" fisch-"argumenten" greift.


zeroboose schrieb:... im übrigen meine ich, daß keine zusätzlichen EMs in den Bienenstock gehören ...


wenn man beiträge verfolgt, gibt es menschen die wirklich viel ahnung haben von den bienen und oft mit guten argumenten überzeugen. es wäre gut für diese menschen ,wenn sie wirklich dabei blieben und mit diesem bekanntem und fundierten wissen weiterarbeiten und so anderen auch weiterhelfen.

aus einer egozentrischen haltung heraus als "allwissender" in selbstherrlicher weise gegen themen und/oder personen zu hetzen von denen man keine ahnung hat ist schade, denn man gibt sich eine große blöße und wird unglaubwürdig. wissen (schaft) ist nicht statisch sondern in ständiger entwicklung.

mit allem was man hier schreibt zeigt man auch der welt, welche innere haltung man hat und der aufmerksame leser versteht sehrwohl auch die energien zwischen den zeilen zu lesen und so rückschlüsse auf den verfasser zu ziehen (psychologisches profil)

auch das sollte man bei allen denunziationen, polemik und formulierungen nicht ausser acht lassen.

es sollte nicht um persönliche zwiste gehen und es ist gut, wenn man die grösse hat eine niederlage zuzugeben (auch das kann zu respekt und ansehen führen) und nicht weiter "don quichote" spielt!

alles gute wünscht aeondaumendrueck daumendrueck daumendrueck daumendrueck daumendrueck daumendrueck daumendrueck
Gesundheit ist der Zustand des völligen körperlichen, seelischen und sozialem Wohlbefindens.
Jedoch wenn man die Messlatte so hoch legt, dürfte es auf Erden nur wenig gesunde Menschen geben. (danke an uwe r.)

wer nicht willens ist, die natur bis in ihre feinsten glieder zu erforschen und zu verstehen, muß sich nicht wundern, wenn er eines tages hilflos und mit unverständnis den krankheitssymptomen der grösseren glieder gegenübersteht! (von mir;)

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Beitrag bearbeitet von zerobooze am 27.10.09 um 15:06 Uhr.
# 27.10.09, 14:52 Uhr
aeon zitierte:
... nur Teile herauszunehmen und den Rest ausser acht zu lassen ist UNSERIÖS. ...

- aber sich nur mit Links zu brüsten ist seriöser ???
> anscheinend durchforstest Du das wewewe, und wenn nur das Wort "effektiv", "probiotisch" oder "Mikroorganismus" vorkommt, schreist Du "heureka" ...

Dabei sollte man auch mitkriegen (können), daß es sich nur um vereinzelte Versuche mit gezielt dargereichter AFB handelt. Eine (als möglich und eventuell) dargestellte Verbesserung ändert aber nix am Endergebnis:
> EMs sind kein Mittel gegen AFB (oder sonstwas)
>> ob Du um ein paar Prozent mehr Brut verbrennst oder nicht, um die AFB loszuwerden ist marginal.

Im Normalfall werden gesunde und halbwegs vernünftig gehaltene Bienenvölker sogar mit der permanent vorhandenen AFB-Kontamination von alleine fertig. Und mit den harmloseren Dingen sowieso.

Werden Bienenvölker nicht mehr fachgerecht versorgt (= bewirtschaftet), oder tritt eine externe hohe Belastung (über Fremd- oder Auslandhonig) auf, dann hilft im Schadensfall EM auch nicht mehr.

Die unkontrollierte rumtropselei mit womöglich selbstgebastelten oder selbstvermehrten EMs (bei wahrscheinlichem totalen Mangel an geeigneten Gerätschaften) steht bei mir im Stellenrang dicht nach der (grade von Imkern so verteufelten) "grünen Genbastelei".

Ich warte nur noch drauf, daß irgendwo auf dem Markt ein Honig auftaucht, der mit degenerierten Botu- oder anderen "-ismen" durchwachsen ist, die irgendwo in einem versifften Plastikkanister zusammen mit sogen. EMs gezüchtet wurden ...

"effektiv" könnten diese "-ismen" dann auch sein mrgreen mrgreen mrgreen
Mit Gruß,
Robert Zenz ("Zenzi")

... im übrigen meine ich, daß keine zusätzlichen EMs in den Bienenstock gehören ...

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Beitrag bearbeitet von aeon am 27.10.09 um 16:08 Uhr.
# 27.10.09, 16:04 Uhr
es gibt doch immer wieder sogenannte "letztes wort" fetischisten und "don quichotes".

tut mir echt leid wenn ich so an manchem ego gekratzt habe.
der einzige teufel/antichrist ist das ego des menschen. gut wenn man s rechtzeitig erkennt.

