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Nun im 4. Jahr als Imker und e...

Meine Erfahrungen über das Jahr (82 Einträge)

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18.04.2011, 08.45 Uhr

Honigraum vorbereiten und aufsetzen

Am letzten Wochenende begann die Kirschblüte, ganz zarghaft an einigen Süss- und Sauerkirschbäumen, die Pflaumen und Pfirsichbäume stehen auch in voller Blüte. Die Völker entwickeln sich sehr gut, die letzten Winterbienen sollten bereits abgegangen sein oder tod auf dem Beutenboden liegen (bei mir bei 2 von 14 Böden). Alle Völker haben den 2. Brutraum und haben sich bereits auf beide Räume verteilt, die Drohnenrahmen werden seit einer Woche bereits ausgebaut, auf normalen Brutwaben findet sich bereits verdeckelte Drohnenbrut in den Ecken. Das gegebene Futter der letzten Woche bei 4 Völkern wurde teilweise vollständig teilweise zu 90% aufgebraucht. Nach Süden ausgerichtete Beuten scheinen sich wesentlich besser zu entwickeln, als nach Osten ausgerichtete Völker. Ich glaube, ich werde die restlichen 8 Völker nun auch gen Süden ausrichten, da die aber paarweise aufgestellt sind, mache ich dies mit der nächsten Wanderung in den Raps.

Zur Vorbereitung der Honigräume habe ich pro Volk eine Zarge mit Waben vorbereitet, ich habe 1/2 und Ganzzargen und verwende im 1. Schritt die Halbzargen. Die Ganzzargen kommen erst in 2 Wochen zum Einsatz, wenn die Völker in voller Tracht im Raps stehen. Diese !/2 Zargen werden jetzt schneller angenommen und bei voller Tracht die Ganzzargen.

Zu meinem Entsetzen mußte ich aber feststellen, dass sich eine Maus über den Winter im Wabenlager wohl gefühlt und mir ca. 30% der Waben zerschreddert hat. Die waren dann nur noch was für den Wachsschmelzer, genauso wie die geschredderten Wachsschnipsel. Als habe ich diese sofort eingeschmolzen und mit neuen Mittelwänden versehen. In jede Zarge kommen bei mir mittig ca. 4-5 ausgebaute oder fast ausgebaute Waben und links und rechts die Rähmchen mit Mittelwänden. Zum Glück hatte ich ca. 70 unbeschädigte ausgebaute Waben. Also alles kein wirkliches Drama, werde aber sicher im kommenden Herbst genauestens schauen, dass der Schrank mäusedicht verschlossen bleibt, denn die Maus kam durch die leicht offen stehende Tür!!!

Anschließend habe ich dann jedem Volk einen 1/2 Honigraum aufgesetzt, nun können sich die Völker bis zur Wanderung an den zusätzlich Raum gewöhnen und neue Waben ausbauen.

Bei dieser Aktion habe ich dann auch mein Pflegevolk vom starken Volk wieder abgesetzt und getrennt. Die 2 Wochen Pflege haben dem schwachen Volk sehr gut getan.

Auch konnte ich erneut überprüfen, welches Volk für die Nachzucht in Frage kommt, derzeitig sind es 2 Völker, die in der engeren Wahl sind. Beide sind sanftmütig, eines entwickelt sich aber noch etwas besser und ist schon grösser, als das andere. Na mal schauen was ich da mache, vielleicht nehme ich auch aus beiden jeweils einige Larven. In diesem Zusammenhang habe ich bereits die Zuchtrahmen vorbereitet. Dies ist ja sehr zeitraubend, deshalb hatte ich dies ja bereits vor einigen Wochen vorbereitet. Ich habe 2 Zuchtrahmen gebaut, in jeden Zuchtrahmen sind 2 Leisten mit 8 abklappbaren Weichselbechern eingebaut. Ein Zuchtrahmen pro Pflegevolk mit jeweils 16 möglichen Larven. Das Material dafür gibts ja im Fachhandel für wenig Geld.
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MahlitzerBiogarten

MahlitzerBiogarten

Alter: 46 Jahre,
aus Schollene/Düsseldorf
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