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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
492 Themen, Moderator: Agrarsani, Susanne1, Manu, Matthias, Biobauer, Jamo
Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Umfrage

Teilnehmer: 87

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Setzt sich der DBV politisch mehrheitlich für die Interessen der Molkereien oder der Milchbauern im Markt ein?
Antworten   User Prozent
DBV Verfolgt Interessen der Molkereien!
41 47 %
DBV Verfolgt Interessen der Milchbauern!
34 39 %
weiß nicht!
12 14 %

Wann unterstützt der Deutsche Bauernverband endlich Erzeugergemeinschaften?

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Avatar: wilhelm_tanger
Mitglied
aus Twistringen
Beiträge: 36
Alter: 58 Jahre,
# 02.03.10, 13:28 Uhr
Wann unterstützt der Deutsche Bauernverband endlich Erzeugergemeinschaften?
Kartellamt unterstützt Milchbauern
[www.landundforst.de]
Das Bundeskartellamt sieht den Wettbewerb um den Rohstoff Milch als stark gestört an. Das machte die Berichterstatterin des Bundeskartellamtes in Sachen Milch, Frau Eva-Maria Schulze, gestern (Montag, 01.03.2010) in Warburg-Hardehausen auf einer Milchtagung deutlich. „Es hat uns zunächst sehr überrascht, dass das Machtgefälle auf dem Milchmarkt zulasten der Milchbauern so stark ist, obwohl 70 Prozent der Milch von Genossenschafts-Molkereien erfasst wird. Aber die Strukturen und Organe der Genossenschaften haben sich verselbständigt", war eine Aussage von Frau Schulze, die bei den anwesenden Milchbauern mit großem Applaus bedacht worden sind.

Auf die Preisbildung für ihre Milch hätten die Milchbauern bisher kaum einen Einfluss. Der Milchpreis werde rückwärts gebildet, d.h. aus dem, was nach der Verhandlung der Molkerei mit den Abnehmern wie den Handelsketten übrigbleibe. „Die Molkerei-Genossenschaft trägt kein eigenes Schmerz-Risiko ", formulierte Schulze. Sie reiche das Risiko der Vermarktung an die Bauern weiter. „Die Genossenschaften haben nicht den letzten Anreiz, in den Verhandlungen mit dem Handel das letzte für die Bauern rauszuholen", so Schulze. Da helfe es den Bauern nicht, immer nur die Marktmacht des Handels zu beklagen.

Bei den Privatmolkereien sehe die Situation nicht viel besser aus, obwohl viele Privatmolkereien mit ihren nicht austauschbaren Markenprodukten einen höheren Preis auszahlen könnten. „Aber beim Auszahlungspreis an die Bauern orientieren sie sich an den Preisen der Genossenschaften", so Schulze.

Als wesentliche Möglichkeit der Milcherzeuger, ihre Position am Milchmarkt zu stärken, nannte Frau Schulze den Zusammenschluss in Erzeugergemeinschaften. Der Gesetzgeber räume anerkannten Erzeugergemeinschaften nicht nur das Recht zu mengenbegrenzenden Maßnahmen, sondern auch zur Preisabsprache ein. Auf die Frage aus dem Publikum, bei welchem Bündelungsgrad das Kartellamt einschreiten werde, sagte Frau
Schulze: „Von 80 Prozent sind wir soweit entfernt, dass es keinen Sinn macht, darüber zu reden." Nochmals darauf angesprochen sagte sie: „Verflixt nochmal, machen Sie es, und sagen Sie nicht immer, Sie wissen nicht, wie das Kartellamt sich verhält".



