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Nun im 4. Jahr als Imker und e...

Meine Erfahrungen über das Jahr (82 Einträge)

266 mal angesehen
29.06.2010, 08.53 Uhr

Am 26.06. hatte ich noch mal 2 Schwärme....

Ich glaube ich hänge den Bienen mal einen Kalender in die Beute.... letztes Jahr war tatsächlich am 21.06. Schluß.

Einer hing so hoch den habe ich nicht mehr einfangen können und der andere wurde natürlich eingefangen, der hatte auch eine ordentliche Grösse. Da ich aber keine Böden mehr hatten, kam der mit Zwischenboden auf ein Volk oben auf. Bis zur Heidewanderung werde ich dann mal schauen, wie er sich entwickelt hat. Es gab auch etwas Futter maximal 2 l Zuckerwasser. Dann habe ich auch gleich noch die Ableger gefüttert mit jeweils 1 l Zuckerwasser und einige kleinere Schwärme haben auch etwas Futter bekommen.

Ich habe alle Völker durchgesehen und dabei festgestellt, dass nun einige der bereits im April aufgesetzten Honigräume (jeweils 3-4 ausgebaute Waben, Rest Mittelwände) langsam (8 Wochen später)ausgebaut werden. Anderen haben diesen Honigraum roch nicht angerührt, vor allem habe ich Probleme die Halbzargen ausbauen zu lassen. Da hatte ich noch keine ausgebauten Waben. Die Halbzargen habe ich nun mal mitten ins Brutnest gestellt, alles ohne Absperrgitter, vielleicht gehen die nun rann, wenn auch die Kö da mal rüber läuft. Für den Heidehonig kann ich die dann noch nicht verwenden, da zu frsich ausgebaut.

Insgesamt war das Bauverhalten dieses Jahr nicht zufriedenstellend. Nur direkt am Brutnetst wurden Mittelwände sofort ausgebaut und bestiftet. Alles was weiter weg war, haben die meisten Völker nicht angerührt.
Dadurch ist dann auch das Brutnest nach und nach verhonigt, als es etwas Tracht gab. Leider hatte ich aber noch nicht so sehr viele ausgebaute mittelalte Waben.

Aktuell blüht ja bei uns die Linde und es könnte ja noch etwas Sommerhonig geben, Robinie ist bei uns buchstäblich in Wasser gefallen, schwerer Hagel hatte dann die letzten Blüten runtergeholt. Ich hoffe nun noch auch etwas Lindenhonig und dann ausgebaute Honigwaben.

Für den Heidehonig brauche ich ja mittelaltes Wabenwerk und so muß ich dann die frisch ausgebauten Waben ins Brutnest hängen und die Waben von dort in den Honigraum. Wenn dann die letzte Brut dort geschlüpft ist, können die Bienen da den Heidehonig lagern. Berütete Waben sind zwar für viele Imkern für die Honigproduktion unhygienisch, aber erst durch das Berüten erhalten die Waben die Festigkeit, die man braucht, um Heidehonig zu ernten und die Bienen säbern die Zellen, bevor Honig dort eingelagert wird. Nehme ich frisch ausgebaute Waben, fliegt beim Schleudern der Honig samt Wabenwerk durch die Schleuder.

Die Heidehonigproduktion erfordert immer sehr viel Abeit vor der Wanderung und natürlich zur Ernte. Darauf werde ich mich nun in den nächsten 6 Wochen konzentrieren. Deshalb machen dies auch imer weniger Imker und auch die Varoabehandlung ist dann sehr spät und für viele bereits zu spät.

Vor der Wanderung kontrollieren ich den Milbenfall und nehme nur Völker mit, die nicht so stark belastet sind. Alle Ableger und stark Varoa-belastete Schwächlinge bleiben zu Hause, werden im Juli/August behandelt und eingefüttert. So kann es passieren, dass ich nur die Hälfte der vorhandenen Völker in die Heide stelle.
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MahlitzerBiogarten

MahlitzerBiogarten

Alter: 46 Jahre,
aus Schollene/Düsseldorf
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