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Getreidefeld am Flussufer Landarbeiter im Getreidefeld Strohhaufen
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08.04.2010, 07.34 Uhr

Landwirtschaft: Getreideanbau

Wenige Kilometer von Adama entfernt wird oberhalb des Steilufers des Awashflusses Getreide und Gemüse angebaut. Die Felder werden aus dem Fluss bewässert.
An diesem Flussabeschnitt gibt es viele Krokodile. Die Hippos wurden von den Bauern ausgerottet, weil sie das Gemüse fraßen und die Felder zertrampelten.
In Äthiopien wird hauptsächlich Teff angebaut, eine Getreideart ähnlich der Hirse, aber mit kleineren Körnern. Teff gedeiht auch in den Savannen. Die Ernte findet im November statt. Dann hocken die Bauern mit Handsicheln in den Feldern. Gedroschen wird mit Langhornrindern. In großen Sieben wird dann das Korn von der Spreu getrennt. Jetzt sieht man überall noch Strohhaufen, wie von Monet gemalt.
Teffmehl ist ein Grundnahrungsmittel. Die Injeras, eine Art dünner Fladen mit einer schwammartigen und einer glatten Seite, wird damit hergestellt. Sie werden auf speziellen Öfen, mit Holzkohle oder Strom geheizt, gebacken. Die Injeras bilden wortwörtlich die Grundlage der Mahlzeiten. Sie werden auf großen Platten ausgebreitet, darauf kommen Fleisch, Soße und Gemüse. Von einer Platte essen mehrere Personen. Traditionell wird mit der Hand gegessen, man reißt ein Stück Fladen ab und wickelt das Fleisch und das Gemüse hinein.
Teff ist glutenfrei. Das Mehl wird in Deutschland in Reformhäusern verkauft.
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Rosalie

Rosalie

Alter: 74 Jahre,
aus Frankfurt
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