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Lust auf Kochen

Gesammelte Rezepte &Tipps von landlive! (24 Einträge)

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02.09.2009, 16.24 Uhr

Marmelade selbst kochen, das lohnt sich!

Du hast noch nie eingemacht und willst nun auch einmal kreativ werden und in den Genuss der süßen „Selbstgemachten" kommen? Aber du weißt nicht, wo du anfangen sollst und was du dazu benötigst?

Hier erfährst du alles, was du dazu wissen musst: welches Zubehör du brauchst, welcher Gelierzucker der „richtige" ist, welche Zutaten und Gewürze neue und interessante Kreationen ergeben und wie man Konfitüren, Gelees, Marmeladen und Chutneys mit Verpackungen geschickt „in Szene" setzt und deine Liebsten damit erfreuen kannst.

1. Die Vorbereitung

Wasche Obst und Gemüse vor dem Zerkleinern nur kurz – es verliert sonst seine Aromastoffe. Obst und Gemüse nach den Angaben im Rezept vorbereiten und anschließend abwiegen. Für Konfitüre mit Fruchtstücken müssen die vorbereiteten Früchte zusammen mit dem Gelierzucker einige Stunden durchziehen. Dies kann an einem kühlen Ort auch gut über Nacht geschehen.

Verwende zum Einmachen einen hohen Topf, damit die kochende Masse nicht herausspritzt. Zum Einmachen nur reifes Obst und Gemüse von bester Qualität verwenden. Wann die Obst- und Gemüsearten Saison haben, verrät der Saisonkalender.


2. Der Kochvorgang

Die im Rezept angegebene Kochzeit beginnt, wenn die Masse im Topf sprudelnd kocht. Beim Kochen gleichmäßig rühren, damit die Masse nicht ansetzt. Die Gelierprobe zeigt an, wann der Kochvorgang abgeschlossen ist. Nimm kurz vor Ablauf der Kochzeit den Kochlöffel aus dem Topf und lasse die heiße Masse auf einen Teller abtropfen. Wird der letzte Tropfen fest, wird auch die Konfitüre oder das Gelee fest. Andernfalls verlängert sich die Kochzeit um 1–2 Minuten.


3. Das Abfüllen

Sehr gut zum Einmachen eignen sich Gläser mit Twist-off-Verschluss: Sie schließen luftdicht und schützen so den Inhalt. Verwende nur absolut saubere Gläser und Deckel. Vor dem Abfüllen die Gläser mit kochendem Wasser ausspülen und auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen. Zum Abfüllen die Gläser auf ein feuchtes Tuch stellen, damit sie nicht springen.

Die heiße Masse mit einer Kelle und einem speziellen Einmachtrichter (mit extra weiter Öffnung) randvoll einfüllen und die Gläser verschließen. Wird das letzte Glas nicht ganz voll, lasse dieses nach dem Verschließen für fünf Minuten auf den Deckel gewendet stehen. Für Gelees lässt man den selbst gekochten Fruchtsaft gründlich abtropfen. Verwende dafür beispielsweise ein sauberes Mulltuch, dann wird der Saft besonders klar. Presse die Früchte gut aus, um besonders viel Aroma und Saft zu gewinnen. Reicht die Flüssigkeit mal nicht aus, mit wenig Wasser auf die gewünschte Menge auffüllen.

Für alle Rezepte gilt:

Die Vorbereitung der Zutaten, der Kochvorgang und die Kochdauer unterscheiden sich bei den Gelierzuckersorten von Hersteller zu Hersteller. Für ein optimales Einmachergebnis beachte daher zusätzlich immer die Herstellerangaben auf der Gelierzuckerverpackung.


Geliertipps:

- Früchte waschen, bevor du Stiele und Blätter entfernst. Sonst ziehen sie zu viel Wasser. Lasse die Früchte gut abtropfen.
- Um herauszufinden, ob die Fruchtmasse die richtige Konsistenz erreicht hat, empfiehlt sich eine Gelierprobe. Dazu wird am Ende der Kochzeit ein Löffel der heißen Masse auf einen kalten Teller gegeben. Verläuft diese auf dem schräg gehaltenen Teller, muss sie noch etwas länger einkochen. Bleibt sie fest, kann die heiße Zubereitung in Gläser abgefüllt werden.
- Befülle die Gläser möglichst randvoll und verschließen diese schnell und sorgfältig. Beim Abkühlen bildet sich im Glas ein Vakuum, das den Inhalt luftdicht verschließt. So haben Keime keine Chance.

