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Die tödlichen Drei
217 mal angesehen
18.08.2008, 18.19 Uhr

Die tödlichen Drei

Kim Flottum, der Chefredakteur der amerikanischen Bienenzeitschrift bee culture, Bienenzucht, schreibt in seinem neusten Blog über eine Tagung der American Chemical Society am letzten Montag in Philadelphia.
Dort wurden die Untersuchungsergebnisse der Arbeitsgruppe zum Bienensterben (CCD), die in Teilen schon bekannt waren, vorgestellt und diskutiert.
Wörtlich heißt es:
„Nicht überraschend, dass drei oder vier der chemischen Substanzen, die in größter Menge gefunden wurden genau die Chemikalien sind, die Imker in ihre Völker einbringen gegen die Varroamilbe. Aber an die 70 andere Substanzen wurden nachgewiesen, die von außerhalb der Beuten stammen. Unsere Umwelt ist mit diesem Zeug belastet, und Bienen bringen das nach Hause in ihren Pollenhöschen.“

Der Imker David Mendes ist ein gutes Beispiel. Er ist Bestäubungsimker seit 30 Jahren, hat 7.000 Völker. Wenn einer Praxis hat, dann er. „Die Bienen werden durch etwas Giftiges geschädigt“, sagt er, „wenn Du in Texas Bienen in die Baumwolle bringst, gehen sie kaputt. Bringst Du die gleichen Bienen in den Wald und nicht zur Baumwolle, geht es ihnen gut. Genau so ist es mit den Zitrusplantagen im Südosten, den Äpfeln im Nordosten der USA.“

Jetzt ist er dazu übergegangen, die Waben auszutauschen. Das ist neu in den USA. Waben sind Kapital, das neue Bauen kostet, time and money. Wenn allerdings gesunde Bienen dabei herauskommen, sei der Imker in einer win-win Situation. Es gebe keine Verlierer.

Als Vizepräsident der American Beekeeping Federation gibt er folgende Ratschläge an die Imker:

„Nehmt die sanftesten Varroamittel. Achtet darauf, was die Bauern spritzen, und noch mehr, was deren Nachbarn spritzen.

Achtet auf die tödlichen Drei: Mais, Soja, Baumwolle!

Wenn Du Verdacht schöpfst, Deine Bienen seien mit systemischen Pestiziden in Kontakt gekommen, und haben solche nach Hause gebracht: bite the bullett, beiß in den sauren Apfel und wechsle die Waben in den betroffenen Völkern aus.“

Alle reden nämlich von der tödlichen, letalen Dosis, LD-50. Aber was ist mit der subletalen Dosis? Sie trifft nicht nur Bienen, sondern auch Menschen und andere Tiere.

Quelle:
www.dailygreen.com/environmental-news/blogs/bees/honey-bee-pesticides-55081501
Übersetzung und Zusammenfassung: Bienenfreund
Verwendung mit freundlicher Erlaubnis von Kim Flottum

offline

Geschrieben von

Schlagwörter

american chemical society, amerikanische bienenzeitschrift, bee culture, bestäubungsimker, kim flottum, time and money

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

20.08.2008 11:20 Bienenfreund
Vielleicht noch zur Ergänzung:
Maryann Frazier, Wissenschaftlerin der Penn State University, die Ursachen des Bienensterbens CCD untersucht, zeigte sich schockiert über die hohen Levels der Pestizide.
Ganzer Text, in Englisch:
[www.scienceagogo.com]

07.12.2008 14:41 Calum
Bienenfreund schrieb:

Vielleicht noch zur Ergänzung:
Maryann Frazier, Wissenschaftlerin der Penn State University, die Ursachen des Bienensterbens CCD untersucht, zeigte sich schockiert über die hohen Levels der Pestizide.
Ganzer Text, in Englisch:
[www.scienceagogo.com]




Die Weschselwirkungen von 30 verscheidene Giftstoffe in Wachs sind gar nicht berechenbar.. Erklärt aber nicht warum die Beuten werden leer Verlassen..
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