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WISSENSTEST -- SELBSTTEST -- ...

wissenstest selbsttest (20 Einträge)

Strenger Winter in SACHSEN WINTERSCHUTZ AUCH IM FEBRUAR
393 mal angesehen
30.01.2010, 13.46 Uhr

Imkermonatslexikon Februar

So, wie es dieses Jahr aussieht, wird der Winter lang werden und somit trifft das Monatslexikon Januar
[www.landlive.de]
auch teilweise auf den Monat Februar zu.

Insbesondere ist die Winterruhe
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zu beachten, um die Kotblase
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der Bienen nicht übermäßig zu belasten.
In diesen Wintern kann die Kotblasenfüllung [info.webservice-mv.de] das Gewicht der Biene erreichen.

Aber spätestens Ende Februar kommt der Reinigungsflug
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Was macht der Imker im Februar an den Bienenvölkern???
Jetzt beginnt die Zeit der Durchlenzung
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Dieses ist eine kritische Zeit in der Bienenzucht - es muss der so genannte Massewechsel
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vollzogen werden.
Ein Carnica-Volk geht mit ca. 4000 Winterbienen
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und ca. 10000 Sommerbienen
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in den Winter.  
Diese 4000 Winterbienen, die nach ihrem Schlupf keinerlei Arbeiten im Volk verrichten, sondern sich ein Fett-Eiweißpolster
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anmästen, haben im Frühjahr die Aufgabe, die erste Brut aus ihren eigenen Reserven aufzuziehen.
Der Monat Februar kann noch ein Winter-Monat sein aber meist beginnt Ende des Monats eine Wetter-Umstellung.
Kündigt sich ein Reinigungsflug
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an, so sollten vorher die Windeln
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gezogen wer­den, damit die Bienen den Gemüllstreifen
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nicht heraustragen können bzw. müssen. Auf diesen Windeln
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kann man so manches ablesen:
- Volksstärke - Sitz des Volkes - Zehrung - Varroaabfallkontrolle
[info.webservice-mv.de]
usw.

Die Königin beginnt Ende Februar meist schon mit der Eiablage. Es gibt meist schon mehrere Tage mit Mittagstemperaturen von über 6 Grad C. Da die Bienen zur Bienenbruterzeugung und ihrer Entwicklung eine Temperatur von ca. 35 Grad C. benötigen, bildet sich am Flugloch (Fluglochbeobachtung) [info.webservice-mv.de]
Kondenswasser. Dieses ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Bienenvölker in Brut sind und eine Königin vorhanden ist. Wenn man mit der flachen Hand auf der Abdeckung unter dem Deckel einen "Wärmefleck" findet, so kann man ohne weitere Eingriffe davon ausgehen, dass der Weisel
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vorhanden ist. Hört man die Völker mit einem Abhörgerät
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am Abend ab und man stellt fest, dass ein Volk heult, so muss man davon ausgehen, dass dieses Volk wiesellos ist. Gesunde, weisellose Völker (weiselrichtiges Volk) können mit einem Nachbarvolk vereinigt werden.
Wer sich nicht sicher ist, kann auch dieses Volk mit Absperrgitter getrennt oben einem starken Volk aufsetzen
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und später bei warmen Temperaturen nachsehen.
Muss man einen unvermeidbaren Eingriff in ein Bienenvolk vornehmen, so sollte die Mittagstemperatur über 15 Grad C. liegen. Wenn die Mittags-Temperaturen schon auf über 10 Grad C. ansteigen, erfolgt der Reinigungsflug,
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d. h. die Bienen entleeren ihre Kotblase
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Jetzt gilt es die Fluglöcher und Flugfront
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auf Kotspritzer zu untersuchen.
Bei starker Verkotung des Flugbrettes liegt die RUHR
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oder Nosematose
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vor. Die Bodeneinlage-Windel
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sollte man schon vorher oder spätestens jetzt herausziehen, damit die Bienen das Gemüll, bestehend aus toten Bienen, Wachsteilchen und toten Varroa-Milben, nicht heraustragen müssen.
Noch besser ist einen Tag vorher.
An den Gemüllstreifen
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lässt sich erkennen, wie stark ein Bienenvolk ist, wo es sitzt, wie der ist, und wie viel Futter verbraucht wurde.
Jetzt kann man auch Bienenvölker behutsam umstellen, denn im Frühjahr fliegen sich die Völker neu ein.
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Ist ein Volk in einem schlechten Gesundheitszustand, so sind erfahrene Imker der Meinung, dass jede Hilfe zu diesem Zeitpunkt meistens erfolgslos ist. Abschwefeln. Wenn diese Völker gesund sind, werden sie anderen Völkern aufgesetzt. Aufsetzen
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Bei vorhersehbarem, gutem Wetter (Schönwetterperiode), sollte man die Wärmekisssen im Honigraum und am Beutenfenster einstellen, um die Wärme im Volk zu halten. Dieses spart auch Futter.