Solltest du die Gläser nicht randvoll füllen, stelle diese zum Abkühlen sofort für fünf Minuten auf den Kopf, damit die im Glas verbliebene Luft durch die heiße Fruchtzubereitung zieht und eventuell vorhandene Keime durch die Hitze zerstört werden.


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Kommentare

02.09.2009 17:00 Bienenfreund
Ich hätte noch eine Frage: warum gibt es 2:1 und 3:1 Zucker?
Wie passiert man am besten Johannisbeeren? Die Körndeln in der Marmelade will irgendwie keiner essen. Ich hätte noch ein paar Glaseln über

Danke für die Auskunft, Bienenfreund
02.09.2009 21:47 kruemel
Hey, wie praktisch das mal in so einer Übersicht stehen zu haben. Ich glaube das kommt erst mal in die Lesezeichenliste
03.09.2009 12:20 Paradiesgarten

Bin gerade dabei, Brombeermarmelade zu kochen, aber die Frage von Bienenfreund interessiert mich auch, da ich auch rote Johannisbeeren habe.
Übrigens gut zusammengefaßter Beitrag !
04.09.2009 11:19 Bachstelze
Bienenfreund schrieb:
Ich hätte noch eine Frage: warum gibt es 2:1 und 3:1 Zucker?

Wie passiert man am besten Johannisbeeren? Die Körndeln in der Marmelade will irgendwie keiner essen. Ich hätte noch ein paar Glaseln über



Danke für die Auskunft, Bienenfreund

Ich habe für meinen Fleischwolf einen Zusatz für diese Beeren mit den Kernen. Da kann man die ganzen Rispen der Johannisbeeren mit hineingeben. Vorne kommt dann die zusammengepresste Maische raus und unten tropft der Saft fürs Gelee....
LG Bachstelze
09.09.2009 21:38 Maryann
Bienenfreund schrieb:
Ich hätte noch eine Frage: warum gibt es 2:1 und 3:1 Zucker?

Wie passiert man am besten Johannisbeeren? Die Körndeln in der Marmelade will irgendwie keiner essen. Ich hätte noch ein paar Glaseln über



Danke für die Auskunft, Bienenfreund

Meine Antwort zu deiner Zuckerfrage: Normaler weise kocht man Gelee und Marmelade 1:1, nimmt man jedoch nur 1 Teil Zucker auf 2 bzw. 3 Teile Früchte so ist das Produkt nicht so süß, aber auch nicht so haltbar, muss auf jedenfall nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Außerdem sind diesem Zucker noch weitere Konservierungsstoffe beigefügt. Schau mal auf die Zutatenangaben.
Ich habe die Brombeeren und Johannisbeeren immer durchs Haarsieb gestrichen viel Arbeit, lohnt sich aber. In diesem Jahr habe ich mir ein sogen. Flottes Lieschen (Haarsieb mit Kurbel und Passiereinsatz) geleistet, damit gehts wesentlich besser, aber es dauert seine Zeit bis auch das gute Fruchtmark durchpassiert ist. Nun viel Freude beim Kochen LG aus Frankfurt Maryann
09.09.2009 21:43 Bienenfreund
Maryann schrieb:
Meine Antwort zu deiner Zuckerfrage: Normaler weise kocht man Gelee und Marmelade 1:1, nimmt man jedoch nur 1 Teil Zucker auf 2 bzw. 3 Teile Früchte so ist das Produkt nicht so süß, aber auch nicht so haltbar, muss auf jedenfall nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Außerdem sind diesem Zucker noch weitere Konservierungsstoffe beigefügt. Schau mal auf die Zutatenangaben.
Ich habe die Brombeeren und Johannisbeeren immer durchs Haarsieb gestrichen viel Arbeit, lohnt sich aber. In diesem Jahr habe ich mir ein sogen. Flottes Lieschen (Haarsieb mit Kurbel und Passiereinsatz) geleistet, damit gehts wesentlich besser, aber es dauert seine Zeit bis auch das gute Fruchtmark durchpassiert ist. Nun viel Freude beim Kochen LG aus Frankfurt Maryann

Danke, supi
So mache ich es auch
LG Bienenfreund
26.09.2009 10:43 gundel
und wie beschriftet ihr eure gläser?bin auf der suche nach schönen etiketten.selber gestalten am computer bekomme ich noch nicht hin(word2007)
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