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Nun im 4. Jahr als Imker und e...

Meine Erfahrungen über das Jahr (82 Einträge)

410 mal angesehen
27.12.2009, 12.00 Uhr

Wie kann ich die Kulturlandschaft verändern....

Seit ca. 1/2 Jahr habe ich mir in den Kopf gesetzt, im Umkreis von 2-3 km die Kulturlandschaft bienenfreundlicher zu gestalten. Zu allererst habe ich natürlich im eigenen garten begonnen, dies ist ja nicht so schwer, einfach einen Wiese umgewandelt in eine wilde Bienenweide. Dies hat super funktioniert, aktuell stehen dort die vertrockneten Blumen und andere leckere Sachen (Buchweizen und so). Bei trockenen Wetter Ende Februar werde ich alles mit der Fräse wieder unterfäsen, so dass der Samen wieder in die Erde kommt und direkt im Frühjahr (das zweite Jahr) die Bienenweide entstehen kann.

Ich habe auch einiges an Samen abgenommen und meinen Nachbarn angeboten, die sich gerne daran nun beteiligen wollen, weil es bei mir so schön geblüht hat und es auch ein Beitrag für die Natur darstellt. Also kostenlosen Samen zur Verfügung stellen und die Leute machen gerne mit.

Ich werde aber auch in den nächsten Tagen 200 Faulbäume (Rhamnus frangula) auf der Seite: [www.die-forstpflanze.de]
bestellen, Kostenpunkt ca. 200 € und die Faulbäume an den angrenzenden Weiden und Wege pflanzen. Dies hat verschiedene Vorteile, der Faulbaum ist ein blühender Zeitgenosse, der speziell dann blüht, wenn es wenig für die Mädels gibt, kurz nach der Linde. Er blüht reichlich und hält viel Nektar bereit. Hier mal die Beschreibung:
Der Faulbaum ist in fast ganz Europa verbreitet. Er gedeiht am besten auf saurem Lehm-Tonboden. Er wächst in lichten Wälder, an Wasserläufen und Mooren. In den Alpen kann man ihn bis zu einer Höhe von 1000 m finden.
Seinen Namen erhielt der Faulbaum wegen des fauligen Geruchs seiner Rinde. Rinde und Blätter wurden zur Heilung verwendet, darüber hinaus als Färbestoff für verschiedene gelbe Farben.Heute dient der Faulbaum als Flur- und Pioniergehölz auf feuchten bis moorigen Böden und ergibt eine ausgezeichnete Bienenweide.

Natürlich wird dies ein wenig dauern, bis die Bienen davon was haben. Selbstredend muß man sich das Einverständnis der entsprechenden Eigentümer holen, aber wie mit allem, was nichts kostet ist dann auch ok. Es hat ja auch andere Vorteile, so werden kalte Winde etwas gebrochen und die Erosion verringert. Wenn bei uns starker Wind ist, hebt der halbe Acker ab und der ganze Humus wird weggetragen, dies kann man mit dieser Wegbepflanzung verringern, also ist es auch für den Ackerbau ganz spannend.

Ich würde mich auch hinreißen lassen, noch einmal 200 € zu investieren, wenn mich einer der Landwirte fragen würde, da haben wir ja alle was davon.....
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MahlitzerBiogarten

MahlitzerBiogarten

Alter: 46 Jahre,
aus Schollene/Düsseldorf
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Schlagwörter

bienenweide, faulbaum, wegbepflanzung

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