Beitrag bearbeitet von MlK am 08.02.10 um 17:19 Uhr.
Hallo,
doublehess schrieb:
wir haben eine Frau die ständig Ihren Viszla im Revier rumlaufen läßt, die ist keine Jägerin und der Hund ist nicht jagdlich ausgebildet ??? ist ja trotzdem ein Jagdhund, oder ???
nein, es handelt sich hierbei zwar um einen Hund,
welcher einer Jagdhunderasse angehört,
jedoch nicht jagdlich geführt wird, von daher ist es eben kein "Jagdhund"
hmm nun entschließt sich der Jagdherr dazu den Köter zuschießen, und dann ???
und wenn sich der Jagdherr entschließt den Hund zu erschießen, weil dieser Hund nicht nur im Revier "rumgelaufen" ist, sondern definitv gewildert (es genügen dazu auch einzelne Bausteine des Jagdverhaltens, wie z. B. aufspüren, hetzen, greifen) hat, so ist der Jagdausübungsberechtigte bzw. der bestät. Jagdaufseher, im Rahmen des Jagdschutzes dazu berechtigt das Tier zu erschießen.
§ 30 des LJG RLP "Befugnisse des Jagdschutzberechtigten" sagt folgendes:
" ... Hunde, die Wild aufsuchen oder verfolgen und die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung ihres Herren, und Katzen, die in einer Entfernung von mehr als 200 m vom nächsten Haus, angetroffen werden, zu töten....
... Es gilt nicht gegenüber
Hirten-, Jagd-, Blinden- und Polizeihunden,
soweit sie als solche kenntlich sind und
solange sie erkennbar vom Berechtigten zu ihrem Dienst verwandt werden oder sich aus Anlaß des Dienstes vorübergehend offensichtlich der Einwirkung ihres Führers entzogen haben."
eigentlich ganz klar, lasse ich meinen brauchbaren Hund ohne meine Einwirkung u. jagdl. Anlaß ständig und immer im Nachbarrevier rumstromern, weil ich keine Lust habe, mich mit dem Hund abzugeben und er ja so schön dort rumspringen kann und mein Revier nicht beunruhigt wird, so kann mein Nachbar diesen Hund töten.
wamann schrieb:
das kommt von solchen "3-Tageskursen", man weis zwar nicht was man tut, aber man tut es Trotzdem, hauptsache mal schnell ne schießberechtigung und dann aber Hallo, Wehe wenn sie losgelassen, dies soll keinesfalls für alle gelten, aber für den Löwenanteil schon, man braucht nur ein bisschen die Lauscher Stellen, schon weiß man aus welchem Stall wer Kommt, Horrido!!!
also diese pauschale Aburteilung von Menschen, welche auch welchen Gründen auch immer einen Kurs bei einer Jagdschule besucht und nicht "normal" den Jagdschein gemacht haben(was ist eigentlich normal), kann ich hier so nicht stehenlassen!
Wie überall in der Gesellschaft gibt es auch hier solche und solche, der Jungjäger - Absolvent einer Jagdschule, welche sich vorbildlich verhält, da er dieses von seinem Umfeld, Eltern etc. gelernt hat und den Jagdscheininhaber mit 25 JJ, welcher sich verhält wie der Elefant im Porzellanladen, weil er eben keinen Anstand, sowohl im "normalen" Leben, als auch auf der Jagd, gelehrt bekommen hat.
Das pauschale Vorurteil, Jagdkursabsolvent, zahlender ausländischer Jagdgast = blindwütiger Schießer, ist genauso falsch wie der Spruch "wer R..val raucht, frißt kleine Kinder.
Unbelehrbare, Hitzeblitze und Ignoranten gibt es in jeder gesellschaftlichen Schicht, leider, aber so sind
wir halt!