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Lagerbeuten - unfrisierte Ged...

Paar Vor- und Nachteile v. Lagerbeuten. (23 Einträge)

Golz-Gitter-Holz-Stahl01.jpg Absperrgitterwand für Golzbeute mit 40 Waben. Gitterelemente im Anlieferungszustand.Golz-Gitter-Holz-Stahl02.jpg Bremerabsperrgitterwand, Bremer-Gitter-mit-Stahl01.jpg
2164 mal angesehen
11.01.2012, 21.58 Uhr

12 Gedanken, Wünsche zu Seitenlagerbeuten im LL Forum - eine Auswahl Teil II.

Das Absperrgitter, zwischen dem BR-HR, der Beuten nach Golz und Bremer ist nicht nur ein Schied mit Gitter sondern ein wesentliches Konstruktionselement dieser Beuten. (Blog Nr. 4, 11). Es macht die doch große Beute stabiler, verwindungssteifer. Mit einer Wand in Mitte verwinden sich die einwandigen Zargen nicht so leicht. Die in den Originalbeuten eingebauten Gitterwände sind darum mit Beutenboden und Zarge starr und gut verbunden. Mit Schrauben, Nägeln und Kleber.
Die Gitterwand selbst ist in Tischlerlehrmanier aus Holzleisten gemacht. Geklebt und genagelt, auch weil 50% vom Wabengewicht drauf ruht.

Für beide Beutentypen kann man fertige Gitterwände erwerben. Auch heute noch. Für Längsbau auch als Bausatz, was billiger kommt. Als Gittersegmente werden weiter in der Regel Spaltsiebe (Maschen 4,2 x 80) aus verzinktem 2 mm Rundstahl eingesetzt. Im Bilderbereich dazu die Fotos: Golz-Gitter-Holz-Stahl01 und 02.

In der Bremerbeuten sind die Wanddurchbrüche zwischen BR und HR kleinflächiger als bei Beuten nach Golz. Zwei Reihen von Spaltsieben gehen nur über die halbe Wandlänge. In der Mitte, zwischen den Reihen, befindet sich ein weiterer Steg. Schematisch ist so eine Wand am dritten Bild gezeigt. Ein Bild der ursprünglichen Wand, in Holzausführung, konnte ich nicht mehr aufzutreiben.

Bei Kunesa gibt es diese Bremer-Wände in Kunststoffausführung. (PU). Dazu kündigt unter [www.kunesa-imkerei.com] die Firma eine Neuheit an.

Gezeigt, geplant ist dort eine Absperrgitterwand, für WBL nach Bremer, in der die Durchbrüche über die ganze Wand verteilt sind. Die Löcher können wahlweise mit Absperrgittern oder dichten Schiebern bestückt werden. Das bedeutet eine Abkehr vom Konzept der Verkleinerung des ”offenen” Durchgangs zwischen dem BR und HR, in sein Gegenteil.

Kommt diese Wand zum Verkauf so könnte man sie wahrscheinlich in Warm- und Kaltbaubeuten einsetzen. Die Firma will dazu Gittereinschübe aus Kunststoff liefern. Das könnte ein Problem mit der Gitterkorrosion lösen. Ein gravierendes Problem.

Die bisher als Absperrgitter verwendeten Spaltsiebe aus verzinkter Rundstäben (d=2) waren so lange OK bis man begann zur Milbenbekämpfung organische Säuren zu benutzen. Weil diese Gitter das ganze Jahr drin bleiben, konstruktiv bedingt drin bleiben mussten, sind sie durch die Säurebehandlungen schon nach ca. 2 – 3 Betriebsjahren so korrodiert, dass man die Wand ausbauen, erneuern sollte. Das ist aufwendig, nicht billig. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, dass der dauernde Austausch der korrodierenden Gitter meist schwierig, langwierig ist. Dabei geht oft einiges an der Wand zu Bruch.

