Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Honig Blüte Anflug
525 mal angesehen
07.07.2009, 09.13 Uhr

Wie unterscheiden sich verschiedene Futterarten?

Die Frage an die dlv-Imkerredaktion:

In unserem Imkerverein tauchte die Frage auf, wie denn die Trockenmassenanteile verschiedener Futterarten, wie Apiinvert oder Apifonda, im Vergleich zum Haushaltszucker sind.


Die kurz gefasste Antwort des Experten:

Nimmt man 1 kg Haushaltszucker (auch Kristall-, Trocken-, Rüben- oder Rohrzucker genannt) als Bezugsgröße, so enthalten 1 kg Apifonda 92 % und 1 kg Apiinvert 73 % Trockenmassenanteile an Zucker. Ein Liter Apiinvert enthält 1 kg Zucker-Trockensubstanz.

Nun sind allerdings nicht so sehr die absoluten Mengen relevant, sondern vielmehr, wie die Bienen die unterschiedlichen Zuckerarten verwerten und für das Winterfutter aufbereiten und einlagern können. Haushaltszucker (Saccharose) muss von den Bienen mithilfe von Fermenten aus ihrem Speichel in die beiden Bausteine Frucht- und Traubenzucker (Fructose und Glucose) gespalten (invertiert) werden. In den beiden anderen Futtermitteln liegen diese Zuckerarten teilweise schon invertiert vor.

Zur groben Orientierung kann man für die Praxis sagen, dass sich aus 20 kg Haushaltszucker, den man zur Wintereinfütterung gewöhnlich in einer Mischung von 3 Teilen Zucker zu 2 Teilen Wasser verfüttert, etwa 12 kg Winterfutter ergeben. Verwendet man dagegen Apiinvert oder einen anderen entsprechenden Sirup, lassen sich durch die geringeren Verarbeitungsverluste etwa 20 % an Zucker-Trockensubstanz einsparen.



Die komplette Antwort könnt ihr auf der Onlineseite der dlv-Imkerzeitschriften ADIZ, die Biene und der Imkerfreund nachlesen:

[www.adiz-online.de]

Wenn auch ihr Fragen habt, könnt ihr sie direkt an unsere dlv-Imkerredaktion schicken: js-bienenredaktion@t-online.de

Habt ihr noch Fragen dazu an die anderen Imker? Dann startet im landlive-Forum eine Diskussion dazu:

[www.landlive.de]
offline

Geschrieben von

Anzeige

Schlagwörter

nektapoll

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

14.07.2009 23:22 verl
Meine Fütterung besteht seit Jahren aus Haushaltszucker, Wasser, Honig und einer Prise Salz. Wirksame Varroabehandlung vorausgesetzt und diese Futtermischung (für mich preiswert) zeigen die guten Überwinterungen. Mische den Sirup in der 4 Wabenschleuder, 30 L angewärmtes Wasser, 50 kg Zucker, ca. 5 kg flüssigen Blütenhonig und noch eine prise Salz ( Mineral).
26.07.2009 00:21 Samweis
Verstehe ich hier was falsch? 20kg Zucker 3/2 ergeben nur 12 kg Futter?! - Nach "Imkerliche Fachkunde" sollten 22,5 kg Futter entstehen.
Tipp für iPhone-Benutzer: Du kannst alle Kommentare durchblättern, indem du zwei Finger zum Scrollen verwendest.
Anzeige
Zum Seitenanfang