Zur mobilen Version wechseln »
"Bienenkörbe" im "Urwald" Ensete (falsche Bananen) Maisfeld im "Urwald"
348 mal angesehen
25.10.2010, 13.14 Uhr

Landwirtschaft im "Urwald"

Die noch verbliebenen Waldstücke am südlichen Langanosee (Rift Valley) sind geschützt. Es dürfen keine Bäume gefällt werden. So können die einige hundert Jahre alten riesigen Ficusbäume weiterwachsen. Abfallholz kann geholt werden und so sieht man endlose Züge von Eseln, die Feuerholz und Material für Zäune in die Dörfer transportieren.
In einem Dorf sahen wir zuerst ausgehöhlte Stücke von Baumstämmen. Diese werden hoch in die Bäume gehängt. Wilde Bienen nisten darin. Um den Honig zu ernten, werden diese „Bienenkörbe“ ausgeräuchert und dann die Waben entnommen.
Außer Bananen sind in den Gärten „falsche Bananen“, Ensete, zu sehen. Diese Pflanze wird hauptsächlich im südlichen Äthiopien angebaut. Ihre Früchte werden nicht gegessen. Auf den Märkten werden Stücke vom Scheinstamm angeboten, auf ihnen wird herumgekaut. Der Scheinstamm ist stärkehaltig, diese Stärke wird auch zu Brei und Fladen verarbeitet. Das ist aber noch nicht alles. Aus den Fasern werden Matten, Seile und Säcke hergestellt.
Auch Mais wurde angebaut. Er hat viel schmalere Blätter als in Mitteleuropa und sieht sehr dekorativ aus.
offline

Geschrieben von

Private Nachricht schreiben »

Rosalie

Rosalie

Alter: 74 Jahre,
aus Frankfurt
Anzeige

Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

Anzeige
Zum Seitenanfang