Also deutlicher kann man es nicht sagen!
Wieso will der DBV nicht die Milchbauern auf ihrem Weg zu einer besseren Position im MArkt unterstützen!
Wieso soll alle Macht in Zukunft bei den Molkereien liegen und weiter nach dem Upside Down Prinzip für die Molkereien risikolos das Restgeld nach Abzug aller Kosten 4Wochen im Nachhinein an die Milcherzeuger ausgezahlt werden! Und das bei einer Kündigungsfrist von 2 Jahren! Mit den Angestrebten Leuchtturmmolkereien soll nun auch der letzte Wettbewerb um die Milch ausgeschalet werden!
Es wurde vom DBV nichts umgesetzt, was den BAuern Helfen würde!
Da fragt man sich, ob die Bauern als Mitglied vertreten werden oder ob nur Molkereiinteressen vertreten werden!
Ich jedenfalls habe meine Schlüsse aus diesem Einheitsverband gezogen.
Schlagwörter dieses Themas: dbv , erzeugergemeinschaften , unterstützung , hinzufügen »
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Avatar: hausi
Mitglied
aus Allgäu
Beiträge: 784
Alter: 25 Jahre,
Beitrag bearbeitet von hausi am 02.03.10 um 13:41 Uhr.
# 02.03.10, 13:39 Uhr
wilhelm_tanger schrieb:

Also deutlicher kann man es nicht sagen!
Wieso will der DBV nicht die Milchbauern auf ihrem Weg zu einer besseren Position im MArkt unterstützen!

Wer vom DBV sagt das? Woraus resultiert diese These? Artikel hat nichts mit dem Bauernverband zu tun. Wie erschließt sich der Zusammenhang?
hausi
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Avatar: antonlandwirt
Mitglied
Beiträge: 569

# 02.03.10, 13:43 Uhr
[quote]wilhelm_tanger schrieb:

Hallo wilhelm_tanger,
es gibt ausser Milch - Genossenschaften auch noch andere !
wink
gruß
antonlandwirt
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Avatar: DWEWT
Mitglied
aus dem Norden
Beiträge: 1231
Alter: 54 Jahre,
# 02.03.10, 13:52 Uhr
[quote]antonlandwirt schrieb:

wilhelm_tanger schrieb:

Hallo wilhelm_tanger,
es gibt ausser Milch - Genossenschaften auch noch andere !
wink
gruß
antonlandwirt


Mag schon sein, dass es auch noch andere Genossenschaften gibt, aber auch diese verhalten
sich so, wie es oben beschrieben wurde.

Gruss, DWEWT
Tradition ohne Hirn, ist schlimmer als Fortschritt ohne Herz.
Ein Schlüter ist nicht nur ein Ackerschlepper, sondern auch eine Kapitalanlage.
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Avatar: Rush
Mitglied
Beiträge: 326

# 02.03.10, 14:07 Uhr
Böser Böser Bauernverband!

Liebes Liebes Tolles Milchboard!

Von Bündelung träumen, die eigenen Genossenschaften ausquetschen, dass wirklich jeder Cent ausbezahlt wird, und leider vergessen, dass auch Geld für Ideen und Innovationen ausgegeben werden muss.

Keine Verzinsung ohne Geldeinlage und Risiko!

Bitte Thread schließen, den hatten wir doch schon so oft, auch wenn die Überschrift ein bißchen anders ist. Einfach mal Suchmaschine benutzen.
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Avatar: HJ72
Mitglied
aus BW
Beiträge: 144
Alter: 38 Jahre,
# 02.03.10, 14:16 Uhr
Das Abstimmungsergebnis ist falsch - wie sollte es auch anders sein, und es wäre schlimm, wenn sich der Bauernverband von einer Abstimmung beeinflussen lassen würde. Er hat die Bauern zu vertreten, und zwar soweit ihm das möglich ist. Und das tut er auch, in den letzten Jahren musste nur zuviel Zeit zur BDM-Abwehr verplämpert werden, sonst wären wir im europäischen Vergleich wesentlich weiter abgerutscht, als wir das schon sind.

Im BV beginnen einzlene Kreisfürsten die Bauern mit einem "BDM-Positionspapier" zu unterwandern, das sollten wir gemeinsam verhindern. Dieses Papier stellt sich gegen eine signifikante Kostenentlastung der Milcherzeuger. Um die Kosten durch die viel zulange Zeit bis zur endgültigen Abschaffung der Quote zu begrenzen, sollten die Erhöhungen deutlicher ausfallen, oder die Abschaffung vorgezogen werden.
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Avatar: DWEWT
Mitglied
aus dem Norden
Beiträge: 1231
Alter: 54 Jahre,
# 02.03.10, 14:38 Uhr
Rush schrieb:
dass auch Geld für Ideen und Innovationen ausgegeben werden muss.



