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Jagdhunde Allgemein
263 Themen, Moderator: Johannes06, Keiler, Aikon, Corvus, HerrRossi
Forum: Jagdhunde Allgemein

Der erste Jagdhund

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Avatar: DerAndreas
Mitglied
aus Soest
Beiträge: 137
Alter: 38 Jahre,
# 08.02.10, 22:00 Uhr
Der erste Jagdhund
Hallo,

derzeit denke ich über die Anschaffung meines ersten Hundes nach.
Zuerst hatte ich mich für den HS und für die Schweißarbeit begeistert, musste aber nach Lektüre diverser Texte zum Thema feststellen das ich als Normalberufler ohne eigenes Revier wohl dieser Rasse nicht gerecht werden könnte.

Also weitergeschaut: Der DJT hatte es mir dann angetan. Er ist nicht so groß, kann also das Wild nicht hetzen und ist bestimmt prima für die Wohnungshaltung geeignet. Das scheint mir so ein Multitalent zu sein, nach dem was man so liest. Einziger Schwachpunkt: Ich lese immer wieder das diese Rasse gern ihren Führer ignoriert, und ausserhalb der Jagd keine Beziehung zu ihm aufbaut. Wenn das stimmt fällt der DJT wohl auch weg.

Die Alpenländische Dachsbracke habe ich auch kurz ins Auge gefasst. Talentiert als Schweiß- und Stöberhund (schliessen sich Schweiß- und Stöberarbeit nicht gegenseitig aus?). Mittelgroß und ansonsten noch Unbekannt, wüsste auch niemander der einen Führt.
Ist die ADB langsam genug für Stöbern die nicht in Hetze ausartet? Wie stellt sie sich so im "zivilen Leben" dar?

Nach allem was ich so lese sind alle ernsthaften Nachsuchehundeführer wohl Förster und Berufsjäger. Soll ich (Normalberufler im Schichtdienst) also von Schweißarbeit die Finger lassen? Das wäre schade, aber wenn ich etwas mache - dann will ich auch nicht Stümpern! Also richtig oder garnicht...

Was nun? Ich steh sozusagen im Wald und bin für jeden Hinweis dankbar. So eine Entscheidung will ja wohlüberlegt sein. Zum Glück habe ich bis zur Jägerprüfung noch Zeit und kann in aller Ruhe gucken und Überlegen...

Besten Gruß
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Avatar: FreshFinn
Mitglied
aus Garding
Beiträge: 855
Alter: 17 Jahre,
# 08.02.10, 22:05 Uhr
DerAndreas schrieb:

Hallo,

derzeit denke ich über die Anschaffung meines ersten Hundes nach.
Zuerst hatte ich mich für den HS und für die Schweißarbeit begeistert, musste aber nach Lektüre diverser Texte zum Thema feststellen das ich als Normalberufler ohne eigenes Revier wohl dieser Rasse nicht gerecht werden könnte.

Also weitergeschaut: Der DJT hatte es mir dann angetan. Er ist nicht so groß, kann also das Wild nicht hetzen und ist bestimmt prima für die Wohnungshaltung geeignet. Das scheint mir so ein Multitalent zu sein, nach dem was man so liest. Einziger Schwachpunkt: Ich lese immer wieder das diese Rasse gern ihren Führer ignoriert, und ausserhalb der Jagd keine Beziehung zu ihm aufbaut. Wenn das stimmt fällt der DJT wohl auch weg.

Die Alpenländische Dachsbracke habe ich auch kurz ins Auge gefasst. Talentiert als Schweiß- und Stöberhund (schliessen sich Schweiß- und Stöberarbeit nicht gegenseitig aus?). Mittelgroß und ansonsten noch Unbekannt, wüsste auch niemander der einen Führt.
Ist die ADB langsam genug für Stöbern die nicht in Hetze ausartet? Wie stellt sie sich so im "zivilen Leben" dar?

Nach allem was ich so lese sind alle ernsthaften Nachsuchehundeführer wohl Förster und Berufsjäger. Soll ich (Normalberufler im Schichtdienst) also von Schweißarbeit die Finger lassen? Das wäre schade, aber wenn ich etwas mache - dann will ich auch nicht Stümpern! Also richtig oder garnicht...

