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Learning to Bee

Anfängersorgen und Altlasten der Imkei (39 Einträge)

Apisolar Beute Herold Magazin - ein ganzer Haufen Apisolar Beute Herold Magazin - Futtertrog Apisolar Beute Herold Magazin - VarroaBoden
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09.04.2010, 01.12 Uhr

Neuheiten - Apisolar Herold Magazine

Herold Beute von Apisolar (Magazin-Beute für 10 Zander oder 12 DNM Rähmchen)

Dank der angedachten Eu-Förderung, die Jungimker in Bayern beantragen können, habe ich mich Mitte letzten Jahres entschlossen insgesamt 12 Magazin-Beuten anzuschaffen. Getreu dem Motto, "Wenn schon, denn schon", habe ich 12 Systeme zu je einem Varroa-Boden, drei Zargen, einem Deckel-Futtertrog und einem Deckel geordert. Dazu je eine Bienenflucht.
Die Entscheidung fiel auf Herold-Magazine, da wir bereits Zander und DNM Rähmchen im Bestand haben und hier Flexibilität bezüglich Kalt- oder Warmbau wollten. Außerdem gefielen mir als Frau mit kleinen Händen und weniger Kraft die Griffmulden der Erlanger-Magazinbeuten nicht - ich wollte hier unbedingt Leisten. In Zukunft möchte ich durchaus weitere Herold-Beuten anschaffen, bis vielleicht eines fernen Tages nur noch eine Variante Schweier-Trogbeuten und eben Herold-Beuten unseren Bestand ausmachen, anstatt jetzt drei Varianten Schweier, DNM, Zander und noch ein paar andere.
Als Hersteller habe ich Apisolar gewählt, auch wenn es sicher viele andere gute Hersteller gibt. Die komplette o.g. Magazin Beute kostete in Weymouth-Kiefer und in lasierter Version ca. 150 Euro. Die (noch nicht gelieferten) Zwischenböden mit Bienenflucht kosten nochmal je ca. 16 Euro. Abgeholt haben wir die Beuten direkt beim Hersteller.

Die Entscheidung fiel auf Apisolar aus zwei Gründen: Einmal fanden sich im Netz einige gute Photos der Beuten dieses Herstellers, u.a. hier auf dieser Community von Beuten, die über 10 Jahren im Einsatz sind. Viele andere Hersteller haben keine oder nur verwaschene Photos im Netz, was mich als Käufer dann eher abgehalten hat zuzuschlagen. Dazu sahen die Apisolar-Beuten auf den Photos auch nach langer Benutzung noch gut aus. Ein paar Anfragen an Nutzer der Beuten ergaben dann durchweg ein Lob der Qualität - so dass ich in meiner Kaufentscheidung noch bekräftigt wurde. Natürlich ist der Preis höher als bei anderen Anbietern, meine Hoffnung war hier aber, dass sich dies durch die Qualität rechtfertigt, bisher wurde ich darin nicht enttäuscht.
Lasiert wurden die Beuten mit Schwedenwaxx - einer bienenfreundlichen Lasur für den Außenbereich - auf Kundenwunsch in dunkelbraun. Es wären alle Farben möglich gewesen, in denen es Schwedenwaxx gibt, trotz anfänglicher Überlegungen meinerseits hat sich mein gesunder Menschenverstand aber gegen schwedenrot, meeresblau und tiefschwarz entschieden.