Wann endlich werden die Genossenschaften beginnen, all das gehortete Geld, für Ideen und Innova-
tionen auszugeben ? Genossenschaft und Innovation, gibt es etwas, dass sich stärker diametral
gegenüber stehen kann ?

Gruss, DWEWT
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Ein Schlüter ist nicht nur ein Ackerschlepper, sondern auch eine Kapitalanlage.
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Avatar: antonlandwirt
Mitglied
Beiträge: 569

# 02.03.10, 14:44 Uhr
DWEWT schrieb:

Wann endlich werden die Genossenschaften beginnen, all das gehortete Geld, für Ideen und Innova-
tionen auszugeben ? Genossenschaft und Innovation, gibt es etwas, dass sich stärker diametral
gegenüber stehen kann ?

Gruss, DWEWT


Hallo DWEWT,
ist doch klar !
Weil die Ehrenamtlichen Aufsichtratsmitglieder zu wenig bezahlt bekommen oder ?
mrgreen mrgreen
gruß
antonlandwirt
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Avatar: wilhelm_tanger
Mitglied
aus Twistringen
Beiträge: 36
Alter: 58 Jahre,
# 02.03.10, 15:33 Uhr
EU Rechnungshof:
www.topagrar.com/index.php?option=com_fi...mp;catid=15#17109Bezüglich des Marktgleichgewichts gelangt der Hof zu dem Schluss, dass die
Milchquoten die Produktion wirksam eingeschränkt haben, jedoch im Vergleichzur Aufnahmefähigkeit des Marktes lange Zeit zu hoch waren."
"Der Hof empfiehlt, die Entwicklung des Marktes für Milch und
Milcherzeugnisse weiter zu überwachen, um zu verhindern, dass die
Liberalisierung des Sektors zu einer neuen Überproduktion führt. Andernfalls
könnte sich das Ziel der Kommission, das Regulierungsniveau durch eine Art
Sicherheitsnetz möglichst gering zu halten, schnell als unrealisierbar
erweisen.""Die Konzentration der Verarbeitungs- und Handelsunternehmen darf dieMilcherzeuger nicht in die Lage von Preisnehmern drängen und die
Möglichkeiten der Endverbraucher, angemessen an Preissenkungen beteiligt zuwerden, nicht einschränken."
"Die Kommission und die Mitgliedstaaten sollten sich daher vorrangig auf dieBedarfsdeckung des europäischen Binnenmarkts konzentrieren und erst
ergänzend auf die Herstellung von Käse und anderen Erzeugnissen mit hohem
Mehrwert, die ohne Budgethilfe für den Weltmarkt exportfähig sind."
-----------------------
EU Kommission (Unter Fischer-Boel):
Die EU-Kommission will die Marktmacht der großen Supermarkt-Ketten bei Obst und Milchprodukten brechen. "Die großen Discountmärkte setzen derzeit praktisch die Preise fest", beklagte Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel. Zum Schutz der Bauern will die Kommission Erzeugergemeinschaften gegenüber der Übermacht der Handelsketten stärken.
--------------
20 EU-Agrarminister fordern neues Regulierungssystem
Angesichts der schwierigen Marktlage haben sich am Montag insgesamt 20 EU-Mitgliedstaaten, vertreten auch von etlichen Agrarressortchefs, bei dem von Österreichs Landwirtschafts- minister Nikolaus Berlakovich initiierten Milchgipfel in Wien auf eine gemeinsame Linie verständigt.
www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_19980.html

