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Überlegungen über Schwarmkontr...

Bericht über fremdsprachige Quelle (26 Einträge)

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30.12.2010, 21.03 Uhr

Über Ursachen vom Schwärmen. Was begünstigt das Schwärmen?

Letztlich sind die Gegebenheiten, in welchen man Ursachen vom Schwärmen sieht, meistens nur Bedingungen, die das Voranschreiten der Bienen auf ihrem Weg zum Schwärmen begünstigen oder hemmen. Hier mal eine Auswahl von Bedingungen die den drei Verfassern eingefallen ist.
Man sagt, dass Schwarmstimmung aufkommen kann (wird?):

- Wenn die Konzentration des Weiselpheromons in Volk abnimmt weil zu viele Bienen auf eine Königin kommen oder wenn die Königin alt ist. Das erste ist unstrittig. Das zweite wird immer wieder mal behauptet. Ohne Nachweis dafür. Ein Beweis, dass alte Königinnen zu geringe Mengen von der Königinsubstanz abgeben wurde scheinbar nie erbracht!

- Wenn allgemeiner Raummangel herrscht oder das Verhältnis von gedeckelter zu ungedeckelter Brut ungünstig hoch wird; Bruteinschränkung eintritt.

- Wenn nicht genug Larven da sind, die von den zum Füttern bereiten jungen Bienen zu pflegen wären. Die Pflegerinnen fressen dann mangels Larven den erzeugten Futtersaft selbst oder geben ihn an andere Arbeiterinnen ab.
Die Folge sind hormonelle Veränderungen. Es ist der erste Schritt auf dem Weg zum Zerfall der sozialen Verhältnisse im Volk. Es ist der Anfang vom Weg zur späteren Zucht von Drohnenmütterchen.

- Man sagt weiter auch, dass die Schwarmstimmung durch ein Überangebot von Pollen begünstige wird. Von Bedeutung wären auch gute Entwicklung des Volks, gutes Wetter, wachsende Tageslänge, die Jahreszeit, die Art von Tracht, Wettereinbrüche, auch der Raum, über den das Volk maximal verfügt und........

- Wenn die Völker zu viel der Sonne ausgesetzt sind, begünstigt das die Schwarmlust. So sagt es die Erfahrung. Schattige Aufstellung wäre vorzuziehen. Leider hat starke Beschattung wieder gewisse andere Nachteile. Weil aber zu viel Wärme und vor allem schwache Lüftung ungünstig sind trägt man dem heute anders Rechnung. Man hängt ins Brutnest eine Menge von Mittelwänden. Man setzt auf Kaltbau der Wabenanordnung im Brutraum. Auf direkte Nachbarschaft der Waben mit Brut zu einem Flugspalt der so lang ist wie die Breite einer der Beutenwände. Mehr und mehr setzen sich auch Gitterböden durch, die im Sommer offen gehalten werden.

- Bei zu großer Bienendichte droht der Brut Luftmangel. Um die Lüftungswege durchlässiger zu machen hängt ein Teil der Bienen in Bärten draußen.
Die Meinung von erfahrenen Imkern ist, dass Schwärmen der Ausweg ist der Raum schafft, allen Bienen hilft. Den wegziehenden und denen, die in der Beute mit der Brut verbleiben.
(308 / 339, Wird fortgesetzt)
offline

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Heckenimker

Heckenimker

Alter: 82 Jahre,
aus Regensburg
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Schlagwörter

bienengene, das egoistische gen, der bien, drohnenförderung, gegenmaßnahmen, schwärme, schwarmtrieb

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