WER AUFMERKSAM UND GENAU GELESEN HAT WEIß JETZT AUF JEDEN FALL EINIGE INTERESSANTE DINGE MEHR! (samt "nachweisen" und "studien"wink )


"Vorurteile sind ein undefinierbares Unkraut, das auf den grünsten Rasenflächen am heimtückischten wuchert." (danke an elis)

"der größte feind im ganzen land ist und bleibt der denunziantwink


alles gute wünscht aeondaumendrueck


(ps.: em-honig gibts schon auf dem markt und wird mindestens so teuer gehandelt wie "bio" honig)
Gesundheit ist der Zustand des völligen körperlichen, seelischen und sozialem Wohlbefindens.
Jedoch wenn man die Messlatte so hoch legt, dürfte es auf Erden nur wenig gesunde Menschen geben. (danke an uwe r.)

wer nicht willens ist, die natur bis in ihre feinsten glieder zu erforschen und zu verstehen, muß sich nicht wundern, wenn er eines tages hilflos und mit unverständnis den krankheitssymptomen der grösseren glieder gegenübersteht! (von mir;)

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Beitrag bearbeitet von zerobooze am 27.10.09 um 16:40 Uhr.
# 27.10.09, 16:39 Uhr
a/Aeon schrieb:
... der einzige Teufel/Antichrist ist das ego des Menschen. Gut wenn man`s rechtzeitig erkennt. ...

ilest sich fast wie eine Enzyklika oder der Text einer Selbsthilfegruppe ... wink

Du hast aber noch immer nicht verraten welche Bakkies so in den Bienenstöcken rumhopsen:
- sowohl in "normalen" als auch in mit EM "behandelten" Bienenstöcken,
- und was die jeweiligen Bakkies/EMs dann da tun oder was sie (nachweislich!, und nicht "gefühlt") besser machen ... confused

Vorschlag: das wären doch ein paar "letzte Worte" ...
Mit Gruß,
Robert Zenz ("Zenzi")

... im übrigen meine ich, daß keine zusätzlichen EMs in den Bienenstock gehören ...

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# 08.02.10, 19:51 Uhr
[www.bienenforschung.biozentrum.uni-wuerzburg.de]

SIEHE SEITE 12 !

ein erfahrungsbericht mit biosa (probiotik/em) aus der norddeutschen imkerzeitung vom 1.06.2004.

es wird berichtet von der überwindung der kalkbrut mit biosa, über fütterung mit biosazugabe,
geringerem bienentotenfall, weniger varroen und sehr gute frühjahrsentwicklung.

bin mal gespannt auf die antworten der beegroupdaumendrueck
Gesundheit ist der Zustand des völligen körperlichen, seelischen und sozialem Wohlbefindens.
Jedoch wenn man die Messlatte so hoch legt, dürfte es auf Erden nur wenig gesunde Menschen geben. (danke an uwe r.)

wer nicht willens ist, die natur bis in ihre feinsten glieder zu erforschen und zu verstehen, muß sich nicht wundern, wenn er eines tages hilflos und mit unverständnis den krankheitssymptomen der grösseren glieder gegenübersteht! (von mir;)

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# 09.02.10, 00:20 Uhr
aeon schrieb zu
[www.bienenforschung.biozentrum.uni-wuerzburg.de]
SIEHE SEITE 12 :
... ein erfahrungsbericht mit biosa (probiotik/em) aus der norddeutschen imkerzeitung
... vom 1.06.2004. ...
... bin mal gespannt auf die antworten der beegroup daumendrueck

- eine etwas "schmalbandige" Prüf- bzw. Anwendungsbasis ... cry cry cry
- 2004 ??? und was hat sich in 5 1/2 Jahren draus ergeben ??? eek eek eek
- was soll da nach so langer Zeit noch kommen ??? confused confused confused

> Kamillentee mit Joghurt tut wahrscheinlich den selben Dienst ... mrgreen mrgreen mrgreen
Mit Gruß,
Robert Zenz ("Zenzi")

... im übrigen meine ich, daß keine zusätzlichen EMs in den Bienenstock gehören ...

