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Buch musik christine
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17.07.2007, 12.13 Uhr

Novi Sad - Ein Ort hat mich wieder

„und ich bin dann mal weg…“ das hieß es vergangene woche von Mittwoch bis Sonntag für mich. Gesagt, getan: Sachen gepackt und auf gings in einer rund 12 Stunden Busfahrt (mit der die meisten Gastarbeiter fahren) in meine Geburtsstadt Novi Sad.

Viele werden sich fragen: „Wo liegt das denn?“. Ist auch für mich nicht in einem Wort zu erklären, da ich immer aushole und sagen muss, dass das früher die Hauptstadt einer autonomen Republik in Jugoslawien war. Während des Krieges wurde die Autonomie einkassiert und jetzt gehört es zu Serbien, genauer Nordserbien.

Weg von der Politik, zurück zu meiner Reise. Da meine Ankunft immer zwischen drei und sieben schwankt (je nach Schnelligkeit des Busses und der Gnade der Grenzbeamten) holte mich mein Cousin Tibor, der eben zwischen drei und sieben wegen mir wachblieb, am Treffpunkt ab, und zu seinem Pech war das neun Uhr.

Danach kam das erste Dilemma auf: Zu wem zuerst? Zu seiner Mutter (sehr liebe Frau)? Meinen Nachbarn nebenan (beste Nachbarn der Welt)? Meinen anderen Cousins? (ich war das zweite Mädchen nach 11 Cousins…....als ich als Mädchen geboren wurde, hat es wirklich eine große Feier im ganzen Ort gegeben das müsste man mal in Indien jemanden erzählen .

Tibors Mutter siegte: Bei Kaffee und warm dampfenden Aprikosenkuchen sprachen wir uns über die Geschehnisse der letzten zwölf Monate aus: Was macht die Arbeit? Die Liebe? Wie geht es Molly? Du musst öfters kommen…

Und nachdem ich bis zum Spätnachmittag bei ihr im Hof saß, immer wieder Kaffee trinkend und redend, putzen wir nebenbei Bohnen aus dem Gemüsegarten für das Abendessen. (hat mich mehr entspannt das Bohnenputzen als so manch ein Meditationskurs .

Am Abend stattete ich einem Laden (auf dem Land wirklich ein Tante-Emma-Laden) einen Besuch ab und kaufte mir was zu trinken, fand ein Mitbringsel für meine liebe Freundin Christine (jetzt startest du durch!!) und Cds.

Denn während andere in ihrem Urlaub ein Tshirt mit aufdruck als Souvenir mitnehmen habe ich seit meinem ersten größeren Urlaub (damals La Palma) angewöhnt, mir Musik aus dem befreffenden Land mitzubringen. So auch diesmal


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