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Lagerbeuten - unfrisierte Ged...

Paar Vor- und Nachteile v. Lagerbeuten. (23 Einträge)

1228 mal angesehen
04.05.2011, 11.07 Uhr

4. Seitenlagerbeuten

Die Blogeinträge 1 bis 3 sollten Interessierte zu Lagerbeuten hinführen,
die im deutschen Sprachraum nach zwei schon verstorbenen Entwicklern den Imkern Golz oder Bremer, benannt sind. Golz war der erste von beiden und er legte sich auf Kaltbau fest; Bremer meinte Warmbau ist besser.

Beide Beutenarten kennzeichnet die Seitenlage von BR zu HR.
Beide Beuten sind eigentlich zwei Spielarten der „Seiten-Lager-Beute“.
Damit sind wir bei dem Titel des heutigen Teils vom Blog.

Der Blog geht von den schon älteren Bemühungen aus, beide Seitenlagerbeuten als gleichwertig oder gleich verbesserungswürdig anzusehen .

Heute stellt man an Beuten einige Anforderungen die zur Golz und Bremers Zeiten noch unwichtig oder unbekannt waren.

Als Beispiel: Es gilt heute als Pflicht des Imkers, auch in diesen Beuten, die Varroamilben unter Kontrolle zu halten. Mit diesen Beuten fällt dem Imker diese Kontrolle schwerer als miti Magazinen.

Weil ich (aus Rücksicht auf Lebensalter und Rücken) diese Beuten seit einigen Jahren benutze und an diesen herum bastele wurde ich 2009 auf ein Thema im landlive.de-Forum aufmerksam.
Es hatte über längere Zeit auch die Aufmerksamkeit der Forum-Teilnehmer.

[www.landlive.de]
[www.landlive.de]

Seitdem herrscht allerdings, mit Unterbrechungen, Stille.

Seitenlagerbeuten sind ein alter Versuch mit Lagerbeuten größere Wabenflächen zu erreichen, ohne dass sich dabei sofort Einschränkungen bei der Bearbeitung oder bei den gewünschten Ablageorten für den Honig ergeben.
Sie sind im Prinzip universeller als klassische Langtrog-Lagerbeuten oder sie bieten dem Beuteerbauern oder dem Benutzern etwas bessere Gestaltungsfreiheiten.
Das Volumen der Summe aller Waben ist in diesen Beuten meistens entsprechend größer als das von anderen Lagerbeuten.

Seitenlagerbeuten entstehen bildlich dadurch das man die Längsachse der Trogbeute in zwei gleich lange Teile bricht und diese zwei Teilstücke nebeneinander platziert.
So wird die Länge der Beute nahezu halbiert, die Beute wird dadurch kürzer und breiter.
Eine der Konsequenzen ist, dass man oft dabei auch noch die Waben um einen Winkel von 90° dreht, so dass das Längenmaß L der Wabe zur Höhemaß H wird. Sonst bekäme man nicht nur eine untragbar breite Beutenzarge sondern wenig zweckmäßige Räume für Brut und Honig, also Nachteile für Bien und Bienenhalter.

Das sind die zwei Hauptgründe, dass in Deutschland diese Beuten am häufigsten mit Kuntzsch-hoch Waben betrieben werden.

Hier sei gleich auf eine Einschränkung hingewiesen die man in Kauf nehmen muss, wenn man die Waben hochkant in den Beuten hängen hat (so wie ich im Format 250 x 330 = Kuntzsch).

Es ist wie alle anderen "Hochwaben" ein doch seltenes Format. Will man also Ableger oder Völker mit Brut abgeben so sitzt man in der Falle, wenn in der Gegend rundum mit Zander, Dadant oder anderen üblichen Formaten imkert wird.

Das Absperrgitter sitzt auf keiner der beiden nun parallelen Wabenachsen sondern liegt dazwischen. Es ist immer fest in die Wand eingebaut, die den Honigraum vom Brutraum trennt, mehr noch es ist ein wesentlicher Teil der Konstruktion, dass die Stabilität der ungewöhnlich großen Außenzarge erhöht.

Da diese Wand in gleicher Richtung wie beide Wabenachsen (in Brut- und Honigraum) verläuft entsteht eine Art von Doppelzarge. Aus zwei Zargen die nebeneinander liegen.
Es liegt auch nahe von Seitenlagerbeuten zu sprechen weil.

- das Absperrgitter seitlich neben den Wabenschenkeln vorbeiläuft.
- es in diesen Beuten Seite an Seite zwei Achsen, zwei Räume gibt.

Die von mir ins Auge gefasste verbesserte Seitenlagerbeute ist für Kuntzschhochwaben gedacht. Sie läuft bei mir als KS-Beute. Kuntzsch-Seitenlagerbeute also. Kurz z. B. als KS-16 Beute.

Die Zahl (hier 16) steht immer für die maximale Rähmchenzahl pro Raum.
Es gibt 2 Räume. KS-16 fasst pro BR und HR 16 Waben = in die Beute kommen bis 32 Waben;.
Im Warmbau wären ein Brutraum und 2 Honigräume denkbar doch sind 2 HR weder notwendig noch ausreichend praktikabel.
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Heckenimker

Heckenimker

Alter: 82 Jahre,
aus Regensburg
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Schlagwörter

bremerbeute, golzbeute, kaltbau, kuntzschhoch, seitenlagerbeute, trogbeute, warmbau

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