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Francois Huber
478 mal angesehen
20.07.2007, 21.56 Uhr

Ohne Augenlicht bei den Bienen

Unzählige Bienenbücher wurden seit Aristoteles, Vergil und Aristomachos, der die Bienen über 58 Jahre beobachtete, geschrieben. Schon immer hat ja die Welt der Honigbienen die Menschen fasziniert. Leider ging das Verständnis und die Beobachtung nach unserm heutigen Verständnis nicht sehr weit. Was soll man davon halten, dass behauptet wurde, die Bienen entstünden aus den Kadavern verwesender Stiere? Mir scheint, man hat sich vor 2.000 Jahren nicht sehr nah an die Bienen herangewagt.
In Italien hatte ich ein Buch in der Hand, das alle italienischsprachigen Bienenbücher seit dem Jahr 1500 bis heute verzeichnet - es waren 3.500 Titel!
Einer der beeindruckendsten Bienenforscher der Neuzeit war der Schweizer Francois Huber. Dieser, 1750 in Genf geboren, gestorben 1831, erblindete schon als Knabe. Er entwickelte bald eine große Leidenschaft für die Bienen und widmete sein Leben deren Studium. Hierzu bediente er sich der Hilfe seines treuen und verständigen Dieners Francois Burnens. Wenn ich heute eine Wabe in die Hand nehme und den Bienen zuschaue, denke ich manchmal an die Geschichte dieser Zusammenarbeit, wie sie Gerhard Roth in seinem Essay "Über Bienen" charakterisierte. Der eine, der nur einen Lichtschimmer wahrnehmen konnte und nie eine Honig- oder Brutwabe mit eigenen Augen sah, lenkte die Blicke und Hände des anderen und schuf so die Grundlagen des heutigen Wissens. Kaum vorstellbar, aber wahr.
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Schlagwörter

aristomachos, aristoteles, brutwabe, francois burnens, francois huber, lichtschimmer, ohne augenlicht bei den bienen, vergil

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