Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Überlegungen über Schwarmkontr...

Bericht über fremdsprachige Quelle (26 Einträge)

325 mal angesehen
03.01.2011, 09.20 Uhr

Aktives Eingreifen in die bestehende Vermehrungsstrategie der Gene, der Denkansatz der zur Schwarmverhinderung führen soll.

Als aktive, praktizierende Imker und mit dem Konzept vom Egoismus der Gene im Hinterkopf haben sich die drei Autoren folgende Fragen gestellt.

Ist es denkbar, den Drang der Arbeiterinnen nach Weitergabe vom eignen Erbgut, ein Drang der ja durch das Schwärmen, einer Vermehrungsstrategie über die weiblichen Schiene, verwirklicht wird, anders zu befriedigen?
Über männliche Geschlechtstiere? Denn in Jahren in denen ein Volk nicht schwärmt scheint dieser Weg den Arbeiterinnen ja auch zu genügen. Oder?

Diese männliche Schiene wäre als eine entsprechend große Zahl von Genen zu verstehen, deren Träger Drohnen sind. Klar ist, dass man dabei als Imker, nicht an das Erzeugen von Drohnenmütterchen als den Ausweg dachte.

Zu dieser Frage stellten die drei Verfasser eine Menge Überlegungen und Rechnungen an. Seitenweise geht es dort um Besonderheiten der Vererbung bei Bienen, über Erbgut, wie es von den 3 Bienenwesen weitergegeben wird, wie die Zahlenverhältnis der Geschlechter im Volk sind, und ,und...
Dazu sammelten sie Daten und machten eigene Vorversuche.
Nicht alles, was die 3 Verfasser dazu sagen, scheint fehlerfrei, nachvollziehbar oder überzeugend! Und ich will das alles hier auch nicht wiederholen, denn neue Erkenntnisse sind daraus nicht zu gewinnen. Ich lasse es unbesprochen.

Letztlich kommen sie zu dem Schluss, dass eine vom Imker gesteuerte, sehr hohe Drohnenpopulation den Eintritt des Volkes in die Schwarmstimmung wirksam verhindern sollte! Sie begründen es mit umfangreichen Rechnungen (die ich weggelassen habe) und damit, dass nur die Arbeiterinnen hinter dem Schwarmvorgang stehen.

Sie folgern, dass man diese aber davon abbringen könnte, wenn man sie mit der Aufzucht einer sehr hohen Zahl von Drohnen ruhig stellt. Viele Drohnen heißt hier, für die Arbeiterinnen, die potentielle Weitergabe so vieler eigener Gene, dass damit alle Bedürfnisse ihrer eigenen Gene statistisch abgedeckt sein sollten. Man nutze dabei folgende Instinkte von Arbeiterinnen und Königin.

Erstens die höhere, geometriebedingte Effizienz beim Bau von Drohnenzellen.
Wenn der Bienenhalter mit Hilfe von Baurahmen Lücken im Brutnest schafft so werden diese fast ausschließlich mit Drohnenwabenbau gefüllt. Denn die Lücken sollen so schnell wie möglich geschlossen werden. Sie bedeuten ja für das Volk eine Unterbrechung der inneren Verkehrswege auf welchen sich die Weisel und die Arbeiterinnen effizient bewegen sollen. Bedingung: die Lücken müssen mitten in das Brutnest damit die Behinderung wirklich lästig ist.

Zweitens nutzt man den Egoismus der königlichen Gene. Dem Antrieb durch eigene Gene zufolge wird die Königin „lieber“ Drohneneier legen als weibliche Eier. Besonders wenn es zu schon (zu) viel Bienen gibt oder im Brutraum kaum freie Arbeiterinnenzellen vorhanden sind.
(532 / 617, Wird fortgesetzt)
offline

Geschrieben von

Private Nachricht schreiben »

Heckenimker

Heckenimker

Alter: 82 Jahre,
aus Regensburg
Anzeige

Schlagwörter

bienengene, das egoistische gen, der bien, drohnenförderung, gegenmaßnahmen, schwärme, schwarmtrieb

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

Anzeige
Zum Seitenanfang