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Honigsiege
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30.07.2007, 22.19 Uhr

Honigsiege

Manchmal fragen die Leute, warum machst Du kein eigenes Honigetikett. Du könntest draufschreiben, was Dir alles im Bienenjahr passiert ist oder was im Honig drin ist. Okay, da habe ich's mal versucht und auf das Glas geschrieben, es kam gut an:
"Honigsiege sind am schönsten. Es gibt keine Besiegten. Nur die Bienen wurden eines Teils ihrer Vörräte beraubt. Ich glaube, dass sie diese gerne entbehrten, wurde doch ihr Honig bei der saarländischen Honigprämierung mit der Höchstnote "GOLD IA" ausgezeichnet. Diese Bewertung gilt der Reife, Naturbelassenheit, Sauberkeit und dem honigtypischen Geruch und Geschmack. Die Laboruntersuchung an der Universität Hohenheim bestätigte die Ergebnisse der sensorischen Prüfung. Im Labor kann auch festgestellt werden, von welchen Pflanzen der Honig gesammelt wurde. Der beim Sammeln eingebrachte Blütenstaub, der Blütenpollen, hat bei jeder Pflanze eine eigene Form, die unter dem Mikroskop festgestellt wurde. Dieser Honig stammt gut gemischt von Weiden und verschiedenen Kern- und Steinobstsorten. Wie jedes Jahr wird Vergissmeinnicht festgestellt, etwas schwächer sind Ahorn, Edelkastanie, Zweizahn (Bidens), Faulbaum und verschiedene Doldenblütler vertreten. Ohne Nektar findet sich Pollen von Eiche, Birke und Erle.
(Inhalt 500g Imker XYZ in ABC, Tel. Nr. 1234 - MHD usw.)" - Ende Etikett
Mit so einem Etikett bringt man jeden Honigesser zum Staunen. Und andächtigen Genießen.
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