Man sagt gerne “einfach Kunststoffgitter nehmen”. Das mache ich seit Jahren. Meine Erfahrung damit sind zwiespältig. Der Einbau ist eine Lotterie. Manche Gitter werden von den gut Bienen akzeptiert. Der Honigraum wird genauso gut angenommen wie mit Stahlgittern. Manche Gitter mögen die Bienen aber nicht. Selbst wenn man als Versuch Brutwaben in den Honigraum einhängt dünnt sich der Bienenbesatz dieser Waben schnell aus. Sogar bei Gittern vom gleichen Lieferant, vom gleichen Typ, aus gleichen Kunststoff, mit gleicher Färbung! Ob Geruchsspuren, Verunreinigungen, Ausführungstoleranzen eine Rolle spielen ist mir weiter nicht klar. Damit sind Gitter aus Kunststoff für Seitenlagerbeuten bis heute noch keine verlässliche Lösung.

Säurefester Stahl wäre die beste Lösung. Doch Edelstahlabsperrgitter kann man, trotz beträchtlichen Bedarfs, bis heute in Deutschland, auch im Umfeld von Deutschland zu tragbaren Preisen nicht beschaffen. Es ist vollkommen unverständlich, wenn man bedenkt wie viel nutzlose Dinge dem Imker sonst vom Bedarfshandel angeboten werden. In der Siebtechnik wären passende Gitter aus Edelstahl sicher zu bekommen. Nur kann da ein einzelner Imker kaum was bestellen. Man muss schon mit einem entsprechend großen Auftrag aus dem Imkerhandel winken damit was geht.

Einige im Forum sahen auch die Festlegung auf ”Warmbau” oder ”Kaltbau” als problematisch an. Gründe gibt es verschiedene. Ich nenne zwei davon. Nach einem Standortwechsel ist ein um 90° versetzter Stand beim Öffnen der Beuten manchmal sinnvoll. Auch bei Fütterung, Überwinterung hätten manche Imker die Waben anders ausgerichtet als im Sommer. Das lässt sich machen.

Es wurde auch der Vorschlag diskutiert die Zarge aus 2 Teilen zusammen zu setzen um bei Bedarf den Brutraum vom Honigraum zu trennen. Aus diesem Vorschlag wurde nichts. Es kamen nicht genügend Argumente dafür und keine die im Forum mehr Teilnehmer überzeugten.

Hier ist Ende der Einführung, zum Bau modernisierter Seitenlagerbeuten.
Pläne mit denen man dem gesagten entsprechende Beuten zu bauen kann, werden im Blog folgen. Ab dem nächsten Blog wird der Beutenaufbau besprochen, mit Bildern, Bauplänen. Und Anleitungen, die leider noch zu verfassen sind, zum Bau!

Vorab:
Alles gilt nur für Rähmchen Kuntzschhoch. Wabenflächen von 1,7 bis 5,7 m² sind möglich. Das Absperrgitter ist kein tragendes Element mehr.
So kann man es herausnehmbar machen um es nach der Saison zu entfernen und an seiner Stelle den Nassenheider Verdunster einzusetzen. Oder für den Winter eine Dämmplatte.

Die Zarge wird vom Boden abhebbar, wie bei Magazienen. Man kann sie wahlweise auf zwei verschiedene austauschbare, an der Seite offene Böden setzten.
Ein Boden für Längsbau (Kaltbau) der andere für Querbau ( Warmbau).
Je nach Aufstellungsspielraum, den man hat.
Das zieht eine Vereinfachung der Bodenreinigung mit sich. Ein launischer Wechsel von LB zu QB mit Hilfe von zwei Böden ist natürlich nicht Sinn der Sache; die jederzeit freie Wahl zwischen Längs- und Querbau der Waben schon.

Zwei Modelle der neuen Beute sind bei mir praktisch die dritte Saison im Einsatz.
Mit Fragestellungen wie folgt:
- Wie halten sich drin Bienen?
Antwort: Unverändert bezogen auf die klassischen Golzbeuten.

- Was für Veränderungen zeigen die Beuten in Freiaufstellung in Stadtrandlage, bei mäßiger Sonneneinstrahlung d.h. bei nicht ausgesprochen rauer Bewitterung?
Antwort: Anstrich neigt bei Platzregen zum Sammeln von einem losen Belag aus Sand und Feinteilchen. Mit Handfeger leicht zu entfernen. Es gibt paar Farbschäden, Abstossungen, (nur wenige mm große). Die Leimfügungen halten bis jetzt gut.
Prognose Alle 5 Jahre etwas zum nachbessern. Mindestens 10 bis 15 Jahre sollten sie halten. Die Beuten von Lonnemann sehen übrigens innen etwas schlechter aus – sie gehen etwas mehr auseinander.

