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Umfrage

Teilnehmer: 34

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Wesenstest beim Teckel sinnvoll?
Antworten   User Prozent
Ja
21 62 %
Nein
9 26 %
Vielleicht
4 12 %
Umfrage wurde am 09.02.10 um 10:22 Uhr von Aikon bearbeitet.

Wesenstest

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Avatar: exe
Mitglied
Beiträge: 690
Alter: 45 Jahre,
# 06.02.10, 15:22 Uhr
Wesenstest
Moin,

seit diesem Jahr müßen Teckel einen Wesenstest abelegen wenn Mann/Frau mit Ihnen züchten will. Ich meine die werden auch immer bekloppter, was muß man denn noch alles für Prüfungen ablegen um züchten zu können. Was haltet ihr davon?

Gruß Exe
Der Hund ist Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde !!!
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Avatar: MlK
Mitglied
Beiträge: 51
Alter: 46 Jahre,
# 06.02.10, 19:03 Uhr
exe schrieb:

Moin,

seit diesem Jahr müßen Teckel einen Wesenstest abelegen wenn Mann/Frau mit Ihnen züchten will. Ich meine die werden auch immer bekloppter, was muß man denn noch alles für Prüfungen ablegen um züchten zu können. Was haltet ihr davon?

Gruß Exe


sieh es positiv - ein Wesenstest welcher vom Zuchtverband abgenommen wird, erspart ggf. den amtl. Wesenstest welcher für gefährliche Hund gilt, sollten Hund und Führer in eine solche Situation kommen!

Beispiel: anläßlich einer Maisdrückjagd kommt zwar kein Schwarzwild vor, dafür springt die schwarze Katze des in der Nähe gelegenen Bauernhofes aus dem Mais - schwarz ist schwarz denkt sich Hund, packt zu und würgt die Katze ab - allerdings hatte diese vorher noch die Grenzen des Hofes erreicht und das Ganze geschah vor den Augen der Bauersleut - diese brachten nun den Vorfall zur Anzeige (in Hessen), Herr und Hund wurden zum Wesenstest zitiert, mit dem Ziel, den Hund als "gefährlich" im Sinne der hess. Hundeverordnung einzustufen, allerdings und das war das Glück, hatte der Hund einen Wesenstest des Zuchtverbandes anläßlich einer Anlagenprüfung bestanden und das schröckliche Ereignis, welches das Minkemohrle zu Tode geschockt hatte, geschah während der legalen Jagdausübung!
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Avatar: misli
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aus Erding
Beiträge: 731
Alter: 71 Jahre,
# 06.02.10, 23:05 Uhr
Hallo Exe,
sehe das positiv. Wenn Dein Hund keine Macken hat, Du etwas für die Frühförderung Deines Dackels getan hast, kannst Du getrost wie wir die neuen Bestimmungen des Deutschen Teckelklubs mit fast ungläubiger Anerkennung zur Kenntnis nehmen.daumendrueck

Unsere "Annie" hat die "Begleithundeprüfung des Deutschen Teckelklubs", die "Begleithundeprüfung G", steht hier für "Gesamt", mit 5 1/2 Monaten mit hohem 2.Preis bestanden.

Gerade Du, oft mit erhobenem Zeigefinger auftretend, solltest doch so ein positives Zeichen eines Hundezuchtvereines "willkommen" heissen.
Viele Hundebesitzer fühlen sich berufen, mit ihrem "geliebten Hundchen" zu züchten. Zum Glück gibt es "Zucht und Eintragungsbestimmungen z.B. beim Deutschen Teckelklub", die ein paar kleine Voraussetzungen vorschreiben.
Exe, es tut mir leid, aber das mußte gesagt werden.rolleyes
Gruß
misli
misli
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Avatar: velo
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Beiträge: 660
Alter: 52 Jahre,
# 06.02.10, 23:12 Uhr
wie ist das nun bei den teckeln, wer muß da den wesenstest machen, der hund oder doch besser der führer ? mrgreen
Erfolgreiche Jagd wünscht
velo