Was nun? Ich steh sozusagen im Wald und bin für jeden Hinweis dankbar. So eine Entscheidung will ja wohlüberlegt sein. Zum Glück habe ich bis zur Jägerprüfung noch Zeit und kann in aller Ruhe gucken und Überlegen...

Besten Gruß



Den DJT möcht ich sehen! razzrazz

Gruß, Finn
Gruß und Waidmannsheil,
Finn foerster

Ich esse Tiere, weil mir die Tofus so leidtun!
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Avatar: jhoerig
Mitglied
aus Laußnitz
Beiträge: 1192
Alter: 43 Jahre,
# 08.02.10, 22:09 Uhr
Schweissarbeit ist Fleissarbeit! Da sollte man vorher schon wissen das man die Möglichkeit zum Arbeiten hat.Sehr schwierig zu sagen warum du dir jetzt überhaupt einen Jagdhund zulegen solltest.Also mein Tipp; Jäger werden .Jagen gehen und wenn dann noch Lust- Hund aussuchen Grüsse aus sachsenrazz
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Avatar: Maecs
Mitglied
aus Franken, mittendrin
Beiträge: 134
Alter: 40 Jahre,
Beitrag bearbeitet von Maecs am 08.02.10 um 22:16 Uhr.
# 08.02.10, 22:10 Uhr
Max der Erste
N'abend,

hattest Du schon mal einen Nichtjagdhund? Dann kennst Du Dich ja mit Hunden schon aus...? Dann, und nur dann denk mal an einen Terrier, wenn nicht, ein Labrador ist ein toller Hund, für alles zu gebrauchen, und er machts Dir nicht allzu schwer!

Ach so, ja, ich hab nen Terrier...confused ...und weiß von was ich rede.

Wobei mein Maxl ein echt starker Jagdfreund ist!!!

WMH Maecs
Was man sagt muss wahr sein, aber man muss nicht alles sagen was wahr ist!
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Avatar: lohrjaeger
Mitglied
aus Lohr am Main
Beiträge: 3321
Alter: 50 Jahre,
# 08.02.10, 22:12 Uhr
Hallo,
ich stand vor kurzen auch vor dem Problem, welcher Jagdhund es werden soll.
Und da bin ich auch irgendwann mal bei der Alpenländischen gelandet.
Ist´s dann aber nicht geworden, weil mein Junior jetzt erst 6 wird und es da angeblich Probleme geben könnte. Ich sage ausdrücklich könnte. Der zweite Grund war aber, daß mir der Hund rein optisch gar nicht gefällt....und da könnt´s jetzt sagen was ihr wollt: Eignung hin oder her. Gefallen muß mir ein Hund auch!

Aber wenn´st auf mich hörst, wartest Du eh noch 2-3 Jahre. Du wirst als JJ erst mal genug mit Dir zu tun haben. Und wenn Du absoluter Hundeneuling bist, dann sind Probleme vorprogrammiert. Außerdem weißt Du dann auch mehr über Hundearbeit und über die Rassen, die bei Dir Sinn machen können.

Gruß
Hermann
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Avatar: Maecs
Mitglied
aus Franken, mittendrin
Beiträge: 134
Alter: 40 Jahre,
# 08.02.10, 22:22 Uhr
Maxl in seinem Bettchen!!!
lohrjaeger schrieb:

Hallo,
ich stand vor kurzen auch vor dem Problem, welcher Jagdhund es werden soll.
Und da bin ich auch irgendwann mal bei der Alpenländischen gelandet.
Ist´s dann aber nicht geworden, weil mein Junior jetzt erst 6 wird und es da angeblich Probleme geben könnte. Ich sage ausdrücklich könnte. Der zweite Grund war aber, daß mir der Hund rein optisch gar nicht gefällt....und da könnt´s jetzt sagen was ihr wollt: Eignung hin oder her. Gefallen muß mir ein Hund auch!