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Deutsches Bundeskartellamt:
Das Bundeskartellamt schreibt:
www.topagrar.com/index.php?option=com_fi...atid=15&id=21604
* Obwohl viele Erzeuger in genossenschaftliche Molkereien integriert sind, ist ein Machtgefälle zu Lasten der Erzeuger festzustellen. Bei genossenschaftlichen Molkereien besteht teilweise ein starkes Spannungsfeld zwischen den genossenschaftlichen Treuepflichten und den Herausforderungen eines liberalisierten Marktes, insbesondere mit dem Auslaufen des europarechtlichen Milchquotensystems.
* Durch die vom Gesetzgeber geschaffenen kartellrechtlichen Ausnahmetatbestände zur Gründung von regionalen Milcherzeugergemeinschaften kann die Verhandlungsposition der Erzeuger gegenüber den Molkereien gestärkt werden. Die Erzeuger nutzen ihre Spielräume bisher allerdings kaum.
* Aufgrund der derzeit praktizierten längerfristigen Milchlieferverträge und der hohen Transparenz über Milchauszahlungspreise und Milchmengen konkurrieren die Molkereien nur eingeschränkt um die Rohmilch. Der weitreichende Datenaustausch kann nicht nur kartellrechtlich angreifbar sein; er nutzt nach den bisherigen Erkenntnissen auch vor allem den anderen, ohnehin stärkeren Marktteilnehmern und nicht den Milcherzeugern.
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Hauptverband des Einzelhandels (vertritt auch LEH):
Handel: Milchbauern müssen Position selbst stärken
12. Januar 2010, 17:10 Uhrwww.abendblatt.de/wirtschaft/article1339...selbst-staerken.html
Die Milchbauern müssen nach Ansicht des Handelsverbandes Deutschland (HDE) ihre Marktposition selbst stärken.
Berlin. Der Einzelhandel stelle keine Nachfragemacht dar, die die Preise diktieren könne, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Dienstag in Berlin. Dies habe das Bundeskartellamt am Montag in einem Bericht zur Untersuchung des Milchmarktes bestätigt. Der Wettbewerb funktioniere, wie die Weitergabe gesunkener Einstandspreise an die Verbraucher zeige, argumentierte Genth. Die genossenschaftlich organisierten Molkereien hätten es bislang versäumt, sich zu regionalen Erzeugergemeinschaften zusammenzuschließen.Handel: Keine Verantwortung für Bauern-Probleme
"Der Markt macht den Preis. Das müssen die Bauern begreifen", sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), zu den Äußerungen von Bauernpräsident Sonnleitner auf der Grünen Woche. Angebot und Nachfrage ließen sich nicht durch künstliche Preiserhöhungen aushebeln. "Der Wettbewerb im Einzelhandel funktioniert. Der Handel ist nicht für strukturelle Probleme der Milchwirtschaft und Absatzprobleme in internationalen Märkten verantwortlich. Erzeuger und Verarbeiter müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und marktwirtschaftlicher produzieren", forderte der HDE-Chef.
Handel: Keine Verantwortung für Bauern-Probleme
"Der Markt macht den Preis. Das müssen die Bauern begreifen", sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), zu den Äußerungen von Bauernpräsident Sonnleitner auf der Grünen Woche. Angebot und Nachfrage ließen sich nicht durch künstliche Preiserhöhungen aushebeln. "Der Wettbewerb im Einzelhandel funktioniert. Der Handel ist nicht für strukturelle Probleme der Milchwirtschaft und Absatzprobleme in internationalen Märkten verantwortlich. Erzeuger und Verarbeiter müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und marktwirtschaftlicher produzieren", forderte der HDE-Chef.
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Frau Aigner Ministerin BMELV:
Nach dem Bericht des Bundeskartellamts zur deutschen Milchwirtschaft sieht Aigner zudem noch «Optimierungspotenzial» in der Lebensmittelkette, beispielsweise durch Erzeugergemeinschaften. Die Bonner Behörde hatte in der deutschen Milchwirtschaft ein «Machtgefälle» zulasten der Erzeuger festgestellt.www.fnp.de/fnp/welt/wirtschaft/rmn01.c.7150047.de.htm
Ende des Verramschens
Auch Vertreter der Land- und Ernährungswirtschaft hatten am Vortag den Preiskampf kritisiert. «Der Preisverhau, das Verramschen von Lebensmitteln muss ein Ende haben», sagte der Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Jürgen Abraham.
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Der DBV (Sonnleitner Präsident):
www.bauernverband.de/?redid=152813&mid=325644
Die strikte Ablehnung bundesweiter Preis- und Mengenabsprachen durch stufenübergreifende Kartelle ist nicht überraschend. Hier gilt es, die Alternativen des Marktstrukturgesetzes (Erzeugergemeinschaften und deren Zusammenschlüsse) konsequent zu nutzen.

