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Das Tofu-"Sauerbraten"-Experiment
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04.03.2011, 17.26 Uhr

Das Tofu-"Sauerbraten"-Experiment

Wir haben mal ein kleines Experiment gestartet, ob man Sauerbraten nicht auch irgendwie vegetarisch gestalten kann. Ich hatte schon ewig keinen mehr gegessen und furchtbar Appetit drauf, aber eigentlich nur auf den typischen Sauerbraten-Geschmack und nicht aufs Fleisch. Und nachdem wir ja mit dem Asia-Tofu so gute Erfahrungen gemacht hatten, versuchten wir einfach unser Glück und stöberten im Internet nach geeigneten Rezepten. Und das kam dabei heraus

Zutaten
1 Tofublock
1 Päckchen Sauerbratengewürz
1 Bund Suppengrün
200 ml Rotweinessig
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Rotwein
Stärke zum Andicken
Rotkraut
Semmelknödel

Ich spar mir mal ausführliche Beschreibungen zum Rotkraut und den Semmelknödeln. Ich gebs zu, die Semmelknödel waren gekauft, aber ich hatte beim besten Willen keine Nerven für 2 Experimente an einem Tag *lacht*. Wenn jemand von euch ein alltagstaugliches Rezept hat, immer her damit!

Das Rotkraut haben wir im Endeffekt kleingeschnitten, gekocht und mit Apfel, Salz und ein bisschen Zucker verfeinert (bei uns kommen keine Nelken oder ähnliches Gedöns dran ).

Nun aber zum Tofu (Achtung: der sollte am besten schon am Abend vorher vorbereitet werden!): vom Suppengrün werden die Möhren und der Sellerie kleingeschnitten. Wer mag kann außerdem eine extra Zwiebel klein schneiden und dazu geben. Das Gemüse wird dann in 500 ml Brühe und mit dem Rotweinessig und dem Sauerbratengewürz aufgekocht. Den Tofu in Scheiben schneiden und etwa 10 Minuten mitkochen lassen. Dann über Nacht in der Marinade durchziehen lassen.

Am nächsten Tag wird der Tofu rausgenommen und schön kross angebraten. Für die Sauerbratensauce die Zwiebeln und den Knoblauch klein schneiden und andünsten. Danach mit der Marinade ablöschen und 15 Minuten einkochen lassen. Am Ende mit Salz, Zucker/Honig, Pfeffer und dem Rotwein abschmecken und alles mit dem Pürierstab zerkleinern. Wer mag, kann alles noch mit etwas Stärke abbinden, dann wird es noch etwas saucenartiger, aber das haben wir uns, ehrlich gesagt, gespart.

Am Ende alles miteinander anrichten. Mir hat es wirklich gut geschmeckt. Ich denke, richtige Sauerbraten-Fans wird es nicht überzeugen, aber für unsere Zwecke war es perfekt. Sicherlich nichts für jeden Tag, weil etwas aufwändiger, aber dafür ein richtiges Sonntagsessen.

Ich hab mir schon sagen lassen, dass Seitan die bessere Konsistenz für sowas hat, aber das testen wir dann beim nächsten Mal…

In Anlehnung an: [www.culinaria-vegan.de]

P.S. mir ist jetzt hinterher auch klar, dass Essen auf blauen Teller irgendwie äh... s...uboptimal aussieht.
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kruemel

kruemel

Alter: 36 Jahre,
aus Südhessen
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Kommentare

05.03.2011 10:08 JaguarE
Sub-optimal ... !
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