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Moslemisches Grab Grabmal: Reiter mit Speer Gräber und Rind
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19.05.2010, 08.07 Uhr

Moslemische Friedhöfe

Wenn man über das Land fährt, fallen christliche und moslemische Friedhöfe mit aufwändigen Gräbern auf.
In anderen moslemischen Ländern wie Marokko sind Friedhöfe manchmal kaum zu erkennen. Die aufgeschütteten Erdhügel verschwinden bald. Nur Scherben von zerbrochenen Krügen deuten auf Gräber hin. Die Scherben solllen den Teufel vertreiben. Einen Namen braucht man nicht auf dem Grab, denn Allah kennt jeden.
Anders in Äthiopien. Für die Gräber wird mehr Aufwand betrieben als für die Behausungen der Lebenden. In ländlichen Gegenden, in denen die Menschen überwiegend in schlichten Rundhütten leben, werden reichverzierte Grabmäler, manchmal in Form eines Häuschens, errichtet. Es gibt auch einige schlichte Gräber, auf denen große Steine kreisförmig angeordnet sind.
Das Bilderverbot wird nicht strikt beachtet. Beliebt ist das Motiv des Kriegers auf einem Pferd. Die Vorlagen für diese Kunstwerke sind wohl kaum in der Region entstanden.

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Rosalie

Rosalie

Alter: 75 Jahre,
aus Frankfurt
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