- Was für Teile darin könnten/sollten noch verändert werden?
Bei Gitterwand und Bodengitter werde ich für mich noch Varianten von Anordnung und Material ausprobieren. Denke an verbessern, weiter vereinfachen, verbilligen.

Mein Hauptanliegen war die Beuten mit meiner, heute nur noch, minimalen “Schreinerausrüstung” zu bauen . Also mit einer Tischkreissäge, paar Handsägen und wenigen Kleinwerkzeugen und mit (oder aus) Materialien, auch Zuschnitten wie im Baumarkt oder im Versandhandel zu bekommen.
(wird fortgesetzt)
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Heckenimker

Heckenimker

Alter: 83 Jahre,
aus Regensburg

Schlagwörter

baupläne, bremerbeute, golzbeute, kuntzschhoch, seitenlagerbeute

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Kommentare

11.01.2012 23:48 Bienenfreund
Du bist einer der gründlichsten Imker, die ich kenne!
Du gehst jedem Detail auf den Grund.
Viele Grüße von Bienenfreund
12.01.2012 09:19 Heckenimker
Bienenfreund schrieb:
Du bist einer der gründlichsten Imker, die ich kenne!
Du gehst jedem Detail auf den Grund.
Viele Grüße von Bienenfreund


Da muss ich dir wiedersprechen! Ich bin ein gründlicher = wirklicher Chaot. Leider sagen mir das auch einige. So kämpfe ich zwar dagegen an - doch wohler ist mir wenn ich es nicht muss, wenn ich chaotisch denken kann. Nur eignet sich dieser Zustand - der mir liegt - nicht dazu Anderen was mitzuteilen.
So muss ich mir Gewalt antun und auf gründlich machen.
Danke für dein Wohlwollen - die Aufmunterung. Man kann so was schon gut brauchen.
Viele Grüße aus Regensburg.
Heckenimker
12.01.2012 09:54 Dackelbiene
Eine sehr, sehr interessante Idee, welcher du nachgehst .
Ich werde mit viel Interesse und Neugierde deine Ausführungen weiterverfolgen .

Grüsse Sabine
12.01.2012 16:56 heinirauwa
Ich werde die Lagerbeute nach Bremer geteilt bauen,um das Abspergitter zu wechseln bzw.die Bienenflucht problemlos einzuschieben.Deine Beiträge sind echt super.L.g.heinirauwa
12.01.2012 17:50 Heckenimker
heinirauwa schrieb:
Ich werde die Lagerbeute nach Bremer geteilt bauen,um das Abspergitter zu wechseln bzw.die Bienenflucht problemlos einzuschieben.Deine Beiträge sind echt super.L.g.heinirauwa

Hallo heinirauwa
Ich schließe daraus, das du den Gedanken der Beutenteilung am Gitter weiter verfolgst.
Wünsche gute Fortschritte und Gelingen, denn mit der Bienenflucht da gibt es immer noch großen Entwicklungsbedarf!
Wirst du dann ohne Schieber auskommen wollen?
Grüße Heckenimker
21.01.2012 10:21 Harzbiene
Ich habe seit einigen Jahren zwei Kunesa Beuten (Bremer) im Praxistest. Die Alu-Schieber zum dicht machen des Absperrgitters werden mit Propolis so fest verklebt, daß sie sich nur schwer lösen lassen. Leider verliert die Beute mit der Zeit auch ihre Formstabilität. Möglicherweise ist die Bremer-Beute in Holzausführung doch die bessere Lösung, oder die Seitenteile müßten verstärkt werden.
21.01.2012 13:59 Heckenimker
Harzbiene schrieb:
Ich habe seit einigen Jahren zwei Kunesa Beuten (Bremer) im Praxistest. Die Alu-Schieber zum dicht machen des Absperrgitters werden mit Propolis so fest verklebt, daß sie sich nur schwer lösen lassen. Leider verliert die Beute mit der Zeit auch ihre Formstabilität. Möglicherweise ist die Bremer-Beute in Holzausführung doch die bessere Lösung, oder die Seitenteile müßten verstärkt werden.