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Alter: 47 Jahre,
# 09.02.10, 10:26 Uhr
aeon schrieb:

[www.bienenforschung.biozentrum.uni-wuerzburg.de]

SIEHE SEITE 12 !

ein erfahrungsbericht mit biosa (probiotik/em) aus der norddeutschen imkerzeitung vom 1.06.2004.

es wird berichtet von der überwindung der kalkbrut mit biosa, über fütterung mit biosazugabe,
geringerem bienentotenfall, weniger varroen und sehr gute frühjahrsentwicklung.

bin mal gespannt auf die antworten der beegroupdaumendrueck


Hallo Aeon
eine bescheidene Frage: Bist du an der Produktion oder am Vertrieb von EM beteiligt?
Oder bekommst du aus irgendeinem Grund Provision?
Mein Bienenpate hat mir während meiner "Lehrzeit" auch erklärt: Setze zerdrückten Knoblauch mit Schnaps an und gib zu jeder Portion beim Einfüttern ein halbes Wasserglas von diesem Ansatz hinzu und deine Völker bekommen keine Nosema.
Solange er lebte kam ich seinem Wunsch nach da er, trotz dieser irrigen Meinung, eine Kapazität in der Imkerei war. Nach dem absetzen dieser"Medizin" habe ich keine nachteilige Veränderung an meinen Völkern festgestellt.
Und so sehe ich EM auch. Nützen tuts nicht schaden vielleicht auch nicht.
Gruß
Bross
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# 10.02.10, 21:17 Uhr
bross schrieb:

Hallo Aeon
eine bescheidene Frage: Bist du an der Produktion oder am Vertrieb von EM beteiligt?
Oder bekommst du aus irgendeinem Grund Provision?
Mein Bienenpate hat mir während meiner "Lehrzeit" auch erklärt: Setze zerdrückten Knoblauch mit Schnaps an und gib zu jeder Portion beim Einfüttern ein halbes Wasserglas von diesem Ansatz hinzu und deine Völker bekommen keine Nosema.
Solange er lebte kam ich seinem Wunsch nach da er, trotz dieser irrigen Meinung, eine Kapazität in der Imkerei war. Nach dem absetzen dieser"Medizin" habe ich keine nachteilige Veränderung an meinen Völkern festgestellt.
Und so sehe ich EM auch. Nützen tuts nicht schaden vielleicht auch nicht.
Gruß
Bross

Hallo Bross, hallo Zenzi,
es ist erstaunlich, wie lange diese Diskussion über ein Verfahren geht, das für die Bienen so ohne Bedeutung ist. Bei Zenzi weiß ich das schon. Dem macht einfach "retzen" Spaß. Aber ich habe insgesamt nicht den Eindruck, daß jemand wirklich an der Wirksamkeit von EM-Produkten interessiert ist. Dabei sind die meisten Argumente zum Mäuse melken.
1. Gute Bienenvölker brauchen keine Hilfe! Warum behandelt Ihr dann mit den verschiedensten Mitteln gg. Varroa?
2. Erfahrungen an Solitärbienen kann man nicht auf Stockbienen übertragen!
Man kann sie, richtig angewandt auf viele Lebewesen übertragen. Nehmt irgendein Pestizid, spritzt damit die Wiese und es sterben alle Insekten von der Hummel bis zur letzten Schwebfliege. Das ist doch gerade unser Problem. Wir wollen nicht, daß die Maikäfer die Wälder auffressen, also sprühen wir vom Flugzeug aus und dann verreckt ein großer Teil der anderen Insekten auch. Über eine solche Selbstverständlichkeit sollte man kein Wort verlieren müssen.
3. Die Apotheke ist voll von Tees und allen möglichen Stärkungsmitteln, die wir kaufen. Glücklich, wer ohne auskommt. Aber daß eine Reihe der Beiträge infrage stellt, daß bestimmte Mittel den Organismus stärken können, ebenfalls eine Selbstverständlichkeit, begreife wer will. Über Allgemeinplätze sollte man nicht diskutieren müssen.

Es mag sein, daß Knoblauchbrühe keine Wirkung hat. Kann ich nicht beurteilen. Aber daß mindestens 20 Freunde von mir ihre Zahnfleischprobleme durch eine EM Zahncreme los geworden sind, kann ich beurteilen. Und daß ich seit drei Jahren kein Volk mehr verlor, seit ich BX21 (auch ein EM Produkt) einsetze, obwohl ich im Jahr davor alle 10 Völker verlor, das kann ich beurteilen.

Da ist es mir ziemlich egal, ob ich genau weiß, welche Teile der Bienen von EM beeinflußt werden. Für mich kommt es immer auf das Ergebnis an. Das Ergebnis ist gut. Wie bereits anderweitig geschildert, rissen in Korsika (am 17.6.) fast alle Sehnen meines rechts Arms. Meine Bienen standen in der Kastanie im Heidelberger Stadtwald. Ich hatte Glück, daß ein Freund und mein Sohn sie heimholten und den Großteil des Honigs entnahmen. Aber ich war nicht in der Lage irgend etwas an den Bienen zu tun. Dann kam die wahnsinnige Trockenheit. Die Bienen fanden nichts mehr und holten nur noch Wasser. Als ich im September endlich nachschauen konnte: ein grausliches Bild. Fast keine Brut, Bienen ausgehungert, auf den Jungbienen krabbelten die Milben. Ich nahm die restliche Brut heraus, fütterte auf und gab BX21, selbst nicht glaubend, daß diese Völker durch den Winter kommen könnten. Sie kamen und zwar alle sieben. Mein Video könnt Ihr anschauen, Bienenflug am 4.2.!

