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Brokkoli - so sieht er hinterher aus Brokkoli - vor dem Backen
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21.05.2010, 16.16 Uhr

Brokkoli aus dem Ofen

Heute mal nur „Beilage“ anstatt „Hauptgericht“. Ich hoffe ihr verzeiht es mir, aber die ist es wirklich wert, einzeln vorgestellt zu werden.

Normalerweise gehört Brokkoli nicht gerade zu meinen Lieblingsgemüsen. Geschmacklich überzeugt er mich nicht und die vielen kleinen Verästelungen lassen ihn beim Kochen irre schnell matschig werden. Mir ist es noch nie gelungen, einen Brokkoli ordentlich zu kochen. Dann habe ich im Internet [www.amateurgourmet.com] ein Rezept für Brokkoli aus dem Ofen gefunden, und ich dachte so, probierst du es wenigstens mal aus. Kann ja nicht schaden. Zuerst habe ich mich ans Originalrezept gehalten, habe es dann für mich aber noch einmal vereinfacht (obwohl das Original schon nicht weiter schwierig ist).

Ihr braucht für den Ofenbrokkoli eigentlich nur den Brokkoli selbst – wir nehmen immer zwei Bund (heißt das überhaupt so??) – dann noch ein bisschen Öl, Salz und Pfeffer.

Ihr schneidet zuerst den Brokkoli in Röschen, nehmt euch ein Backblech, legt es mit Backpapier oder Alufolie aus und verteilt einfach den Brokkoli. Dann nehmt ihr etwa 1-2 El Öl und verteilt es mit einem Backpinsel, bis jedes Röschen etwas abbekommen hat. Dann mit Salz und Pfeffer würzen und ab in den vorgeheizten Backofen bei etwa 200 Grad. Das Gemüse bleibt etwa 20-25 Minuten drin.

Wichtig ist, dass der Brokkoli an den Spitzen braun geworden ist, wenn ihr ihn rausnehmt. Denn das ist das wirklich Tolle daran: er ist am Ende total knusprig und geschmackvoll. Ich könnte mich da reinlegen – nichts erinnert mehr an den matschigen Brokkoli, den man sonst kennt. Überhaupt sorgen erst die winzigen Verästelungen dafür, dass er so knusprig wird. Man könnte ihn sogar als Chipsersatz zum Knabbern hernehmen! Aus diesem Grund verzichte ich übrigens auch darauf, den Brokkoli vorher zu waschen, dann geht der Knuspereffekt nämlich etwas verloren. Wenn ihr ihn doch lieber wascht, solltet ihr ihn sehr, sehr sorgfältig abtrocknen.

Im Original wird noch von Anfang an etwas Knoblauch hinzugefügt und ganz am Ende noch Parmesan drüber gerieben. Das wollte ich euch nicht vorenthalten. Ist auch sehr lecker, aber für mich nicht notwendig!

Es gibt ihn bei uns meisten wirklich ganz normal als Beilage. Gern zu Kartoffelpüree oder Blechkartoffen mit einem Joghurt-Dip oder unserer Pseudo-Hollandaise…

Fotos: rechts das Vorherbild, links das Endergebnis
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kruemel

kruemel

Alter: 37 Jahre,
aus Südhessen

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Kommentare

21.05.2010 17:02 Darky
klingt echt toll - nur leider vertrag ich den guten brokkoli nicht...bzw. meine mitmenschen werden danach übermässig belästigt ^^
21.05.2010 20:13 zora
das hört sich ja gut an ...
Das werde ich ausprobieren
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