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Nun im 4. Jahr als Imker und e...

Meine Erfahrungen über das Jahr (82 Einträge)

387 mal angesehen
03.05.2010, 21.14 Uhr

Kippkontrolle, Wirrbau, Schwarmfangkiste, Sanierung schwaches Volk beendet

Am Samstag war ich kurz am Stand im Raps und habe die Kippkontrolle gemacht. In einem Volk gab es sehr viel Drohnen-Wirrbau zwischen dem 1 und 2 Brutraum, den mußte ich entfernen, im Gegenzug wurde dort auch der Baurahmen nicht angenommen, die anderen drei Völker hatten den Baurahmen bereits größten Teils ausgebaut und es gab auch schon Stifte, es war aber noch nichts verdeckelt. Es hat auch schon einiges an Nektar gegeben, leider sieht es aktuell zunehmend schlechter aus, da es seit Tagen keinen Regen mehr gab und der Raps langsam zu trocken wird. Ich hoffe sehr auf die schlechten Tage und hoffentlich mal etwas Regen.

Zu Hause im Garten habe ich das aufgesetzte Volk (aufgesetzt auf einem starken Volk) kontrolliert, es war alles im grünen Bereich, gut Brut und wieder alle Wabengassen besetzt. Deshalb habe ich das Pflegevolk weggesetzt, ca. 20 m hinter das Sanierungsvolk, dies habe ich am Standort belassen, so dass die Flugbienen aus dem Pflegevolk ins Sanierungsvolk fliegen und es weiter verstärken. Beide Völker haben den Baurahmen bekommen und jeweils 1/2 HR oben aufgesetzt bekommen. Leider hatte ich nun nur noch Mittelwände, ich hoffe aber, dass auch die nun ausgebaut werden. Es gibt sehr viel Obstblüte und Löwenzahnblüte alles super gelb .

Dann habe ich mich noch daran gemacht und ein Experiment gewagt. Ich habe neue Beuten genommen, jeweils Boden, eine Zarge und Deckel (Innenraum ca. 46 l) und diese präpariert. Bienen mögen alten Wachs, wenn der besonders stinkt. Deshalb habe ich ausgeschmolzenen Wachs aus alten sehr dunklen Waben genommen und mit der Heißluftpistole im Einflug des Boden flüssig gemacht und mit einem Messer schön verteilt. Es stinkt wie in alten Beuten. Dann habe ich Rähmchen mit Mittelwänden eingehangen, die Mittelwände waren bereits seit einem Jahr in den Rähmchen und Wachsmotten hatten bereits versucht sich daran zu laben, es gab etwas Wachsmottenkot und Rückstände darauf, auch dies lieben Bienen. Die Beuten habe ich auf ein Flachdach gestellt, nach Süden ausgerichtet. Nun schauen wir mal, ob sich dort Schwärme, die ich vielleicht übersehe später einziehen werden. Seuchetechnisch ist dies ja kein Problem, solange man kein altes Wabenmaterial einhängt. Letztes Jahr ist ein Schwarm in eine leere HBB eingezogen, die nicht 100 % verschlossen war, als ich den entdeckt hatte, waren schon drei Waben im Wildbau ausgebaut, dies will ich dieses Jahr vorbeugen. Die Beuten sollten wenn es geht schon 2-3 Wochen vor einem Schwarm aufgestellt sein. Natürlich fange ich jeden Schwarm den ich sehe und warte nicht bis er dort eingezogen ist.

Mehr gabs nicht zu tun, insgesamt hat alles zusammen 3 h gedauert.

Am kommenden Wochenende ist wieder Imkerkurs, mal schauen wie es wird.
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MahlitzerBiogarten

MahlitzerBiogarten

Alter: 47 Jahre,
aus Schollene/Düsseldorf

Schlagwörter

kippkontrolle, schwarmfangkiste, wirrbau

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Kommentare

04.05.2010 19:23 Bienenfreund
Den Wirrbau zwischen den Zargen habe ich auch, alles voller querliegender Drohnen. Den Baurahmen lassen sie leer. Ich hoffe, die Bienen legen diese Unart noch ab.
Manchmal könnten die Holz-Zargen in der Höhe etwas geschrumpft sein, und der Bienenabstand würde nicht mehr stimmen. Das habe ich bei leeren Zargen manchmal schon beobachtet. Es handelt sich ja nur um wenige Millimeter. Dies könnte das Phänomen des Wirrbaus zwischen den Zargen erklären.
Was meinst Du?
Gruß Bienenfreund
04.05.2010 19:53 MahlitzerBiogarten
Ich glaube, dass dies Veranlagung ist und kaum verändert werden kann, dieses Volk baut halt sehr gerne wo etwas Platz ist, die haben auch innerhalb kurzer Zeit den Futterbehälter verbaut, da wurde regelrecht drum herum alles zu gebaut. Ist auch weiter nicht schlimm, dann schneide ich die Drohnen halt an der Stelle und habe den gleichen Effekt.
Grüße
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