Des Jägers Ursprung liegt entfernt – dem Paradiese nah, da war kein Kaufmann, kein Soldat, kein Arzt, kein Pfaff, kein Advokat, doch Jäger waren da!
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Avatar: kirrdoedel
Mitglied
aus OWL
Beiträge: 1019
Alter: 48 Jahre,
# 07.02.10, 09:14 Uhr
MlK schrieb:

sieh es positiv - ein Wesenstest welcher vom Zuchtverband abgenommen wird, erspart ggf. den amtl. Wesenstest welcher für gefährliche Hund gilt, sollten Hund und Führer in eine solche Situation kommen!

Beispiel: anläßlich einer Maisdrückjagd kommt zwar kein Schwarzwild vor, dafür springt die schwarze Katze des in der Nähe gelegenen Bauernhofes aus dem Mais - schwarz ist schwarz denkt sich Hund, packt zu und würgt die Katze ab - allerdings hatte diese vorher noch die Grenzen des Hofes erreicht und das Ganze geschah vor den Augen der Bauersleut - diese brachten nun den Vorfall zur Anzeige (in Hessen), Herr und Hund wurden zum Wesenstest zitiert, mit dem Ziel, den Hund als "gefährlich" im Sinne der hess. Hundeverordnung einzustufen, allerdings und das war das Glück, hatte der Hund einen Wesenstest des Zuchtverbandes anläßlich einer Anlagenprüfung bestanden und das schröckliche Ereignis, welches das Minkemohrle zu Tode geschockt hatte, geschah während der legalen Jagdausübung!

Guten Morgen, alle zusammen.

Klinke mich hier mal ein mit folgenden Anmerkungen:

Zunächst möchte ich sagen, m. M. nach ist ein Wesenstest für alle Rassen zum Vorteil.
Er gibt, wenn sachkundig und korrekt ausgeführt Aufschluß über das "Nervenkostüm" des Kandidaten. Jeder seriöse Züchter hat hier nix nachteiliges zu befürchten. Im Gegenteil: hier besteht die Gelegenheit, der Rasse einen Gefallen zu tun und die Spreu vom Weizen zu trennen.

Weiterhin schätze ich den oben geschilderten Sachverhalt aber anders ein.
Der bestandene Wesenstest des Zuchtverbandes hat hier zunächst keine Aussagekraft. Entscheidend war hier: das Ereignis stand in Zusammenhang mit legaler Jagdausübung.
Auch ein Hund, der einen Wesenstest bestanden hat - wo auch immer - kann durch eine "Auffälligkeit" in der Öffentlichkeit zum gefährlichen Hund werden. Ein bestandener Wesenstest ist KEIN Freibrief !!!

Gruß Fred
Die Blume ziert der Mädchen Locken,
dem Hasen hält sie´s Waidloch trocken.
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Avatar: Die_Leitbache
Mitglied
Beiträge: 1297
Alter: 55 Jahre,
Beitrag bearbeitet von Die_Leitbache am 07.02.10 um 09:18 Uhr.
# 07.02.10, 09:18 Uhr
der reine wesenstest im DTK

ist seinen namen nicht wert...und nur eine zusätzliche einnahmequelle


solange im DTK...eine JAGDHUNDERASSE gezüchtet werden darf...ohne SP

ist alles für mich ein schmarrn
gruß Moni

" JAGE STETS SO, DASS SICH KEINER SCHÄMEN MUSS, JE MIT DIR GEJAGT ZU HABEN! "
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Avatar: MlK
Mitglied
Beiträge: 51
Alter: 46 Jahre,
Beitrag bearbeitet von MlK am 07.02.10 um 09:21 Uhr.
# 07.02.10, 09:20 Uhr
kirrdoedel schrieb:

Guten Morgen, alle zusammen.