Spätestens jetzt ist es höchste Zeit die Stockkarte
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zu erstellen und an den Beuten anzubringen.
Alle Beobachtungen und Maßahmen an und in den Völkern sind aufzuzeichnen.


OBENAUF MUß DIE ZEICHNUNGSFARBE
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Zeichen der Weiser sollen ERSICHTLICH SEIN.

Die Wintermonate sollten auch zur Weiterbildung gebutzt werden
hierbei ist das imkerlexikon mit Bildern = EINZIGES iMKERLEXIKON MIT BILDERN NICHT VERGESSEN WERDEN

siehe hier:
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Bienenwelt

Bienenwelt

Alter: 81 Jahre,
aus Reichenbach
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Kommentare

30.01.2010 21:09 maud53
Hallo Bienenwelt,
auch dieser Bericht gefälllte mir sehr gut.
Man merkt doch das ein Alt-Imker die meisten Erfahrungen hat, diese noch weiter zu geben..
Super.... mehr kann ich dazu erstmal nicht sagen.
Gruß maud53
30.01.2010 22:51 Antyllos
maud53 schrieb:
Hallo Bienenwelt,
auch dieser Bericht gefälllte mir sehr gut.
Man merkt doch das ein Alt-Imker die meisten Erfahrungen hat, diese noch weiter zu geben..
Super.... mehr kann ich dazu erstmal nicht sagen.
Gruß maud53


es muss aber deswegen nicht immer alles richtig sein!
30.01.2010 23:50 maud53
Antyllos schrieb:
es muss aber deswegen nicht immer alles richtig sein!

Hallo Antyllos,
natürlich kann man über verschiedene Aussagen eine anderer Ansicht haben, z.Bsp. die Winterbiene über 4000 nämlich zw. 8000 und 15 000 Winterbienen, aber es ist mir auch wichtig wie seine Arbeitsweise darstellt, weil daraus für mich Rückschlüsse für meine eigene Arbeitweise zu erziehlen sind, die man ja ausprobieren kann.
Gruß maud53

31.01.2010 10:20 Bienenwelt
Antyllos schrieb:
es muss aber deswegen nicht immer alles richtig sein!


Das hab ich niemals behauptet
Die HAUPTSACHE ES GIBT JEDEM iMKER ANSTO? ZUM NACHDENKEN UND HANDELN NACH SENER BETRIESWEISE UND BEUTEN
GRUß HANS
31.01.2010 13:04 Antyllos
Bienenwelt schrieb:
Das hab ich niemals behauptet
Die HAUPTSACHE ES GIBT JEDEM iMKER ANSTO? ZUM NACHDENKEN UND HANDELN NACH SENER BETRIESWEISE UND BEUTEN
GRUß HANS


Hallo Hans,
habe ich ja auch nicht behauptet, dass du das behauptet hast. Ich hatte lediglich die Bemerkung zum maud53 Beitrag geschrieben. Und wie du selber schreibst, ist das "nur" ein Anstoß und jeder kann es machen wie er es für richtig hält - wie es eben seine Betriebsweise erfordert.
Allerdings haben wir hier auch sehr viele Jungimker bzw. Neueinsteiger, und da sehe ich schon die Verantwortung bei den Altimkern. Also nix für ungut.
Freundliche Grüße
-Antyllos-
31.01.2010 15:03 maud53
Antyllos schrieb:
Hallo Hans,

habe ich ja auch nicht behauptet, dass du das behauptet hast. Ich hatte lediglich die Bemerkung zum maud53 Beitrag geschrieben. Und wie du selber schreibst, ist das "nur" ein Anstoß und jeder kann es machen wie er es für richtig hält - wie es eben seine Betriebsweise erfordert.

