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Wachsbätzchen und Grasbüschel
910 mal angesehen
01.08.2007, 21.43 Uhr

Wachsbätzchen und Grasbüschel

Öfter hört und liest man die Klage, dass der Smoker bei den Bienen nicht gut brennt. Es kursieren Tipps, alte Wellpappen oder Eierkartons in den Smoker zu stecken, auch trockene verfallende Baumstückchen werden genannt, neben den ohnehin empfohlenen Tabakskräutern oder getrocknetem Rainfarn. Auch ich habe lange mit dem Smoker "gekämpft", immer wenn ich bei den Bienen fertig war, hat er erst am besten gebrannt und gequalmt. Eher beiläufig und zufällig kam ich darauf, die kleinen Wachsbällchen, die man sich in die Hand beim Abkratzen von Über- oder Zwischenbau schiebt, in den glimmenden Smoker zu werfen, nicht zu viele natürlich, und siehe da, es glomm und qualmte und der Geruch ist angenehm. Gerade wenn etwas Propolis im Wachs ist, entsteht ein schöner Duft. Von diesem Tipp habe ich noch nie gelesen oder gehört.
Damit am Ende der Smoker nicht das Hüttchen entzündet oder der Nachbar anruft und sagt: "Ei, aus Eurem Bienenhäusel qualmt's, was ist da los?", habe ich entdeckt, die Qualmöffnung mit einem frischen Grasbüschel zu verschließen. Der dafür vorgesehene Korken war dauernd verschwunden.
Kleine Tipps und Tricks, auch wenn sie banal erscheinen, erleichtern die Arbeit. Und das Leben.

offline

Geschrieben von

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Schlagwörter

grasbüschel, qualmöffnung, smoker, wachsbätzchen

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Kommentare

03.08.2007 20:23 Gentleman
Sehr hübsche Idee.
Zum Verschließen des Smokers benutze ich sogar zwei Korken. Einer für den Rauchaustritt und der andere für das Luftloch. Somit lässt sich der Smoker sehr schnell löschen.
Aber die Geschichte mit dem Anbrennen ist immer so ne Sache.
Wie du gesagt hast: Er brennt erst dann richtig, wenn man mit den Bienen schon wieder fertig ist.
Mit Hilfe eines ökologischen Grillanzündewürfels, der Zuführung der besagten Kräutern und dem eifrigen Betätigen des Blasebalges, konnte ich doch in recht rascher Zeit einen ordentlichen Rauch zustande bringen.
Das mit dem Wachs probier ich aber auch mal aus. Des angenehmen Duftes wegen.
30.08.2007 16:41 Lu
Hallo,
das mit dem Wachs ist ja eine geniale Idee. Der riecht richtig gut und ist so wenigstens auch noch schnell und sinnvoll verwertet. Bei mir klappt das nie so recht mit den sammeln weil ich die Bienen den Sommer über auf einer Wiese stehen habe.
Vielen Dank für den Tipp.
08.09.2007 19:39 Saarschleifenimker
Sei ehrlich, Gilbert,

die Idee mit dem Gras hast Du bei mir geklaut! :)
Nee, ist nur Spass, aber es funktioniert richtig gut.
Ich will mal kurz erzählen, wie ich mein "Smokerrauchproblem" gelöst habe:
Wellpappe, Eierkartons, alles gut und schön, aber so richtig lang brennt das ja auch nicht.
Also Rainfarn gesammelt, gehäckselt, in den Smoker getan. Brennt gut, aber auch nicht so ewig lang, und wenn Du 40 Völker einen ganzen Sommer lang durchsehen willst, musst Du den gesamten Rainfarnvorrat des Stadtverbandes verkokeln.
Tannenzapfen usw. harzen dir den Smoker zu, und wenn die Soße kalt ist, geht der Deckel oder der Rauchstoffbehälter nicht mehr auf.
Ich nehme seit 3 Jahren Holzhäcksel, und zwar nur von Laubbäumen. Bekommt man kostenlos, wenn mal wieder gerade die Straßenmeisterei oder die Kommune mit dem Unimog und dem Häcksler die Büsche und Bäume stutzen.
Einfach in einen Sack getan, an der Sonne getrocknet, fertig.
Eine Smokerfüllung mit dem 10cm-Einsatz brennt 4-5 Stunden, der Rauch ist sehr angenehm und der Smoker wird nicht heiß.
Angezündet wird bei mir mit einer Lötlampe mit elektronischer Zündung, 10 Sekunden an den Boden des Rauchstoffbehälters, 2-3 mal pusten, und das Ding geht nie mehr aus.

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