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Nun im 4. Jahr als Imker und e...

Meine Erfahrungen über das Jahr (82 Einträge)

287 mal angesehen
03.05.2011, 08.30 Uhr

Die Völker entwickeln sich rasant, so dass erste Ableger gebildet wurden

Nach dem nun die Völker im Raps eine Woche stehen und es leider immer noch sehr wenig Regen gab, honigt der Raps eher ganz schlecht. Trotzdem entwickeln sich die Völker ganz gut. In einem Volk gab es auch schon Weiselzellen die belegt waren.

Also habe ich mich dran getan und Mittelwände vorbereitet und die Ablegerkästen bereit gestellt. Da ich 12 Völker im Raps habe und im Durchschnitt ca. 3 Waben (2 Brutbretter und eine Futterwabe) entnehmen möchte, brauche ich als Ersatz so ca. 36 Mittelwände.

In den Ablegerkästen kommen dann die drei Waben und zusätzlich 2 gedrahtete Rähmchen, auch die habe ich vorbereitet. Ich habe nur 7 Ablegerkästen, zusätzlich nehme ich auch ganz normale Magazine, dort kommen drei Waben und zuätzlich 3-4 gedrahtet Rähmchen und den Rest füllt ein Futterbehälter aus, der aber noch leer bleibt.

Bei der Kontrolle der Völker schaue ich zuerst unter den Deckel in den Honigraum. Wenn dort bereits sehr viele Bienen zu sehen sind, dann ist es bereits ziemlich voll im Kasten. Dies war bei 9 von 12 bereits der Fall, die restlichen drei sind scheinbar noch nicht so weit, die waren nach meinen Aufzeichnungen etwas geschwächt aus dem Winter gekommen.

Wenn viele Bienen unter der Folie zu sehen waren, habe ich nachgeschaut, ob bereits die neuen Mittelwände da bereist ausgebaut werden/oder wurden. 2 Völker hatten alles ausgebaut und bereits mit Honig vollgetragen, hier habe ich dann einen 2. Honigraum draufgesetzt (diesmal Ganzzargen, 4 ausgebaute Waben mittig, Rest Mittelwände).
Dann habe ich bei allen 9 die Honigräume abgehoben und aus der oberen Brutzarge nach Waben gesucht, die voll mit Brut sind. Davon habe ich jeweils 2 Waben geerntet und zusätzlich eine volle Futter/Honigwabe entnommen. Zusätzlich werden die Drohenrahmen geprüft und wenn bereits vollständig verdeckelt Drohnenbrut geschnitten.

Ich will vom Raps sowieso nicht sehr viel Honig ernten, da dieser nicht der hochwertigste ist. Von den beiden nachzuchtwürdigen Völkern habe ich zusätzlich auch noch eine Wabe mit sehr jungen Maden entnommen und extra gestellt (ohne Bienen in einem feuchten Tuch eingeschlagen). Die Lücken im Brutraum wurden mit Mittelwänden aufgefüllt. Ein Volk hatte bereits Weiselzellen angesetzt, hier habe ich das ganze Volk auseinander genommen und Weiselzellen gesucht und gebrochen (sehr nervig auch für das Volk). Ich gehe davon aus, dass es in 4 - 5 Tagen auch bei mir die ersten Schwärme geben wird.

Die entnommenen Waben habe ich mit Bienen in Magazine verstaut und nach Haus gebracht.

Dort habe ich dann vorbereitete Weiselnäpfchen belarvt. Dazu hatte ich ja zwei Waben in ein feuchtes Tuch eingeschlagen. Die Näpfchen hatte ich bereits am Abend zuvor mit Heißkleber auf Plastikanhänger geklebt. Pro Ableger brauche ich ca. 3- 4 dieser belarvten Näpfchen. Wenn man dies in Ruhe im Schatten macht, braucht man für 7 Ableger ca 25-28 Näpfchen ca. 20-30 min. Dann habe ich die geernteten Brutbretter auf die Ablegerkästen aufgeteilt und die Futterwaben auch. Zwei Ableger bestehen ja aus den nachzuchtwürdigen Völkern und brauchen nicht weiter belarvt werden, die bekommen auch die jungen Maden wieder zugehangen, die ich zum Belarven benötigt habe.

Die belarvten Weiselnäpfchen habe ich so in die Brutwaben gedrückt, dass die Näpfchen oberhalb des Brutnestes zwischen beiden Brutwaben hängen (nach unten) dies aber nur bei Ableger, wo ich nicht möchte, dass aus dem eigenen Brutmaterial die Bienen ihre Kö nachziehen.

Danach wurden die 9 Ableger verschlossen und an ihren neuen Platz aufgestellt, mindestens 6 km entfernt vom Rapsfeld.

Am kommenden Wochenende muß ich nachschauen, was daraus geworden ist. Da werden die Weiselnäpfchen überprüft und selbstgeschaffenen Zellen gebrochen. Sollten einige Ableger mehr als eine künstliche Zelle pflegen und andere keine, dann kann man die noch umstecken. Wenn es nicht für alle 7 Ableger reicht, muß ich neu belarven. Dazu aber nächste Woche mehr, zusätzlich gefüttert wird ja erst nach dem Schlupf der Kö.
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MahlitzerBiogarten

MahlitzerBiogarten

Alter: 47 Jahre,
aus Schollene/Düsseldorf
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