Hallo Harzbiene
Danke für die Rückmeldung aus der Praxis. Leider bestättigst du damit mein Unbehagen gegenüber Lösungen mit geführten Schiebern bei Bienenbehausungen. man kann ja in die Führungen wohl kaum rein? um diese von Zeit zur Zeit mechanisch sauber zu bekommen = die Verkittungen zu kratzen.
Frage dazu: kann man die Absperrgitterwand aus den Beuten leicht herausnehmen um sie zum Beispiel in einer Lacke mit Waschmitteln oder Tensiden einzuweichen.
Das mit der Stabilität der Form ist mir neu - so klar hat es bis jetzt niemand angesprochen. Ich selber, wie schon mal gesagt, habe keine Erfahrungen mit Beuten nach Bremer - also auch nicht mit solchen aus Kunststoff.
Die neue Seitenlagerbeute wird ja aus Holz - allerdings mit paar Kleinteilen (innen und ausen) aus Kunststoff oder Metall.
Grüße
Heckenimker
21.01.2012 19:24 Harzbiene
Heckenimker schrieb:
Hallo Harzbiene
Danke für die Rückmeldung aus der Praxis. Leider bestättigst du damit mein Unbehagen gegenüber Lösungen mit geführten Schiebern bei Bienenbehausungen. man kann ja in die Führungen wohl kaum rein? um diese von Zeit zur Zeit mechanisch sauber zu bekommen = die Verkittungen zu kratzen.
Frage dazu: kann man die Absperrgitterwand aus den Beuten leicht herausnehmen um sie zum Beispiel in einer Lacke mit Waschmitteln oder Tensiden einzuweichen.
Das mit der Stabilität der Form ist mir neu - so klar hat es bis jetzt niemand angesprochen. Ich selber, wie schon mal gesagt, habe keine Erfahrungen mit Beuten nach Bremer - also auch nicht mit solchen aus Kunststoff.
Die neue Seitenlagerbeute wird ja aus Holz - allerdings mit paar Kleinteilen (innen und ausen) aus Kunststoff oder Metall.
Grüße
Heckenimker


Hallo Heckenimker,
sicher läßt sich die Mittelwand der Kunesa-Beute auch herausnehmen. Das ist dann aber nur bei einer Generalüberholung angebracht.
Solange Bienen in der Beute sind, macht sie das herwürgen an verklebten Schiebern oder Rähmchen nur unruhig. Ich benutze die Schieber nicht mehr, sondern mache den leeren Honigraum mit der Dämmplatte dicht.
Allerdings kann man den Honigraum dann nicht mehr für Ableger benutzen.
21.01.2012 22:27 Heckenimker
Harzbiene schrieb:
Hallo Heckenimker,
sicher läßt sich die Mittelwand der Kunesa-Beute auch herausnehmen. Das ist dann aber nur bei einer Generalüberholung angebracht.
Solange Bienen in der Beute sind, macht sie das herwürgen an verklebten Schiebern oder Rähmchen nur unruhig. Ich benutze die Schieber nicht mehr, sondern mache den leeren Honigraum mit der Dämmplatte dicht.
Allerdings kann man den Honigraum dann nicht mehr für Ableger benutzen.


Hallo harzbiene
alles klar und danke.
HI
22.01.2012 09:31 heinirauwa
Hallo Heckenimker
Hast Du die neue Mittelwand von der Fa.Kunesa schon gesehen. Große Durchgänge und das Gitter kann mann oben rausziehen.Da muss es möglich sein die Schlitze zu reinigen(auskratzen) wie ist Deine Meinung.
L.G.heinirauwa
22.01.2012 14:17 Heckenimker
heinirauwa schrieb:
Hallo Heckenimker
Hast Du die neue Mittelwand von der Fa.Kunesa schon gesehen. Große Durchgänge und das Gitter kann mann oben rausziehen.Da muss es möglich sein die Schlitze zu reinigen(auskratzen) wie ist Deine Meinung.
L.G.heinirauwa


