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Nun im 4. Jahr als Imker und e...

Meine Erfahrungen über das Jahr (82 Einträge)

204 mal angesehen
28.09.2010, 08.56 Uhr

Nach der Wanderung in die Heide

Am 22.09. habe ich meine Völker aus der Heide zurück geholt.

Die Rückholung war relativ unproblematisch, da es ja schon früher dunkel wird und so war ich bereits kurz vor 22:00 Uhr mit allem durch und die Völker standen wieder im Garten.

Am nächsten Tag, bei schönsten Spätsommerwetter (24 Grad), habe ich die Honigwaben entnommen und gleichzeitig die Hälfte der Völker aufgelöst.
Dazu habe ich bereits in der Nacht davor, jeweils ein vermeintlich schweres und leichtes Volk nebeneinander gestellt. Die schweren sind entweder sehr stark oder waren sehr sammelfreudig, die leichten entweder sehr schwach und/oder weniger sammeleifrig.

Mit der Entnahme der Waben habe ich auch gleich das gesamte Brutnest des schwachen Volkes auf ein Sperrholzplatte des Nachbarvolkes gefegt. Und so die Beute komplett leer gemacht. Brut hatten diese Völker auch nicht, eines hatte aber noch eine Weiselzelle zur stillen Umweiselung angesetzt. Dies war Arbeit für den ganzen Tag. Danach hatte ich aber nur noch 8 Völker. Nach dem ich ein Volk aufgelöst und bei dem anderen jeweils alle Honigwaben entnommen habe, habe ich direkt den Liebig Verdunster mit Ameisensäure in die Leerzarge draufgestellt und eine Kontrollwindel eingeschoben.

Gleichzeitig habe ich begonnen ca. 10 Eimer Zuckersirup herzustellen.
Dazu habe ich zwei große 40-50l Töpfe und einen Küchenofen mit Holzfeuerung. Da klappt dies perffekt und kann so nebenbei köcheln, abkühlen und abgefüllt werden.

Am Sonntag, also 4 Tage später habe ich den Liebig Verdunster rausgenommen, die 2. Zarge mit ausgeschleuderten Waben wieder aufgesetzt, Futterzarge drauf und Zuckersirup eingefüllt. Die Kontrollwindel enthielt bei allen Völker sehr viele Milben, wie vermutet. Ich werde wohl nach der Fütterung und wenn das Wetter mitspielt noch einmal behandeln, aber aller spätestens zu Weihnachten mit Oxalsäure.

Nun hoffe ich mal, dass es noch ein paar Tage > 10 Grad gibt, so dass die Kleinen noch das Futter einlagern können. Am kommenden Wochenende gibt es dann die 2. Ladung Zuckersirup. Die brauchen ja so ca. 20 l bzw. 28 kg.

Falls alles schief geht (keine Futterannahme), habe ich ja noch die 6 bereits behandelten und fix und fertig eingefütterten Völker, die ich nicht in die Heide mitgenommen hatte. Dies wird im nächsten Jahr auch die Strategie sein.

Da will ich dann Kö´s züchten und die Völker für 2012 im Juni bereits bilden und pflegen. Im Herbst nach der Heidewanderung werden dann alle Heidevölker aufgelöst und den Jungvölker zugeschlagen. Die dann bereits behandelt und eingefüttert sind. So habe ich ab kommenden Jahr nur Jungvölker mit einjährigen Kö´s und keinen Stress, mit der späten Heidewanderung.

Da ich im Brutnest keinen Honig entfernt habe, hatten alle noch genug Futtervorräte, zumindestens für ein paar Tage, bis zur ersten Fütterung. Ich weiß ich bin spät drann......
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MahlitzerBiogarten

MahlitzerBiogarten

Alter: 47 Jahre,
aus Schollene/Düsseldorf
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Schlagwörter

heidewanderung, wanderung

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