Zur mobilen Version wechseln »
AktuellesWetterShopAboMediaserviceKontaktDie besten Seiten der ImkereiImkerzeitschriften
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Nun im 4. Jahr als Imker und e...

Meine Erfahrungen über das Jahr (82 Einträge)

416 mal angesehen
05.04.2011, 10.07 Uhr

Drohnenrahmen einhängen und eventuell Nachfüttern

Letztes Wochenende habe ich die besonders warmen Stunden genutzt und fast allen Völkern Drohnenrahmen eingehangen. Meine Völker bekommen 2 Drohnenrahmen, jeweils einen oben und einen unten in den Brutraum. Diese Rahmen sind mit einem roten Pinn gekennzeichnet und es sind ungedratete aber mit Mittelsteg versehene alte Rähmchen. Die etwas schwachen Völker bekommen die Rähmchen in ca. 2 Wochen.

Bei 2 Völkern wird das Futter langsam knapp. Deshalb habe ich Futterteig hergestellt (Rapshonig aus letzter Saison wird mit Puderzucker gemischt, 1Teil Honig und 2 Teile Puderzucker), diesen festen Futterteig gebe ich oberhalb der Zarge auf die Folie, die etwa 3 cm zurück gezogen wird. Da können die Bienen je nach Bedarf sich mit Futter versorgen. Wenn am kommenden Wochenende das Futter aufgebraucht ist, bekommen die Völker nochmals Futterteig (je ein Kilo je Volk). Man kann auch aus anderen Völkern überzählige Futterwaben herausnehmen und umhängen. Dies mache ich aber nicht so gerne, weil dies immer eine massive Störung darstellt. Überzählige Futterwaben entferne ich mit der Kirschblüte und verwende diese für meine Ableger im Mai.

Ich beobachte bei gute Wetter immer den Bienenflug an jeder Beute. Dabei schaue ich, ob tote Bienen davon getragen werden, ob Pollen eingetragen wird, wieviele Bienen in einer Minute ankommen oder abfliegen. Dies sagt mir viel über den Zustand des Volkes. Es gibt Völker die sehr schwach fliegen und sehr wenig Pollen eintragen, dies sind meist schwache Völker und brauchen oftmals Hilfe durch den Imker. Starke Völker mit viel Verkehr am Eingang sind oft Kandidaten, wo das Futter knapp werden könnte. Da hebe ich jede Woche kurz die Beute an und prüfe den Futterstand. Dies mache ich bis zur Kirschblüte, dann ist es endlich überstanden und alle Völker versorgen sich selbst mit frischen Nektar.

Ich habe immer Angst, dass meien Völker Hunger leiden und eventuell deshalb sich schlecht entwickeln.
offline

Geschrieben von

Private Nachricht schreiben »

MahlitzerBiogarten

MahlitzerBiogarten

Alter: 47 Jahre,
aus Schollene/Düsseldorf

Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

Zum Seitenanfang