Klinke mich hier mal ein mit folgenden Anmerkungen:

Weiterhin schätze ich den oben geschilderten Sachverhalt aber anders ein.
Der bestandene Wesenstest des Zuchtverbandes hat hier zunächst keine Aussagekraft. Entscheidend war hier: das Ereignis stand in Zusammenhang mit legaler Jagdausübung.
Auch ein Hund, der einen Wesenstest bestanden hat - wo auch immer - kann durch eine "Auffälligkeit" in der Öffentlichkeit zum gefährlichen Hund werden. Ein bestandener Wesenstest ist KEIN Freibrief !!!


du kannst versichert sein, daß es sich genauso zugetragen hat, wie geschildert und der Hund trotz "legaler Jagdausübung" zum Wesenstest "geladen" wurde, letztendlich wurde der WT des Zuchtverbandes anerkannt - Theorie und Praxis - oftmals prallen Welten aufeinander!
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Avatar: KeilerHeinrich
Mitglied
aus Kremmen
Beiträge: 414
Alter: 49 Jahre,
# 07.02.10, 09:23 Uhr
Die_Leitbache schrieb:

der reine wesenstest im DTK

ist seinen namen nicht wert...und nur eine zusätzliche einnahmequelle


solange im DTK...eine JAGDHUNDERASSE gezüchtet werden darf...ohne SP

ist alles für mich ein schmarrn


daumendrueck

Es soll auch Teckelzuchtvereine geben da ist der Spurlaut ein Mußfoerster
Obwohl ich viele DTK Züchter kenne die nie einen Hund verwenden würden der nicht spurlaut ist.
Gruß
Frank
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Avatar: kirrdoedel
Mitglied
aus OWL
Beiträge: 1019
Alter: 48 Jahre,
# 07.02.10, 09:27 Uhr
MlK schrieb:

du kannst versichert sein, daß es sich genauso zugetragen hat, wie geschildert und der Hund trotz "legaler Jagdausübung" zum Wesenstest "geladen" wurde, letztendlich wurde der WT des Zuchtverbandes anerkannt - Theorie und Praxis - oftmals prallen Welten aufeinander!

...interessant.
In Hessen gelten ja merkwürdige Regelungen.

In NRW (auch hier herrscht viel Schwachsinn), ist ein bestandener Wesenstest KEIN Freibrief !

Wo kämen wir denn da auch hin....
Das Landeshundegesetz wurde ja geschaffen, als Präventivmaßnahme zu Gefahrenabwehr. Das da einiges im Argen liegt, darüber muss man nicht diskutieren, das ist klar.

Aber ein Hund könnte ja bei Eurer Regelung nach bestandenem Wesenstest wahllos Leute beißen - der Besitzer zieht die Bescheinigung, die er irgendwann einmal erworben hat aus der Tasche und gut ists...

Geht doch wohl überhaupt nicht , sowas !!!!

Gruß Fred
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Avatar: Die_Leitbache
Mitglied
Beiträge: 1297
Alter: 55 Jahre,
# 07.02.10, 09:28 Uhr
Die_Leitbache schrieb:

der reine wesenstest im DTK

ist seinen namen nicht wert...und nur eine zusätzliche einnahmequelle


solange im DTK...eine JAGDHUNDERASSE gezüchtet werden darf...ohne SP

ist alles für mich ein schmarrn


nachtrag:

das ist der schmarrn

Seit dem 01.11.2009 müssen Teckel, die zur Zucht zugelassen werden sollen, nicht nur einen zuchtzulassenden Formwert und die Augenuntersuchung haben, sondern auch eine „Verhaltensbeurteilung" nachweisen.

Der Teckel wird von einem Ausstellungsrichter geprüft innerhalb einer Zuchtschau
„Verhalten bei Geräuschen", (hier wird mit einem gegenstand...gegen ein metallrohr geklopft)
„Verhalten bei der Tischbewertung", (das ist nichts neues)
„Verhalten bei der Gebisskontrolle" (auch altbekannt)
„Verhalten im Vorführring". (ist auch nichts neues)
gruß Moni

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