Hallo heinirauwa.
Gesehen?
Ich zitiere den Text von links:
"Gezeigt, geplant ist dort (KUNESA) eine Absperrgitterwand, für WBL nach Bremer, in der die Durchbrüche über die ganze Wand verteilt sind. Die Löcher können wahlweise mit Absperrgittern oder dichten Schiebern bestückt werden. Das bedeutet eine Abkehr vom Konzept der Verkleinerung des ”offenen” Durchgangs zwischen dem BR und HR, in sein Gegenteil.
Kommt diese Wand zum Verkauf so könnte man sie wahrscheinlich in Warm- und Kaltbaubeuten einsetzen. Die Firma will dazu Gittereinschübe aus Kunststoff liefern. Das könnte ein Problem mit der Gitterkorrosion lösen. Ein gravierendes Problem."

Gesehen habe ich sie also schon aber nur im Internet schematisch als Konzept-Bild.
Auf jeden Fall scheinen die Aluschieber damit auch aus dem Rennen. Plastik hält geringeres "dran zerren" aus also müste Kunesa was gemacht haben damit Gitter und Blenden nicht mehr so arg verkittet werden. Aber bis jemand die Wand nicht als Teil, in der Form in der sie verkauft werden wird, sieht wäre jede Ausage darüber Spekulation. Man kann natürlich bei Kunesa anfragen und dort weitere Details erfahren (also was an der neuen Wand besser sein wird als bei der alten) aber ich würde ihnen die Zeit geben die sie brauchen um sich unbedrängt selbst zu äusern. Biin schon der Meinung die Sache ist lösbar. Frage ist nur wie teuer ist die Lösung und wie ist die Akzeptanz die von Seite der Imker kommen muss.
Grüße HI
22.01.2012 17:47 heinirauwa
Hallo Heckenimker
Ich gehe von selbstbau aus,also ist der Preis nicht das Problem.Was mir Sorge macht ist ,ob nicht zuviel Wildbau zwischen Absperrgitter und Rahmenschenkel entsteht,weil der abstand relativ groß ist.Ansonsten zwei Platten mit den Ausschnitten ,mittig Absperrgitter von oben und eingebaut so werde ich es propieren.
22.01.2012 20:18 Heckenimker
heinirauwa schrieb:
Hallo Heckenimker
Ich gehe von selbstbau aus,also ist der Preis nicht das Problem.Was mir Sorge macht ist ,ob nicht zuviel Wildbau zwischen Absperrgitter und Rahmenschenkel entsteht,weil der abstand relativ groß ist.Ansonsten zwei Platten mit den Ausschnitten ,mittig Absperrgitter von oben und eingebaut so werde ich es propieren.


Hallo heinirauwa
Dein Einwand scheint mir plausibel - aber warum und wo die Bienen Stege einziehen oder Kitten ist, so weit ich weiss, nie im Fokus der Wissenschaft gewesen. Wie die Wege im Bau vom Volk optimiert werden - darüber habe ich selbst nicht neueres, aussagekräftiges finden können. Bei der Imkerbefragung (Themensuche wohl von Würzburg) vor nicht zu langer Zeit habe ich mich mal danach erkundigt. Denn bei Ameisen sind Wege - ja ein Riesenthema in der Forschung. Na ja bin damals ziemlich kurz, will nicht sagen unwirsch abgefertigt worden. Schliesse daraus - damit hat man weiter nichts am Hut.
So bleibt weiter nur es selbst versuchen ob das Volk anders denkt als die Konstrukteure oder man das gefunden hat was optimal sein könnte. Und man ist nicht sicher ob das was man bei einem oder paar Völker als richtig gefunden hat wenigsten statistisch relevant ist. Oder man keilt einen jungen Aspiranten der wissenschaft dazu sich dem Thema der Wege im Bienenstock zuzuwenden, oder, oder, oder...
Alles keine Lösungen für heute. Ich hoffe KUNESA hat da paar Eisen im Feuer (in Versuchsvölkern) damit ihr Konzept vor dem Verkaufsstart überprüft ist.
Du als Selbstbauer kannst nur auf Glück damit hoffen.
HI
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