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Leckerer Pollen – gesunde Bienen Analyse
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08.10.2007, 17.23 Uhr

Leckerer Pollen – gesunde Bienen

Jeder Imker sollte sich überlegen, welchen Pollen seine Bienen eintragen. Der Pollen ist ein notwendiger Bestandteil der Bienennahrung. Ein Bienenvolk ohne Pollen kann nicht brüten. Wir können die Farbe der Pollen am Flugloch sehen und den Besuch der blühenden Pflanzen durch die Bienen in der Nähe beobachten.

Eine gute Methode der Pollenbeobachtung ist auch eine Analyse des Honigs. In ihm finden sich die Herkünfte des Nektareintrags, die sich in den eingelagerten Pollen nachweisen lassen.

Für mich ein wichtiger Grund zur Teilnahme an der Honigprämierung. Mit dem Ergebnis erhält man auch eine Herkunftsbestimmung des Honigs, zu einem gestützten Preis, im Saarland sind das 26 Euro.

Mittlerweile habe ich sechs Analysen aus den letzten Jahren vorliegen und kann eine Aufstellung der Pollen, die Bienen in und um meinen Garten sammeln vornehmen. Ich wandere NICHT mit den Bienen. Während eine Seite des Bienengartens von lockerem Mischwald mit Unterwuchs begrenzt ist, liegen an der anderen Seite Hausgärten von Einfamilienhäusern oder alte Obstgärten. Keine intensive Landwirtschaft in direkter Nähe.

Die Honiganalysen werden an der Universität Hohenheim durchgeführt und sind unterschrieben von Imkermeister Dr. Dr. Helmut Horn.

Das Ergebnis der Auszählung ist nach meiner Meinung bombig! Ich kann nur sagen: Leckere Pollen – gesunde Bienen! Auch mein Honig schmeckt nie „langweilig“, sondern ist immer „voll“ im Geschmack.

Im Einzelnen sind in den sechs Jahren 40 verschiedene Pollengruppen nachgewiesen, viele von ihnen auch mehrfach:

Nektarspendende Pflanzen:
Ahorn
Kernobst-Gruppe
Steinobst-Gruppe
Faulbaum
Weide
Robinie
Hartriegel
Rosskastanie
Korbblütler A
Rubus-Gruppe
Feuerdorn
Raps-Gruppe
Senf-Gruppe
Vergissmeinnicht
Heckenkirsche
Ilex aquifolium
Edelkastanie
Bidens-Gruppe
Doldenblütler A
Weißklee-Gruppe
Rosengewächse
Efeu
Heidekrautgewächse
Büschelschön
Wegerichgewächse
Schneebeere
Sonnenblumen
Astern
Liliengewächse

Nektarlos:
Aruncus
Gräser
Eiche
Birke
Erle
Holunder
Geißbart
Hahnenfuß
Kiefer
Fichte

Von dieser Vielfalt bin ich begeistert. Natürlich ist der Nährwert von Pollen unterschiedlich. Der Eiweißgehalt reicht von 12% bis 30%. Im Frühjahr ist der Pollen nahrhafter, habe ich gelesen. Rausschmecken kann ich das nicht, ich bin ja keine Biene.


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Schlagwörter

bienengarten, bienennahrung, eiweiß, eiweißgehalt, gesunde bienen, pollen, pollenvielfalt

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