Allerdings haben wir hier auch sehr viele Jungimker bzw. Neueinsteiger, und da sehe ich schon die Verantwortung bei den Altimkern. Also nix für ungut.

Freundliche Grüße

-Antyllos-

Hallo Antyllos,
mit deinem Satz bist du ganz schön abgestürzt, nenn das Kind doch beim Namen was nicht stimmt und schwimm nicht weiter herum. Zum Jungimker kann ich nur sagen, daß ich schon mit 8 Jahren beim Imkern dabei gewesen bin und jedes Jahr meine Erfahrungen gesammelt habe. Seit 3 Jahren habe ich die Imkerei alleine übernommen. Ich bin mir sicher daß ich den einen oder anderen Rat vom Alt-Imker immer gerne umsetze, weil ich gerne über den Tellerrand schaue. Ich habe selbst noch einen Alt-Imker (meinen Vater) der sich natürlich in seiner alten Verfahrensweise nichts mehr neues anschaut.
Mit freundlichen Grüßen
maud53
31.01.2010 16:28 Antyllos
maud53 schrieb:
Hallo Antyllos,
mit deinem Satz bist du ganz schön abgestürzt, nenn das Kind doch beim Namen was nicht stimmt und schwimm nicht weiter herum. Zum Jungimker kann ich nur sagen, daß ich schon mit 8 Jahren beim Imkern dabei gewesen bin und jedes Jahr meine Erfahrungen gesammelt habe. Seit 3 Jahren habe ich die Imkerei alleine übernommen. Ich bin mir sicher daß ich den einen oder anderen Rat vom Alt-Imker immer gerne umsetze, weil ich gerne über den Tellerrand schaue. Ich habe selbst noch einen Alt-Imker (meinen Vater) der sich natürlich in seiner alten Verfahrensweise nichts mehr neues anschaut.
Mit freundlichen Grüßen
maud53


Servus,
lassen wir es gut sein! Ich denke, dass wir einfach aneinander vorbei schreiben. Mein Worte waren keineswegs böse gemeint geschweige denn wollte ich damit jemanden zu nahe treten. Sollte sich hier jemand auf den Schlips getreten fühlen, somit entschuldige ich hiermit. Im Übrigen brauchst du dich nicht rechtfertigen, dass du schon so lange imkerst, denn mein Hinweis auf Jungimker war allgemein gehalten und nicht auf dich gemünzt. In diesem Sinne nichts für ungut und frohes Imkern.

Freundliche Grüße
-Antyllos-

01.02.2010 09:30 maud53
[quote]Antyllos schrieb:
Servus,

lassen wir es gut sein! Ich denke, dass wir einfach aneinander vorbei schreiben. Mein Worte waren keineswegs böse gemeint geschweige denn wollte ich damit jemanden zu nahe treten. Sollte sich hier jemand auf den Schlips getreten fühlen, somit entschuldige ich hiermit. Im Übrigen brauchst du dich nicht rechtfertigen, dass du schon so lange imkerst, denn mein Hinweis auf Jungimker war allgemein gehalten und nicht auf dich gemünzt. In diesem Sinne nichts für ungut und frohes Imkern.



Freundliche Grüße

-Antyllos-


Hallo Antyllos,
es zeigt doch von einer starken Persönlichkeit, Fehler einzugestehen und sich sogar dafür zu "entschuldigen". Ich nehme die Entschuldigung an. Ich möchte dich gerne in der Bienenfreundschaft aufnehmen, für ein gutes Imkern.
"Zum Wohle der Biene und zum nutzen der Menschheit"
MfG aus dem goldigen Maiiz
maud53
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