Vor ein paar Wochen dann war es - mit etwas Verzögerung - soweit, die neuen Beuten konnten abgeholt werden. Ein kurzer Bericht zu den Einzelteilen:
- Boden: Der Boden besteht aus einem Holzrahmen, in den ein Edelstahlgitter eingebaut ist. Der Holzrahmen ist außen dunkelbraun lasiert. Unter dem Gitter befindet sich ein Varroaschieber aus mit weißer Folie beschichtetem Holz. Der Schieber passt genau und ich nehme an, dass er sich trotz Feuchtigkeit und Dreck aufgrund seiner Beschichtung gut halten wird. Vorne am Fluglocheingang ist ein Keil eingesetzt, der von einer kleinen "Drehschraube" festgehalten wird. Der Keil hat zwei Fräsungen - ein kleines und ein großes Flugloch: Indem man den Keil dreht kann man das Flugloch wählen, das gerade passt. Man kann den Keil auch ganz herausnehmen. Alles macht einen sehr stabilen Eindruck und ist ordentlich verarbeitet.
Beim Umsiedeln der Bienen aus den Trogbeuten in die Magazine waren die Bienen an den erste ntagen wohl mit dem Gitterboden überfordert: Was hatten wir Pollen auf dem Varroaschieber liegen! Nach ein paar Wochen hat sich dies aber gelöst, mittlerweile findet sich kaum mehr Pollen auf dem Schieber.
- Zargen: Die Zargen sind mit einer Schwalbenschwanzverzinkung zusammengefügt und verleimt. Sie sind außen dunkelbraun lasiert. Das Holz ist von schöner Qualität und sauber verarbeitet. Außen an den Zargen sind zwei Griffleisten angebracht. Die Griffleisten sind in die Seitenteile der Zargen eingearbeitet und mit 4 Schrauben angeschraubt. Auch nach knapp 2 Monaten Benutzung hält alles bombenfest.
- Deckel-Futtertrog: Der Futtertrog ist mit Epoxydharz ausgekleidet. Die Beschichtung ist sauber ausgeführt und schaut dicht aus. Die Abtrennung einer Futterstelle ist mit beschichtetem Holz ausgeführt und scheint dicht zu sein. Oben auf den Trog liegt ein in Holz gefasstes Gitter, das man als völlige Abdeckung (Bienen kommen nur an Futterplatz des Troges) oder andersrum als offene Abdeckung (Bienen können Trog selber ausputzen) anbringen kann. Praktischerweise hat das Gitter eine Griffschlaufe. Die Seiten des Troges sind mit einer Schwalbenschwanzverzinkung zusammengefügt und verleimt. Sie sind außen dunkelbraun lasiert. Er macht er einen guten Eindruck und hat bei seinem ersten Einsatz Ende April, als eine Notfütterung anstand - ohne Probleme funktioniert. Eine schöne und einfache Art zu füttern, wenn man den Stellplatz für die Tröge hat.
- Deckel: Der Deckel ist außen dunkelbraun lasiert. Oben auf ist eine wasserfest beschichtete Holzplatte angebracht. Innen hat der Deckel eine Isolierung. Wie alles andere ist der Deckel sauber verarbeitet und macht einen sehr soliden Eindruck.

In einem ersten Arbeitsgang wurden alle Beutenteile (siehe Photos) individualisiert und die Böden eingefärbt. Zudem haben wir in alle Zargen kleine Leisten eingesetzt, so dass wir nun mit Zanderrähmchen mit kurzen Ohren arbeiten können. Bisher haben die Einzelteile alles gut überstanden und machen - wie gesagt - einen sehr soliden und qualitativ hochwetigen Eindruck. Die ersten PRaxismonate haben sie auch problemlos überlebt.

Als Anmerkung zur Kompatibilität mit anderen Heroldbeuten: Bei einem Test mit den Herold-Magazinen eines Onkels (die vom lokalen Imkerei-Händler bezogen wurden, aber wohl von Wasinger und auch von guter Qualität sind), ließen sich die Zargen der beiden Hersteller nicht übereinanderstapeln, zwar passte die Querseite, bezogen auf die Längsseiten sind die Zargen von Apisolar aber irgendwo unter einen Zentimeter breiter und lassen sich so nicht auf die Wasinger-Zargen aufsetzen. Umgekehrt lassen sich die Wasinger-Zargen auf Apisolar aufsetzen, es bleibt aber ein wenig Spiel. Hier sollte man am besten den Hersteller kontaktieren um die genauen Maße zu erfahren, wenn man einen bereits vorhandenen Zargen Bestand eines anderen Herstellers erweitern will.

Das Bienengraphiti, die Nummern und die bunte Bemalung der Böden sind übrigens von mir, ab Hersteller sind die Beutenteile einfach nur braun.

2010: Kauf und erster Einsatz
2011: Zwischenfazit nach einem Jahr Einsatz - die Beuten sind noch immer top in Form, bisher hat sich nichts verzogen, es ist nichts gebrochen oder auseinandergefallen. Die Fluglochschieber werde ich nächstes Mal nicht mehr so stark bemalen, das führt dann doch zum teilweisen Verklemmen.

Weitere Bilder im dazugehörigen Album:
[www.landlive.de]
offline

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Austeja

Austeja

Alter: 37 Jahre,
aus Rosenheim
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