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Wintereinbruch

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Avatar: Ina
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aus Regensburg
Beiträge: 15
Alter: 30 Jahre,
# 07.03.10, 12:51 Uhr
Wintereinbruch
Hallo

was kann man jetzt machen um seine Bienen über den nochmaligen Wintereinbruch zu bekommen?
Meine Bienenvölker sind alle bereits in Brut gegangen, nachdem es die letzten 2 Wochen so schön und warm war. Jetzt hat es aber wieder Temperaturen von Nachts um -10°C und tagsüber maximal -3°C und es soll auch ein paar Tage so bleiben. Hatte diesen Winter schon Völkerverluste durch verhungerte Bienen in vollen Kästen, weil sie nicht mehr von der Brut gegangen sind. Welche Möglichenkeiten gibt es um die restlichen Bienenvölker noch gut ins Frühjahr zu bringe?

Danke
Ina
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Avatar: pke1951
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aus NRW
Beiträge: 765
Alter: 59 Jahre,
# 07.03.10, 13:32 Uhr
Ina schrieb:

Hallo

was kann man jetzt machen um seine Bienen über den nochmaligen Wintereinbruch zu bekommen?
Meine Bienenvölker sind alle bereits in Brut gegangen, nachdem es die letzten 2 Wochen so schön und warm war. Jetzt hat es aber wieder Temperaturen von Nachts um -10°C und tagsüber maximal -3°C und es soll auch ein paar Tage so bleiben. Hatte diesen Winter schon Völkerverluste durch verhungerte Bienen in vollen Kästen, weil sie nicht mehr von der Brut gegangen sind. Welche Möglichenkeiten gibt es um die restlichen Bienenvölker noch gut ins Frühjahr zu bringe?

Danke
Ina



Hallo Ina!

Meine Antwort ist: Futterkontrolle! Im Notfall nachfüttern. Wie das alles geht, haben wir in einem anderen Thema kürzlich schon behandelt.

Wenn noch genügend Futter da ist, wird es schon gut sein. Irgendwann müssen die Bienen ja in die Gänge kommen, und da ist jedes Jahr ein gewisser Temperaturunterschied zwischen draußen und Beute zu überwinden. Es gibt ja auch oft noch Frost im Mai. Was würdest Du dann machen?

Ich weiß es überhaupt nicht, wie es dieses Jahr kommen wird, aber es ist in den letzten Jahren öfter so gewesen, daß es über Nacht Frühling war und alles hat hintereinander weg geblüht. Praktisch übergangslos vom Spätwinter zum Frühsoommer...

Also, etwas Gelassenheit und Zuversicht, das es (Futter vorausgestzt) die Bienen schon richtig machen!

pke
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Avatar: Bienenanton
Mitglied
aus Weissenburg
Beiträge: 18
Alter: 61 Jahre,
# 08.03.10, 16:21 Uhr
Ina schrieb:

Hallo

was kann man jetzt machen um seine Bienen über den nochmaligen Wintereinbruch zu bekommen?
Meine Bienenvölker sind alle bereits in Brut gegangen, nachdem es die letzten 2 Wochen so schön und warm war. Jetzt hat es aber wieder Temperaturen von Nachts um -10°C und tagsüber maximal -3°C und es soll auch ein paar Tage so bleiben. Hatte diesen Winter schon Völkerverluste durch verhungerte Bienen in vollen Kästen, weil sie nicht mehr von der Brut gegangen sind. Welche Möglichenkeiten gibt es um die restlichen Bienenvölker noch gut ins Frühjahr zu bringe?

Danke
Ina


hallo ina du kannst jetzt bei diesen Temperaturen nichts machen warte bis es wieder etwas wärmer wird
du schreibst das du völkerverluste hast nehm doch die restlichen futterwaben und häng sie in die kästen
du kannst auch blütenhonig oben auf die rähmchen streichen ( abschöpfhonig) das must halt öffters machen
gruß und gutes gelingen

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Avatar: Honiglang
Mitglied
aus Lautertal
Beiträge: 1769
Alter: 58 Jahre,
# 08.03.10, 17:23 Uhr
Ina schrieb:

Hallo

was kann man jetzt machen um seine Bienen über den nochmaligen Wintereinbruch zu bekommen?
Meine Bienenvölker sind alle bereits in Brut gegangen, nachdem es die letzten 2 Wochen so schön und warm war. Jetzt hat es aber wieder Temperaturen von Nachts um -10°C und tagsüber maximal -3°C und es soll auch ein paar Tage so bleiben. Hatte diesen Winter schon Völkerverluste durch verhungerte Bienen in vollen Kästen, weil sie nicht mehr von der Brut gegangen sind. Welche Möglichenkeiten gibt es um die restlichen Bienenvölker noch gut ins Frühjahr zu bringe?

Danke
Ina



Hallo Ina,
wenn jetzt der Imker alle paar Tage den Kasten öffnet, um nachzuschauen,
ob da noch nach menschlichem Ermessen alles im Volk in Ordnung ist, so schadet das sehr!
Ja, man kann auch Bienenvölker totgucken!
Der Bien ist der Lage das selber zu regeln. Das Volk wird seine Bruttätigkeit wieder einschränken müssen und womöglich auch zu viel angelegte Brut ausräumen.

