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Bienen als Sinnbild des Web 2.0
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13.09.2007, 18.42 Uhr

Bienen als Sinnbild des Web 2.0

In der Bücherei sah ich zufällig diese Neuerwerbung liegen, Larry Weber, Marketing to the Social Web. Untertitel: Wie digitale Kunden-Communities Ihr Business beeinflussen. Der Autor wird als „Guru“ mit 20 Jahren Internet-Erfahrung bezeichnet.

Ich habe den Titel gleich abfotografiert und will ihn hier zeigen, weil ich es sehr interessant finde, dass Bienen und ihre Waben für eine Buchgestaltung zum Thema Marketing und Internet verwendet werden.

Worum geht es? Nun, das Buch macht zum Thema, wie Firmen in ihrem Marketing mit dem „Social Web“ umgehen sollen. „Social Web“? Klar, das sind auch wir bei landlive.de. Wir bilden eine „Community“, eine Art Gemeinschaft, die sich über das Internet austauscht und die mit ihrem Austausch eine Art „Soziales Netz“ bildet.

Ähnlich wie der Bienenstaat. Im „Superorganismus Bienenstaat“ arbeiten und leben zehntausende von Individuen zusammen, um das Ganze am Laufen zu halten. Jede Biene hat ihre Aufgabe, die Aufgaben wechseln aber im Lauf des Lebens. Die Bienen haben, anders als wir, aber keinen freien Willen. Sie müssen handeln, wie es Ihnen vorgegeben ist.

Das ist also der Vergleich bei diesem Buchtitel. Web 2.0, eine Entwicklungsstufe von Internet, auf der die Nutzer nicht nur downloaden, sondern auch uploaden wird zum Web 3.0 oder gar Web 4.0 weiterentwickelt.
Darunter versteht man komplexe und „intelligente“ Anwendungen. Vieles ist noch offen, aber eines ist klar: die Konzerne beobachten alles sehr genau, um ihre Marketingchancen zu nutzen und zu verbessern. Schon heute speichern die Konzerne die Bewegungen der Kunden, wie der größte Buchversender oder die größte Suchmaschine, die über all die Jahre alle Suchanfragen jedes Einzelnen speichern und von uns und unserem Konsumverhalten sich ein besseres Bild machen können als wir selber.

Hoffen wir aber nicht, dass es bis zu einer Art „Kauf-Polizei“ kommt. Es klingelt und die Kauf-Polizei steht mit einer Liste vor der Tür.
„Herr Habenichts, Sie haben Ihren Umsatz für diesen Monat noch nicht erfüllt. Unterschreiben Sie hier augenblicklich die Bestellung eines neuen Kühlschranks, sonst müssen wir Sie leider mitnehmen.“

Sicher ist das zu weit hergeholt, aber irgendwie fiel es mir gerade ein.
offline

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Schlagwörter

habenichts, kauf-polizei, larry weber, marketing to the social web, superorganismus bienenstaat, web 2.0

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