Aber wenn´st auf mich hörst, wartest Du eh noch 2-3 Jahre. Du wirst als JJ erst mal genug mit Dir zu tun haben. Und wenn Du absoluter Hundeneuling bist, dann sind Probleme vorprogrammiert. Außerdem weißt Du dann auch mehr über Hundearbeit und über die Rassen, die bei Dir Sinn machen können.

Gruß
Hermann


Da hat der Hermann völlig Recht! Erst mal sehen, wo Du jagdlich unterkommst, zumindest mittelfristig gesehen. Und dann ergibt sich das schon, welche Sorte Hund bei Dir Sinn macht!

Naja, und wegen der Optik: Meiner ist der Schönste von allen!!!!

Grüße, Maecs
Was man sagt muss wahr sein, aber man muss nicht alles sagen was wahr ist!
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Avatar: Franz
Mitglied
aus B
Beiträge: 1539
Alter: 55 Jahre,
# 08.02.10, 22:26 Uhr
Unsere Zeit verlangt doch geradezu nach Exoten. Hauptgrund für die Anschffung eines Jagdhundes ist doch entweder "hat nicht jeder" oder ist "ist noch nicht so bekannt". Bewährte Qualitäten verschwinden im Hintergrund. Auf unserem letztjährigen Brauchbarkeitskurs waren 17 Hunde aus 12 Rassen, das sagt doch alles Und was findet man dann auf den Jagden davon? Nur die bekannten 4 oder 5 "Allerweltsrassen". Der Rest ist nichts weiter als "nice to have". Unbrauchbar für das, was dann eigentlich gefordert wird.
Zu Zeiten als es ncoh Wild satt gab, kannte niemand diese Exotenrassen, warum wohl?
FRANZ
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Avatar: Maecs
Mitglied
aus Franken, mittendrin
Beiträge: 134
Alter: 40 Jahre,
# 08.02.10, 22:29 Uhr
Franz schrieb:

Unsere Zeit verlangt doch geradezu nach Exoten. Hauptgrund für die Anschffung eines Jagdhundes ist doch entweder "hat nicht jeder" oder ist "ist noch nicht so bekannt". Bewährte Qualitäten verschwinden im Hintergrund. Auf unserem letztjährigen Brauchbarkeitskurs waren 17 Hunde aus 12 Rassen, das sagt doch alles Und was findet man dann auf den Jagden davon? Nur die bekannten 4 oder 5 "Allerweltsrassen". Der Rest ist nichts weiter als "nice to have". Unbrauchbar für das, was dann eigentlich gefordert wird.
Zu Zeiten als es ncoh Wild satt gab, kannte niemand diese Exotenrassen, warum wohl?


Also, was räts Du???
Was man sagt muss wahr sein, aber man muss nicht alles sagen was wahr ist!
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Avatar: ansitzsack
Mitglied
aus ´m Steigerwald
Beiträge: 13
Alter: 62 Jahre,
# 08.02.10, 22:43 Uhr
Hallo Andreas,
kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Schau erstmal wo Dein jagdliches Betätigungsfeld liegen wird. Entscheidend ist doch für welche Arbeiten Du den Hund brauchst und dann kommen die anderen wichtigen Aspekte, sprich Größe und diese Dinge.
Es gibt schon zuviele "Jäger" die z.Bsp. einen wunderschönen brauchbaren Schweißhund an der Leine haben und diesem einfach nicht gerecht werdenrolleyes .
"Den Alrounder" gibt es nicht, das haben viele andere Jäger vor Dir auch schon feststellen müssen. Aber es gibt den Hund, der zu Dir paßt,...wenn es soweit ist!

Wünsche Dir ein glückliches Händchen bei der Auswahl und der Züchtersuche!
Und natürlich für die Prüfung ein dickes WeiHei!!daumendrueck

AS
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Avatar: Silberkeiler
Mitglied
aus Burgwald
Beiträge: 122
Alter: 41 Jahre,
# 08.02.10, 22:50 Uhr
Kann nur sagen was meine vorreiter schon angsprochen haben...geh erst ma jagern.....und dann wenn Du dann möchtechst nen Hund...aber keinen Terrier....!!!!!!evil twisted

Meine Meinung...!!!!!!!

Gruß
Silberkeiler
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