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Das Leben eines Krümels

(548 Einträge)

Dr. med Eckart von Hirschhausen
44 mal angesehen
24.03.2009, 20.06 Uhr

Hirschhausen auf Tour

Ich hab hier ja schon mal über Eckart von Hirschhausen geschrieben und mochte seinen Humor schon immer. Gestern haben wir ihn uns dann live in Mainz angeschaut und es hat sich absolut gelohnt! Der Lacher am Anfang war gleich, dass er mit einem eingegipsten rechten Arm ankam, den er sich wohl den Samstag zuvor gebrochen hatte – wie passend bei medizinischem Kabarett. Aber wie nett, dass er den Auftritt nicht abgesagt hat, obwohl er den Arm durchaus ab und zu gebraucht hätte.

Es ging bei seinem Programm übrigens gar nicht primär um Gesundheit oder Krankheit, sondern um das Glück. Wobei das natürlich auch einen starken Einfluss auf das eigene Wohlbefinden hat. Er sagt, dass wir nicht per se Pechvögel oder Glückskinder sind, sondern dass vor allem unsere Gedanken und unsere Einstellungen darüber entscheiden, ob wir zufrieden durchs Leben gehen oder nicht. Das untermauerte er durch kleine Selbsttests – überhaupt folgte ein Aha-Effekt dem nächsten und die Beispiele überraschten ein um das andere Mal. Jetzt weiß ich, warum eine Bronzemedaille glücklicher macht, als eine Silbermedaille, warum man regelmäßig Kleingeld wegwerfen sollte oder was ein Pinguin mit dem eigenen Leben zu tun hat. (Eigentlich will ich gar nicht zu viel verraten, er kann die Lacher eh viel besser präsentieren als ich ).

Dass man viele der Sachen eigentlich schon weiß, gibt auch er zu. Aber manchmal braucht es eben noch mal eine kleine Erinnerung, die – wenn sie so lustig ist – auch leichter im Kopf bleibt. Überhaupt hat Hirschhausen das Programm mit so viel Selbstironie gestaltet, dass man nie das Gefühl hat, ein personifizierter Zeigefinger stünde auf der Bühne . Wirklich toll ist auch seine Art mit dem Publikum zu interagieren, dabei entstehen spontan einige der größten Lacher.

Noch bis Anfang Juni ist er mit seiner „Glücksbringer-Tour“ unterwegs. Wer sein Programm noch anschauen möchte, sollte sich allerdings beeilen, viele der Vorstellungen sind bereits ausverkauft – es gibt wohl teilweise aber sogar schon Zusatztermine.

Eine sehr schöne Sache, die Eckart von Hirschhausen unterstützt, ist der Rote Nasen e.V., der Clowns in Kinderkrankenhäuser bringt, um den Kleinen ein wenig Spaß in den grauen Klinikalltag zu bringen. Jeder der spendet bekommt übrigens eine rote Clownsnase zugeschickt, für die Hirschhausen sogar eine tolle Verwendung vorschlägt. Man deponiere die Schaumgumminase nämlich am besten griffbereit im Auto. Und wenn man dann im Stau steht, und man merkt, wie der Ärger kommt, setzt man sie einfach auf, dann ist jeder Frust sofort weg. Profis wissen, dass sie noch mehr Spaß haben, wenn sie dabei einfach nur stur geradeaus kucken, und sich die Gesichter der benachbarten Autofahrer vorstellen .

Denn merke: „Ärger den man nicht gehabt hat, hat man nicht gehabt!“

Mehr Infos unter [www.rehhuette.com]
offline

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kruemel

kruemel

Alter: 36 Jahre,
aus Südhessen
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Kommentare

24.03.2009 21:34 wovo
was ist denn mit den Ärzten los

Rupa, über die ich vor ein paar Tagen berichtete, ist übrigens auch Ärztin
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