Vielleicht war es der 10. Zufall und BX21 hatte keine Bedeutung. Aber bitte, warum kommt dann immer wieder die Frage zahlreicher erfahrener Imker: Wieso schafften es vor 15 Jahren die Völker mit 10.000 VMilben und wieso reichen heute schon 2.000, um ein Volk ins Jenseits zu befördern? Wieso kann ich als Sportler mit Vitaminen und Enzymen meine körperlichen und auch geistigen Leistungen verbessern? und wieso soll ausgerechnet für die Bienen diese Möglichkeit nicht bestehen?

Für mich selbst ist das überhaupt keine Frage. Die Frage ist vielmehr, bewirkt ein EM Produkt etwas oder nicht. Da sind mir die akademischen Diskussionen wurscht und die Ergebnisse der "Wissenschaftler" zweimal. Wenn Hühnerkacke meinen Bienen helfen würde, dann würde ich sie verwenden. Und stelle ich eines Tages fest, daß mein Stärkungsmittel keinerlei Wirkung hat, dann lasse ich es eben bleiben.

Ich wünsche Euch allen, mit und ohne Stärkungsmittel, daß Eure Bienen gut durch den Winter kommen.

Tschüs Bienek

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Beiträge: 208
Alter: 101 Jahre,
# 10.02.10, 23:31 Uhr
Bienek schrieb:

...daß bestimmte Mittel den Organismus stärken können, ebenfalls eine Selbstverständlichkeit...

Vielleicht war es der 10. Zufall und BX21 hatte keine Bedeutung. Aber bitte, warum kommt dann immer wieder die Frage zahlreicher erfahrener Imker: Wieso schafften es vor 15 Jahren die Völker mit 10.000 VMilben und wieso reichen heute schon 2.000, um ein Volk ins Jenseits zu befördern? Wieso kann ich als Sportler mit Vitaminen und Enzymen meine körperlichen und auch geistigen Leistungen verbessern? und wieso soll ausgerechnet für die Bienen diese Möglichkeit nicht bestehen?


in gemüse und obst sind weitaus weniger nährstoffe enthalten als noch vor 50 jahren. der mensch bekommt mangelerscheinungen. diese werden mit nahrungsergänzungsmitteln u.ä. ausgeglichen.

dasselbe wird mit größeren (haus-) tieren auch gemacht.

auch den bienen fehlt wie wir wissen das breite nahrungsangebot wie es noch vor einigen jahren (jahrzehnten) gegeben war. futterzusätze wie Kräuter und Blütenextrakte (bienentee), einen gewissen teil vom honig , und em/probiotik mit inhaltssoffen wie : vitamine, enzyme, aminosäuren, spurenelemente können organismus und immunsystem stärken. verdauungstrakt entlasten und abbau von giftstoffen in und um die biene unterstützen.

dies ist nur eine wiederholung von bereits gesagtem. die nachweise für die wirksamkeit von em wurden hier bereits erbracht, steht also nicht mehr zur diskussion.

die gesammtlage (mensch/ biene/ umwelt) ist mittlerweile zu ernst geworden um mit überflüssigen dingen wertvolle zeit zu verplempern.

es ist schade, daß gewisse menschen doch immer wieder stören und schlechte energie verbreiten wollen. ich hoffe allerdings, daß du lieber leser darüber hinwegsiehst und es dir nicht nehmen lässt deine ideen, erfahrungen und fragen hier niederzuschreiben.

es würde mich freuen, wenn hier weiterhin wirklich nur positive und konstruktive beiträge hereinkämen. menschen die echtes interesse haben, aufgeschlossen sind und zu positiven veränderungen beitragen wollen.


lg

aeondaumendrueck

Gesundheit ist der Zustand des völligen körperlichen, seelischen und sozialem Wohlbefindens.
Jedoch wenn man die Messlatte so hoch legt, dürfte es auf Erden nur wenig gesunde Menschen geben. (danke an uwe r.)

wer nicht willens ist, die natur bis in ihre feinsten glieder zu erforschen und zu verstehen, muß sich nicht wundern, wenn er eines tages hilflos und mit unverständnis den krankheitssymptomen der grösseren glieder gegenübersteht! (von mir;)

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