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Nun im 4. Jahr als Imker und e...

Meine Erfahrungen über das Jahr (82 Einträge)

396 mal angesehen
18.09.2011, 13.18 Uhr

Letzte Ernte (Heidehonig) in diesem Jahr, Behandlung und Fütterung

Am 1. Septemberwochenende habe ich die verbliebenen 10 Völker aus der Heide geholt. Zu Hause habe ich sie dann jeweils zu einem Ableger/Jungvolk gestellt. Denn mit der Ernte werden die Völker ja aufgelöst.

Am nächsten Tag habe ich dann morgens 5 Völker beerntet und alle Bienen vor das Flugloch des Ablegers gefegt. Die belegten Brutwaben habe ich in den Ableger gehangen, natürlich ohne ansitzende Bienen. Vor dem Ableger habe ich als Rampe ein Brett gelegt, darauf wurden die Bienen abgefegt. So habe ich dann, bis auf ein Volk, alle innerhalb von 2 Tagen (jeweils am Vormittag) aufgelöst.

Die Honigwaben habe wir dann alle gestippt und ausgeschleudert, dazu hatte ich eine zweibeinige männliche Endeckelungsmaschine und eine zweibeinige weibliche Stipperin (nicht Stripperin). So waren allen Waben die ich morgens entnommen habe bereits abends ausgeschleudert. Dies wohl auch, weil ich ja eine 8 Wabenselbstwendeschleuder habe. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, auch wenn ich noch etwas mehr erwartet hatte. Aber die Heide hatte sich wohl doch noch nicht von dem letzten Heidebrand vor einem Jahr erholt, dabei sind 40 % der Heide abgebrannt.

Auf den Ablegern befindet sich nun zum Teil die 3. Zarge mit der Brut aus den aufgelösten Völkern, wenn die ausgelaufen ist, werden alle Ableger/Jungvölker wieder auf 2 Zargen gesetzt. Zum Teil konnte ich aber auch mit den Brutwaben die 2. Zarge auffüllen. Futter hatten alle ja bereits genug eingelagert. Ich hatte lediglich das eine sehr gute Heidevolk und zwei Ableger noch gefüttert.

Aber was ich nun noch machen mußte, war die 2. Varoabehandlung. Dies habe ich dann am 10.09. erledigt. Dabei wurde das Heidevolk nun das 1. Mal behandelt und die Ableger zum 2. Mal. Dies auch deshalb, weil dort ja nun Bienen und Brut von unbehandelten Völkern vorhanden war. Ich konnte noch nicht schauen, ob die gesamte Säure bereits verdunstet ist, weil dieses Wochenende nicht da hin fahren konnte.

Warum habe ich das eine Heidevolk behalten?
Dieses Volk hatte sich bereist im Mai und Juni sehr gut entwickelt und saß nun in der Heide auf 5 Zargen, 2 mit Brut und 3 Honigzargen, und trotzdem hing im Boden noch eine Traube von Bienen durch. Hier scheint mir eine sehr gute Königin vorhanden zu sein, auch ist dieses Volk wenig aggressiv und bekommt bei der Bewertung der Sanftmut ein 2- .
Diese Gene der Kö möchte ich gerne behalten und mal schauen, ob sich im kommenden Jahr die Nachzucht bezüglich Sanftmut noch verbessern lässt. Ich habe mir ja bereits 3 Kö ausgesucht, von denen ich im kommenden Jahr nach züchten möchte. Die schlimmsten Stecher sind ja nun aussortiert.

Mein Ziel 20 Völker mit in den Winter zunehmen, alle aus der Nachzucht von sanftmütigen Völkern habe ich erreicht. Mal schauen, wie es dann im Frühjahr aussieht.

Werde auf jeden Fall noch mal eine Futterkontrolle machen und das eine Heidevolk auffüttern.
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MahlitzerBiogarten

MahlitzerBiogarten

Alter: 47 Jahre,
aus Schollene/Düsseldorf
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heidehonig

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