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Überlegungen über Schwarmkontr...

Bericht über fremdsprachige Quelle (26 Einträge)

307 mal angesehen
04.01.2011, 20.06 Uhr

Wie viel Drohnen sollte ein Volk aufziehen damit es nicht in Schwarmstimmung kommt?

Zur Erinnerung an den Zweck des Ganzen:
Man hofft, über die Förderung von Drohnennbrut, auf die Weitergabe etwa der gleichen Zahl an Genen der Arbeiterinnen zu kommen, wie sie sich, beim Wegfliegen eines Schwarms, mit auf die Reise machen.
Und hofft, dass dann die Arbeiterinnen nicht schwärmen werden, da ihr Drang nach Vermehrung damit (mit Genen in Drohnen) befriedigt sein könnte.
Ein gewisses Fragezeichen ergibt sich dadurch, dass die Biomasse dieser hohen Menge an Drohnen bei der Aufzucht im Volk Kosten verursacht. Diese Kosten müssen für die Instinkte der Arbeiterinnen noch Sinn haben.

Am Eingang ihrer Berechnungen (auf welche sich alles hier kommende stützt) machen die Verfasser einige Annahmen.
Beides (Rechnungen und Annahmen) habe ich uns (mir) geschenkt.
Auch weil Beides mich nicht sehr überzeugte.
Sollte sich nach dem Abschluss des Themas ein brennendes Interesse an dem Weggelassenen zeigen, könne ich (ungern und nur nach Aufforderung) noch einen Anhang darüber an den Blog hängen.

Jetzt und hier gehe ich von dem aus, was die Autoren am Ende ihrer ganzen Kalkulationen als Ergebnisse und Empfehlungen für die Praxis präsentieren.
Im Originaltext wird ein Rechenbeispiel für ein Volk gebracht dessen Biomasse vor dem Schwärmen ca. 6 kg beträgt das also bis 60 000 Bienen stark ist.

An Hand von Erwägungen über Gene rechnen die Textautoren die Menge der Drohnen aus welche das Volk in der ganzen Saison ausbrüten wird.
Sie kommen auf ca. 13 040 Drohnen insgesamt.

So ein Volk bringt laut Faustregeln ein Schwarm von ca. 3 kg auf die Füße (oder auf die Flügel). Das sind rund 20 000 Bienen die im Schwarm das Volk verlassen (würden). Jede Arbeiterin mit einem Gewicht um die 0,15 g.

Diesen 3 kg Bienen wären, aus Erwägungen über die Aufteilung von Kosten der Aufzucht von Arbeiterinnen und Drohnen, etwa 6520 Drohnen äquivalent.
Das ist 50 % (von 13 040) der Zahl der insgesamt ausbrüteten Drohnen.
Um das Schwärmen sicher zu verhindern (so wird wiederum errechnet) ist dieser "Äquivalent" mit ca 4,6 zu multiplizieren. So würde dieses Volk nicht schwärmen, hätte es in der Saison ca. 30 000 Drohnen erbrütet!
Der Multiplikator 4,5 bis 4,6 ergibt sich aus Überlegungen der Autoren über die Zahl der Gene von Arbeiterinnen in den aufgezogenen Drohnen und Berücksichtigung der Biomasse von einer Arbeiterin und einer Drohne.
(Die Schwester der Arbeiterin trägt 3 Mal mehr schwesterliches Erbgut als der Drohn-Bruder, der zudem noch ca. 1,5 mal mehr wiegt wie eine Arbeiterin. So sind auch die Kosten seiner Aufzucht für das Volk entsprechend höher.

Die Aussage der Autoren ist letztendlich die: wenn dieses Beispielvolk 30 000 Drohnen in der Saison aufzieht wird es sicher nicht mehr schwärmen.
Es hat genügend Arbeiterinnenerbgut für die Weitergabe schon in den 30 000 Drohnen bereitgestellt!
(620 / 661 Wird fortgesetzt)
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Heckenimker

Heckenimker

Alter: 82 Jahre,
aus Regensburg
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bienengene, das egoistische gen, der bien, drohnenförderung, gegenmaßnahmen, schwärme, schwarmkontrolle, schwarmtrieb

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