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Glen Prosen Dunnattar Castle im Nebel Aberdeen University
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28.06.2007, 18.08 Uhr

Schottland (Teil 3)

Ich hatte euch ja schon beim letzten Mal berichtet, dass am Ende des letzten Tages dann doch noch die Sonne herauskam und am Abend fanden wir dann eine wirklichen Schatz.

Wir hatten uns dazu entschlossen in Hostels zu nächtigen, die sehr kostengünstig sind. Die haben wir uns im Internet ausgesucht und wussten deshalb auch nicht, auf was wir uns da wirklich einlassen. Doch das Hostel in Glenprosen Village ist ein eichtes kleines Juwel (darüber wird es früher oder später noch einen gesonderten Bericht geben). Es liegt am Rande eines Nationalparks und war funkelnagelneu. Wir waren die ersten Gäste und es ist wärmstens zu empfehlen.

Das Hostel ist ein Mitglied von Green Tourism, also Tourismus, der so wenig invasiv wie möglich ist. Das bedeutet nicht nur Recycling und ähnliches, sonder auch, dass man Empfehlungen bekommt, bei welchen Bauern in der Umgebung man am besten einkaufen kann - alles vollkommen organisch / biologisch hergestellt. Und die Leute dort sind wirklich supernett. Wer auch immer von euch nach Schottland fährt sollte dort unbedingt zumindest eine Nacht bleiben. Es lohnt sich!

Als wir dann am nächsten Tag weitergefahren sind haben wir gleich noch einen Schatz entdeckt. Dunnattar Castle liegt auf einem Felsen und ist schon bei Sonnenschein sehr phaszinierend - das kann man auf den Bildern sehen. Uns hat sich aber ein ganz besonderes Schauspiel geboten. Als wir uns der alten Burgruine näherten zog vom Meer her der Nebel herein und verwandelte alles in eine gespenstisch -verzauberte Landschaft. Die Stimmung, die um die Burg herum aufkam war einfach sagenhaft. Das Kuriose war, das der Nebel sich nur lokal um die Burg befunden hat - zehn Minuten von der Burg entfehrnt im nächstgelegenen Dorf war von dem Nebel nichts mehr zu sehen.

Gegen Abend waren wir dann noch in Aberdeen. Aberdeen hat mich schon mehr an die typischen Großstädte erinnert, die man sonst so im Norden Englands findet. Es hat aber auch ein paar schöne Stellen, wie zum Beispiel die alte Universität. Sonst muss ich gestehen, dass Aberdeen nicht mein Fall war, aber gesehen haben sollte man es mal.
So, dass war's für den dritten Teil- der nächste Teil meines Reiseberichts wird wohl oder übel in mehrere kleinere Portionen unterteilt werden müssen - denn an diesem Tag haben wir so viel gesehen.... und ich möchte euch nicht die schönen Bilder unterschlagen.....
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