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Mein Leben mit den Bienen

Bienen (1 Eintrag)

253 mal angesehen
09.08.2007, 13.12 Uhr

Bienen-Blogpremiere

Ich werd' mal bei Gelegenheit ein Schwarzweißbild heraussuchen, damit ihr mein verschwollenes Gesicht nach einer (versuchten) Bergung eines Bienen-Schwarms sehen könnt. Dumme Leute haben vorher den Schwarm mit Steinen und Holz beworfen und haben sich dabei nichts gedacht! Ich versuchte anschließend verzweifelt, in einem nahe gelegenen Bach die Bienen nach unzähligen Stichen wieder loszuwerden, mein Helfer hatte das gleiche Problem, er hielt die Leiter bis ich mit "meinem Schwarm" wieder herunten war bzw. bis er die herabfallenden Bienen über sich ergehen ließ.

Das ist nicht zu vergleichen mit den Problemen, die mancheiner (vor oder) beim "Fenstelrn" haben kann, wenn er seinen "Schwarm" besucht!
Ich brauchte nach diesen vielen Bienenstichen (kein Kuchen!) aber (hier
ausdrücklich: nachher) ein Kreislaufmittel um wieder in die Gänge zu kommen!

Ich musste leider das gut gemeinte Wiederaufleben der Imkerei auf dem Hof aus diesen Gründen wieder aufgeben! Ich hab die Bienen aber nach wie vor lieb und bin der Meinung, dass inbes. bei den Kindern u. Kindergärten Aufklärung notwendig ist, wie auch in anderen Bereichen der Landwirtschaft und Tierhaltung. So

hab ich z. B. kürzlich die Biene Maja (sprich in Bayern Meia oder Maja) eines benachbarten Säuglings in "Biene Huber" umgetauft (Huber und Meier/Maie/Mayr etc.) das sind ja geläufige Namen in Bayern, warum also nicht Huber. Dies wurde von den Eltern aus nördlichern Gefilden auch angenommen und akzeptiert, sie haben nun die Biene Huber (sprich Huawa)!

Ich habe schon bei meinen Kindern versucht, Ihnen die Nützlichkeit und Schönheit der Natur nahezubringen, dabei sind ihnen auch nicht Unannehmlichkeiten wie Brennnesseln, Bienen- u. Wespenstichen beim Barfußlaufen erspart geblieben. Wichtig ist insbes., daß die Kinder keine Panik bekommen, wenn irgendwer um sie schwirrt. Die Unruhe der Eltern wird von den Kindern übernommen, weswegen es sehr wichtig ist, diese Angst zu nehmen.

Die meisten Flugobjekte stechen nur zu, wenn sie sich lebensbedroht sehen. So kann man z. B. Wespen sehr gut vom Essen abhalten, wenn man ihnen an geeigneter Stelle etwas zu Essen bietet. Das bringt uns nicht um, lässt uns aber die notwendige Ruhe beim Essen. Z. B. am Meeresstrand kann man in Ruhe auch süßes Obst verzehren, wenn man sich direkt in Wassernähe aufhält (vor Allem Kleinkinder sind da in Sicherheit), während man oft schon einige Meter dahinter in Lebensgefahr ist, wenn man was ißt oder aus ungeschützten Behältnissen trinkt)!

Unterstützt wurde ich dabei von einem Onkel meiner Frau, der heute noch aktiver Imker ist und der mir seine Erfolge, Misserfolge und Fehler auch bereitwillig mitteilt und mit dem man auch sehr gut über die Probleme rundum (Bienenweiden, genmanipulierte Pflanzen, Nachwuchssorgen etc.) bereden kann.
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