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Österreichs Landwirtschaftskammerpräsident:

EU-Agrarpolitik ohne Marktordnungsinstrumente zahnlos
Wien - "Die EU-Agrarpolitik ist ohne wirksame Marktordnungsinstrumente zahnlos. Wer hohe Preisschwankungen verhindern will, die nachweislich den Bauern schaden, muss solche Instrumente auch in Zukunft zur Verfügung stellen.www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/agrar...2&Fu1=1263621393
Wlodkowski: EU-Agrarpolitik ohne Marktordnungsinstrumente zahnlosWir brauchen daher auch nach 2013 eine EU-weit identische, sichere und finanziell ausreichend dotierte erste Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik mit Betriebsprämien und Marktordnungsinstrumenten, wie Mengenregelung, Außenschutz, Einlagerung oder Exportunterstützung", stellte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, im Rahmen der "Grünen Woche" in Berlin vor Journalisten fest.
Wlodkowski weiter: "Der katastrophale Einkommensrückgang des Vorjahres mit einem Minus von mehr als 20 Prozent zeigt, dass die Liberalisierung der Agrarmärkte bereits an ihre Grenzen gestoßen ist. Der Rückzug der Marktordnung bewirkte eine höhere Preisvolatilität. Heute lösen schon relativ kleine Mengenänderungen am Weltmarkt überproportionale Preissprünge aus, die, wie auch die jüngste Untersuchung der Europäischen Kommission über den Lebensmittelhandel in der EU zeigt, immer das letzte Glied in der Kette, die Bauern schädigen."
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Schweizer Milchproduzenten SMP:
Die Stunde der Wahrheit ist am 28. Januar
Über 200 Vertreter der Milchwirtschaft waren sich am Milchforum an der Swiss Expo einig: Der Milchmarkt kann und muss sofort segmentiert und die Milchmenge gesenkt werden, sonst droht erneut ein Butterberg.
«Damit bei der Verteilung der Wertschöpfung die ersten in der Kette nicht die letzten sind, wollen wir mit der Branche nach gemeinsamen Lösungen suchen», sagte Peter Gfeller am Donnerstag am Milchforum der Swiss Expo vor 200 Vertretern der Milchbranche. Der Präsident der Schweizer Milchproduzenten SMP sprach von einer unnötigen Wertvernichtung im Jahr 2009. Es gelte den von den Milchproduzenten geschaffenen Mehrwert einer umwelt- und tierfreundlichen Top-Milch gerecht zu verteilen.
Marktversagen
SMP-Direktor Albert Rösti ergänzte, dass nach dem «Politversagen» nun das Marktversagen die Produzenten in Bedrängnis bringe. «Um rasch Kosten zu senken, muss der Bauer mit der selben Infrastruktur mehr produzieren und dehnt deshalb die Menge aus», erklärte Rösti. Weil sich viele Bauern so betriebswirtschaftlich zwar korrekt verhielten, steige die Menge aber weiter an und der Preis sinke weiter.www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_20499.html
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Deutsche Bank:
specht.over-blog.de/article-deutsche-ban...ulus---37331297.html


Alle wissen es und versprechen in der Öffentlichkeit die Stellung der Milchbauern im Markt stärken zu wollen! Nur der DBV kann nicht gleichzeitig die Interessen des MIV vertreten und seinen Mitgliedern(Milchbauern) zu mehr Macht im Markt, da diese die Molkerei abgeben müsste.
Also passiert seitens des DBV im Sinne des Erzeugers Null Komma Null
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Avatar: Rush
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Beiträge: 326

# 02.03.10, 16:12 Uhr
BITTE THREAD SCHLIESSEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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