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Gingers Welt

Querbeet (110 Einträge)

Gartenkatzenbaby Nachbars Gartenkatze Weißpfötchen
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28.07.2007, 00.03 Uhr

Unsere vielen Katzen

Nun, mit den Katzen aus dem Schrebergarten fing es nicht an, sondern im Jahr 2001 suchte die erste Katze unsere Gesellschaft.

Eine wunderhübsche rötliche Katze schlich tagelang um unsere Häuser und schien nirgendwo hinzugehören. Irgendwann war das Mitleid so groß, dass wir Futter kauften um sie anzulocken. Sie war auch sehr zutraulich, aber ich wusste, dass sie einem anderen gehören und vielleicht nur ausgebüxt war.
Also meldeten wir den Fund beim Tierheim, die die Katze auch aufnahmen.
Meine Tochter war ganz hin und weg und bekniete mich, dass wir die Katze behalten sollten.
Im Tierheim notierte man unseren Namen und steckte die Katze in Quarantäne.
Wir sollten uns telefonisch melden. Naiv wie ich war, verließ ich mich darauf und rief immer mal wieder an, ob der besitzer der Katze aufgetaucht wäre und wie es der Katze geht. Mehrfach bekamen wir zur Auskunft: Die Katze seie noch in Quarantäne. Ich hatte mich mittlerweile dazu durchgerungen mich tatsächlich auf eine Katze einzulassen.
In der vierten Woche hieß es plötzlich die Katze ist vermittelt. Wie vermittelt, großes Erstaunen meinerseits
und große Trauer bei meiner damalig 6 jährigen Tochter.
Wir hatten uns darauf eingestellt, die Katze zu übernehmen.
Wir hofften das die Katze einen guten Platz gefunden hatte.

Nun, auf dieses Tierheim war ich nicht mehr gut zu sprechen und so erkundigte ich mich nach weiteren Möglichkeiten an eine Katze heranzukommen. Es sollte auf jeden Fall eine Katze aus dem Tierheim werden.
Irgendwann stieß ich auf das Tierheim ohne Gitter und fand die Präsentation überzeugend.
Wir fanden auch schnell eine Katze die uns gefiel und die auch zutraulich war.
Ihr fehlte eine Spitze vom Ohr und sie war hellgelblich getigert. Wie wir erfuhren kam die Katze aus Spanien und hieß Licy.
Sie fasste schnell zutrauen zu uns und fühlte sich als Freigängerkatze anscheinden wohl bei uns.
Leider nahm sie ein trauriges Ende. Sie verstarb 2003 bei einem Wohnungsbrand.
Dabei ging sie sonst immer sofort raus, wenn wir von der Arbeit und Schule nach Hause kamen. Nur an diesem 19.September nicht.

Die Trauer war sehr groß, besonders bei meiner Tochter. Ich selber war mit dem gründen eines neuen Hausstandes sehr abgelenkt, aber ich wußte, irgendwann kommt wieder eine Katze ins Haus.

Es hat dann noch ein Jahr gedauert. Dazu im nächsten Beitrag mehr.

Noch kurz ein paar Sätze zu unseren Schrebergartenkatzen.

Ich nannte die schwarzweiße Weißpfötchen. Keine Ahnung wo sie herkam, vielleicht wurde sie auch nur vom Futter angelockt, dass ich dort für unsere Katzen, die uns manchmal bis in unseren Garten begleiteten, stehen hatte.
Weißpfötchen war von Anfang an sehr zutraulich zu uns, aber verbiss unsere Katzen aus dem Garten.
Irgendwann merkte ich, das Weißpfötchen trächtig war.
Oje, und das in unserer Gartenanlage, wo etliche Katzenhasser auch Gärten hatten. Es gibt ganz schreckliche Geschichten aus alten Zeiten.
Also nahm ich Kontakt zum Tierschutz auf. Irgendwann war es soweit, nur wo waren die Jungen?
Da Weißpfötchen meistens zu festgelegten Zeiten ihre Runde bei uns vorbei machte, legt ich mich auf die Lauer und verfolgte die Katze bis zu ihrem Versteck. Sie hatte sich einen Garten ausgesucht, der schon etliche Zeit unbewirtschaftet war, weil der Besitzer krank war. Dort in enem regal hinter der Laube hatte sie ihre Kinderstube eingerichtet. Die Jungen bekam ich ersteinmal nur immer kurz zu Gesicht.
Es galt das Vertrauen so weit herzustellen, dass der Tierschutz Mutter und Kinder, es waren 3 Junge, einfangen konnte.
Irgendwann war Weißpfötchen, die ja nun reichlich Futter von uns bekam, der Weg zum Futternapf wohl zu weit, so dass sie sich und ihre Jugen in einem Holzstapel zwischen meiner und der Nachbarhütte versteckte. Nun war es leichter die Mutter und die Jungen einzufangen. An einem Tag, nachdem die Jungen schon feste Nahrung zu sich nahmen wurde Weißpfötchen eingefangen, kastriert und wieder zurückgebracht.
Die Jungen ließen sich nicht so leicht einfangen, denn sie waren doch sehr scheu. Aber nach und nach schaffte ich es 2 der 3 Jungen in den Käfig zu locken. Die Hoffnung bestand, dass sie handzahm gemacht würden und somit vermittelbar sein würden.
Das dritte und scheueste Junge ließ sich nicht einfangen und auch nciht mehr bei uns blicken.
Weißpfötchen ihrerseits ließ sich dann irgendwann auch nur noch sporadisch blicken und frisst sich bei anderen Kleingärtnern durch, wie ich mittlerweile gehört habe.
Manchmal läuft sie mir noch über den Weg, aber sie scheint ihr Revier gänzlich verlegt zu haben.
Es war eine schöne Zeit, die Jungen und ihre Mutter zu beobachten.
Ich hoffe, dass die beiden Jungen in gute Hände gelangt sind.
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