Zur mobilen Version wechseln »
Neue Villa Hütten von Landbesetzern, Adama/Äthiopien Hütten der Armen, Adama/Äthiopien
287 mal angesehen
03.11.2011, 10.37 Uhr

Paläste der Reichen, Hütten der Armen

Meistens wird Äthiopien mit Armut und Hunger assoziiert. Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ist arm, aber es gibt auch Reiche und Superreiche. Man sieht es an den Häusern, die in den letzten Jahren in Adama gebaut wurden. Neuerdings wird zweigeschossig gebaut, die Mauern werden eher niedriger. Man zeigt nun mehr, was man hat. Wenn dann noch die Straßen gepflastert werden, die Mittel- und Seitenstreifen bepflanzt, entstehen prächtige Straßen. Manche der Villen gehören Somaliern, die hier ihr durch Piraterie erwirtschaftetes Geld anlegen.
Ganz in der Nähe haben arme Leute Land besetzt. Es gibt keinen Privatbesitz an Grund und Boden. Land wird von der Regierung zugeteilt, Mitglieder der Regierungsparteinen sind da gut dran. Die Landbesetzer sind nicht die ärmsten der Armen, sie haben sich schmucke Lehmhütten gebaut und Gärten angelegt. Strom und fließendes Wasser gibt es nicht. Die Landbesetzer müssen damit rechnen, dass sie eines Tages vertrieben werden.
Die ganz Armen leben in Hütten aus Plastikplanen, wenn sie noch schlechter dran sind, schlafen sie auf der Straße.
offline

Geschrieben von

Private Nachricht schreiben »

Rosalie

Rosalie

Alter: 75 Jahre,
aus Frankfurt

Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

12.11.2011 17:45 Paradiesgarten
Fuchtbar, diese Ungerechtigkeit !
Tipp für iPhone-Benutzer: Du kannst alle Kommentare durchblättern, indem du zwei Finger zum Scrollen verwendest.
Zum Seitenanfang