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Fragen an/für den Imkernachwuchs
137 Themen, Moderator: Bienenfuchs, Bienenalex
Forum: Fragen an/für den Imkernachwuchs

Einlöten von Mittelwänden in Zander modifiziert

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Avatar: Eremit
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aus Irgendwo
Beiträge: 8
Alter: 38 Jahre,
Beitrag bearbeitet von Eremit am 08.02.10 um 16:24 Uhr.
# 08.02.10, 16:18 Uhr
Einlöten von Mittelwänden in Zander modifiziert
Hallo zusammne,

ich hab da mal ne Frage. Ich versuche gerade Mittelwände in modifizierte Zanderrähmchen einzulöten. Jetzt hab ich das Problem, das die Zander MW grösser ist, als das Innenmaß der Rähmchen, wie soll ich das einlöten nun machen?

Danke für eure Mithilfe

Der Eremit
Schlagwörter dieses Themas: einlöten , mittelwände , hinzufügen »
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Avatar: bavaricus
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aus Oberbayern
Beiträge: 439
Alter: 44 Jahre,
# 08.02.10, 17:26 Uhr
Du hast doch oben einen Schlitz in den du die Mittelwand "einfädeln" kannst?! Und genauso in der unteren Leiste?!
Servus
Bavaricus
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Avatar: franzl20
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aus Mittelfranken
Beiträge: 23
Alter: 28 Jahre,
# 08.02.10, 18:23 Uhr

Ich kenne einen Imker der genau mit diesem Schlitz große Probleme hat.

Seine selbst hergestellten Mittewände sind zu kurz, so dass der Schlitz offen bleibt.

Er hat enorme Probleme mit der Wachsotte. Die frisst ihm fast den ganzen Träger zusammen.


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Avatar: bavaricus
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aus Oberbayern
Beiträge: 439
Alter: 44 Jahre,
# 08.02.10, 19:12 Uhr
franzl20 schrieb:


Ich kenne einen Imker der genau mit diesem Schlitz große Probleme hat.

Seine selbst hergestellten Mittewände sind zu kurz, so dass der Schlitz offen bleibt.

Warum steckt er die Mittelwände nicht oben hinein? Unten werden die Waben fast immer angebaut

Er hat enorme Probleme mit der Wachsmotte. Die frisst ihm fast den ganzen Träger zusammen.

- Ähh, wenn in einem besetzten Volk die Wachsmotte ist, ist was anderes faul!
- Wenn Wachsmotten in gelagerte Waben gehen, war die Lagerung falsch.
- Wenn bebrütete Waben gelagert werden in die die Wachsmotten mit Vorliebe einziehen, muss der Imker noch dazu lernen oder umdenken - das ist nimmer zeitgemäß!



Servus
Bavaricus
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Avatar: franzl20
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aus Mittelfranken
Beiträge: 23
Alter: 28 Jahre,
# 08.02.10, 19:32 Uhr
bavaricus schrieb:

- Ähh, wenn in einem besetzten Volk die Wachsmotte ist, ist was anderes faul!
- Wenn Wachsmotten in gelagerte Waben gehen, war die Lagerung falsch.
- Wenn bebrütete Waben gelagert werden in die die Wachsmotten mit Vorliebe einziehen, muss der Imker noch dazu lernen oder umdenken - das ist nimmer zeitgemäß!






Nein natürlich hat er die Probleme nicht in der Beute sondern im Wabenschrank.

Wenn man bebrütete Waben überjhaupt nicht mehr einlagern soll, müssen diese dann immer eingeschmolzen werden? Ich dachte man kann die bebrüteten Waben mehrere Jahre verwenden, bis sie eben schwarz sind.
(Handprobe laut Dr. Liebieg)

Gehen die Motten auch in Waben, die aus dem Honigraum kommen und Honigreste aufweißen??

Vielen Dank für die Auskünfte...
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Avatar: Eremit
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aus Irgendwo
Beiträge: 8
Alter: 38 Jahre,
# 08.02.10, 19:57 Uhr
bavaricus schrieb:

Du hast doch oben einen Schlitz in den du die Mittelwand "einfädeln" kannst?! Und genauso in der unteren Leiste?!

Danke für deinen Tip, ich werde es dann so machen.

Eremit
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Avatar: hartmut17
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aus Wedringen
Beiträge: 189
Alter: 65 Jahre,
# 08.02.10, 20:15 Uhr
bavaricus schrieb:

Warum steckt er die Mittelwände nicht oben hinein? Unten werden die Waben fast immer angebaut



Also ich habe es anders gelernt und bei mir machen es die Bienen auch anders, naemlich genau anders herum:
Oben werden Mittelwaende schnell und immer angebaut, unten nicht immer !
Deshalb setze ich die MW (allerdings NM) immer auf die Untertraeger auf, so habe ich keine "frei haengenden" Waben!
Ich wundere mich sehr, dass du andere Erfahrungen gemacht haben willst !?

gruss hartmut
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Avatar: bavaricus
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aus Oberbayern
Beiträge: 439
Alter: 44 Jahre,
# 08.02.10, 20:35 Uhr
franzl20 schrieb:

Nein natürlich hat er die Probleme nicht in der Beute sondern im Wabenschrank.

Wenn man bebrütete Waben überjhaupt nicht mehr einlagern soll, müssen diese dann immer eingeschmolzen werden? Ich dachte man kann die bebrüteten Waben mehrere Jahre verwenden, bis sie eben schwarz sind.
(Handprobe laut Dr. Liebieg)

Gehen die Motten auch in Waben, die aus dem Honigraum kommen und Honigreste aufweißen??

Vielen Dank für die Auskünfte...


Waben die nicht schwarz sind beliben doch im Volk. Warum sollte ich sie denn rausnehmen, von Ausnahmen mal abgesehen. Es dauert übrigens max. zwei Jahre bis die WAben vom Bebrüten schwarz sind, MAXIMAL!! Und dann ab in den Wachsschmelzer.

In saubere Waben gehen Motten nur selten, aber ausschliessen kann man es nicht. Deshalb mein Hinweis auf die falsche Lagerung. Entweder hermetisch verschlossen oder im Wabenturm mit gutem Luftzug hindurch oder Begasung mit Essigsäure (das Verhindert das Einnisten von Motten und bekämpft gleichzeitig noch Nosemasporen).
Servus
Bavaricus
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Avatar: bavaricus
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aus Oberbayern
Beiträge: 439
Alter: 44 Jahre,
# 08.02.10, 20:37 Uhr
hartmut17 schrieb:

Also ich habe es anders gelernt und bei mir machen es die Bienen auch anders, naemlich genau anders herum:
Oben werden Mittelwaende schnell und immer angebaut, unten nicht immer !
Deshalb setze ich die MW (allerdings NM) immer auf die Untertraeger auf, so habe ich keine "frei haengenden" Waben!
Ich wundere mich sehr, dass du andere Erfahrungen gemacht haben willst !?

gruss hartmut

Wenn die Beute gut besetzt ist wird unten auch gut angebaut. Oben MÜSSEN die Mädels anbauen, sonst wackelts ja wie ein Kuschwanz, das ist schon klar.
Bei Langstroth, Dadant oder mod. ZA ist es aber üblich, dass die MW oben und unten in den Schlitz gesteckt wird, genügend große MWs vorasgesetzt.
Servus
Bavaricus
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Avatar: bavaricus
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aus Oberbayern
Beiträge: 439
Alter: 44 Jahre,
# 08.02.10, 20:37 Uhr
Dieser Beitrag wurde am 08.02.10 um 20:38 von bavaricus gelöscht.

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