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Kleiner Neubaugarten Großer Neubaugarten Minimalistischer Garten
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25.02.2010, 05.00 Uhr

Gartenkultur: Hausgärten

Die Grundstücke für Einfamilienhäuser sind nicht sehr groß. Alle Anwesen, und seien sie noch so klein, sind von hohen Mauern umgeben, die bei besseren Häusern noch von Stacheldraht gekrönt sind. Hohe Tore, immer aufwendig gestaltet, verschließen das Grundstück. Man kann keinen Blick darauf das werfen. Die Häuser sind gewöhnlich an das Ende des Grundstücks gebaut, mit dem Rücken zum nächsten. Der Garten liegt so vor dem Haus. Große Teile des Grundstückes, manchmal mehr als die Hälfte, sind mit Beton oder Fließen versiegelt. Der Garten besteht meistens aus einem rechteckigen Stück Rasen, immer dick mit Beton umrandet. Manchmal ist die Betonumrandung schwarz-weiß gestrichen. Am Rande des Rasens wachsen Sträucher und Blumen, meist gibt es noch Beete am Haus und an der Mauer. Beliebte Gartensträucher sind Oleander, es werden auch gerne Fächerpalmen gepflanzt. Die Blumen sind uns alle bekannt, Petunien, Geranien, Margeriten, Stockrosen ...
Es sind keine Gärten, in die man "hineingeht" und in denen man sich aufhält. Die eher formal angelegten Stücke sind mehr zum Anschauen gedacht. Das Foto mit den winzigen bepflanzten Rechtecken in einem Copound in der Innenstadt zeigt jedoch, dass Gärten sehr wichtig sind.
Wenn wir Vermietern sagten, dass wir den Garten selbst machen wollten, stießen wir auf vollkommenes Unverständnis. Wie kann man sich eine solche Arbeit machen wollen!
(Gestern war den ganzen Tag lang das Netz so schwach, dass ich keine Bilder hochladen konnte.)
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Rosalie

Rosalie

Alter: 75 Jahre,
aus Frankfurt
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