Sollche Wetterlagen sind für unser Bienen in ihrer Entwicklungsgeschichte nichts Neues.
Wichtig ist eine ordentliche Einfütterung! Dann gibt es jetzt kein Bangen um zu wenig Winterfutter!
Jedes Öffnen bedeutet noch höheren Futterverbrauch!
Jetzt Ruhe bewahren und wenn es etwas wärmer ist werden vorsichtig und schell einige Futterwaben zugehängt.
Gruß!
Honiglang
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Avatar: Ina
Mitglied
aus Regensburg
Beiträge: 15
Alter: 30 Jahre,
# 08.03.10, 20:23 Uhr
Hallo zusammen,

um die Menge des Futters mach ich mir keine Sorgen, da hab ich bei warmen Wetter von oben mal rein geschaut ohne waben ziehen und die Menge an Futter die drin ist reicht noch ein paar Wochen. Ich hab mir nur Sorgen gemacht ob die Mädls von der Brut gehen und zum Futter oder ob sie im vollen Kasten verhungern. Aber ich glaub da muss ich jetzt einfach Geduld haben und hoffen dass es bald wieder wärmer wird.
Danke für eure Tips
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Avatar: segeberger
Mitglied
aus hannover
Beiträge: 484

# 09.03.10, 19:53 Uhr
Keinen offenen Boden sondern Wärme,Wärme und nochmals Wärme. Die Vorteile der Segeberger Beute.
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Avatar: monte
Mitglied
aus nrw
Beiträge: 828
Alter: 59 Jahre,
# 09.03.10, 20:28 Uhr
segeberger schrieb:

Keinen offenen Boden sondern Wärme,Wärme und nochmals Wärme. Die Vorteile der Segeberger Beute.



du beschreibst deine erfahrungen, hoffentlich.
denn 99% der imker die mit segebergerbeuten arbeiten können das was du schreibst nicht nachvollziehen.
auch ich arbeite mit den beuten, alles was du schreibst , heißt bei mir ich vernichte bienen.
du kannst weiter schreiben, ich werde nicht wiedersprechen, nur trete einen beweis für deine schreiberei an, denn alles was du schreibst, bringt bei mir und vielen die ich kenne nur die bienen um.
schreib weiter.
für anfänger sehr gut, so lernt man.
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Avatar: pke1951
Mitglied
aus NRW
Beiträge: 765
Alter: 59 Jahre,
# 09.03.10, 22:07 Uhr
segeberger schrieb:

Keinen offenen Boden sondern Wärme,Wärme und nochmals Wärme. Die Vorteile der Segeberger Beute.



Hallo Segeberger,

geschlossene Böden? Das klingt etwas nach Retro und ich dachte, wir hätten das hinter uns.
Wer so was behauptet, reizfüttert auch noch, oder?

Ich will nicht behaupten, daß das bei Dir nicht funktioniert, aber die ganzen anderen Begleiterscheinungen (Varroazucht, Kalkbrut, verschimmelte Waben etc. etc.), die kann man sich ja sparen, dachte ich.

pke
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Avatar: segeberger
Mitglied
aus hannover
Beiträge: 484

# 10.03.10, 10:18 Uhr
monte schrieb:

du beschreibst deine erfahrungen, hoffentlich.
denn 99% der imker die mit segebergerbeuten arbeiten können das was du schreibst nicht nachvollziehen.
auch ich arbeite mit den beuten, alles was du schreibst , heißt bei mir ich vernichte bienen.
du kannst weiter schreiben, ich werde nicht wiedersprechen, nur trete einen beweis für deine schreiberei an, denn alles was du schreibst, bringt bei mir und vielen die ich kenne nur die bienen um.
schreib weiter.
für anfänger sehr gut, so lernt man.


Es sind meine Erfahrungen mit Segeberger Beuten und zwar über 38 Jahre. Du hast meine Betriebsweise mit Sicherheit nicht erprobt. Versuch es doch mal mit einem Volk bevor du so negativ urteilst.
Beantworte die Frage warum es für die Entwicklung des Bienenvolkes besser sein soll wenn sie auf offenem Boden sitzen. Und das ganz besonders unter Beachtung des obigen Themas eines Kälteeinbruchs im Frühjahr.
Ich bin gespannt auf deine Antwort!
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Avatar: segeberger
Mitglied
aus hannover
Beiträge: 484

# 10.03.10, 10:44 Uhr
pke1951 schrieb:

Hallo Segeberger,

geschlossene Böden? Das klingt etwas nach Retro und ich dachte, wir hätten das hinter uns.
Wer so was behauptet, reizfüttert auch noch, oder?

Ich will nicht behaupten, daß das bei Dir nicht funktioniert, aber die ganzen anderen Begleiterscheinungen (Varroazucht, Kalkbrut, verschimmelte Waben etc. etc.), die kann man sich ja sparen, dachte ich.
pke


Hallo pke,
auf geschlossenem Boden brauchst du keine Reizfütterung. Schaden tut sie aber auch nicht.

Lese mal den Beitrag von mir unter Schimmelbefall. Kalkbrut habe ich nur in meinem zweiten Imkerjahr gehabt und wenn du eine wirksame Restentmilbung durchführst hast du im Regelfall kein Varroaproblem. Du musst sie aber schon so durchführen wie Ernesto oder ich sie im Landlive eindrücklich beschrieben haben.
mfG Segeberger

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