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Tankbiene füttert Heizbiene
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10.09.2008, 21.51 Uhr

Pressemeldung: Süße Küsse für heiße Bienen

In Bienenvölkern sorgen spezielle Tankwarte dafür, dass ihre besonders hart arbeitenden Kolleginnen immer gut mit Energie in Form von Honig versorgt werden. Diese neue "Berufsgruppe" der Bienen haben Forscher vom Biozentrum der Universität Würzburg entdeckt. Ihre Ergebnisse stellen sie in der neuesten Ausgabe des Fachblatts Zoology vor.
Damit sich Honigbienen in ihrem Brutnest optimal entwickeln können, muss dort immer eine bestimmte Temperatur herrschen. Diese liegt während der zehn Tage dauernden Puppenphase im Mittel bei 35 Grad Celsius. Spezielle Heizerbienen sorgen dafür, dass es dem Nachwuchs nicht zu kalt wird: Sie lassen ihre Flugmuskulatur surren und erzeugen damit genug Wärme, um die Kinderstube kuschelig warm zu halten.

Als Energiequelle für diese Leistung dient der Honig. Allerdings sind hoch aktive Heizerbienen nach maximal 30 Minuten Heizleistung unterzuckert und derart erschöpft, dass sie den Weg zum Honiglager nicht mehr schaffen. Während sich das Brutnest auf einer Fläche von etwa zwei Handtellern Größe im Zentrum der Wabe befindet, sind die mit Honig gefüllten Zellen am oberen Rand angeordnet. So liegt der süße Stoff bis zu 20 Zentimeter vom Brutnest entfernt. "Für eine erschöpfte Biene ist das eine ganz schöne Strecke", sagt Professor Jürgen Tautz.
(...) (...) (...)
Robert Emmerich, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Weiter lesen kann man hier:
[idw-online.de]
offline

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Schlagwörter

biozentrum der universität würzburg, heizerbienen, honiglager, professor jürgen tautz, puppenphase

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