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Nun im 4. Jahr als Imker und e...

Meine Erfahrungen über das Jahr (82 Einträge)

576 mal angesehen
21.01.2012, 16.17 Uhr

Vermehrung über Steckhölzer für neue Bienenweide

Eigentlich jedes Jahr versuche ich durch Steckhölzer Büsche und Bäume zu vermehren. Alles was ich davon nicht gebrauchen kann, verschenke ich dann oder pflanze es an Feldwege oder Weiden. Dann haben auch dort meine Bienen etwas davon.

Regelmäßig gehe ich hier durch die Stadtparks/Kleingartenanlagen, meist in dieser Jahreszeit werden dort Gärtner aktiv und schneiden Büsche oder Bäume zurück. Aus diesen Abfällen kann man sehr häufig die Steckhölzer gewinnen. So bekommt man immer mal wieder neue Weidesorten oder auch andere Bienenweiden in den eigenen Garten. Ich frage dann immer nach und kann mir aus den Abfällen die Steckhölzer schneiden. Heute habe ich ca. 50 Weidesteckhölzer geschnitten. Nach einem Jahr in der Erde, habe ich dann neue Büsche zum Verpflanzen. Dies klappt weit häufiger, als man es denkt, ich habe dadurch einiges vermehrt und auch Nachbarn und Freunde mit neuen Pflanzen versorgt.

Hier ein Auszug aus Wikipedia zu Steckhölzern:

Das Steckholz oder der Gehölzsteckling besteht in der Regel aus einer verholzten Rute des zu vermehrenden Gehölzes. Die so genannten Steckholzruten werden von den Mutterpflanzen nach Eintritt der Holzreife und Laubabwurf in der Vegetationspause von November bis Februar geschnitten. Zur Steckholzgewinnung werden einjährige Ruten verwendet; Ausnahme sind Platanen, bei denen auch ein Ansatz von zweijährigem Holz am Steckholz gegeben sein muß. Nach dem Schnitt werden die Ruten in ca. 15 bis 20 cm lange Stücke geschnitten, am unteren Ende knapp meist schräg unterhalb einer Knospe, am oberen Ende circa 1 bis 2 cm oberhalb einer Knospe. Gebündelt werden die Steckhölzer senkrecht in feuchtem Sand eingeschlagen über den Winter frostfrei gelagert. Im Frühjahr werden die Steckhölzer dann einzeln so in den Boden gesteckt, dass je nach Art und Verwendungszweck die oberste oder die obersten Knospen sich oberhalb des Bodens befinden. Im Laufe des Jahres müssen sie feucht gehalten werden. Im darauffolgenden Frühling können die Steckhölzer mit Bewurzelung ausgegraben und dann mit eingekürztem Trieb (Pflanzschnitt) an der gewünschten Stelle eingepflanzt werden. Im Jahr des Steckens bilden sich am Steckholz artabhängig Triebe von 10 bis 120 cm.

Geeignete einheimische Gehölze für die Vermehrung durch Steckhölzer sind beispielsweise Besenginster, Goldregen, Forsythien, Heckenkirsche, Holunder, Pappeln, Pfaffenhütchen, Sanddorn, Weiden oder Weißdorn.

Aber auch Rosen, Bauernrosen, Hagebutte, Mispelarten (Zwerg oder Bogenmispel), Gartenhibiskus habe ich schon ausprobiert und es klappte.
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MahlitzerBiogarten

MahlitzerBiogarten

Alter: 46 Jahre,
aus Schollene/Düsseldorf
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bergwinkel, tbh

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Kommentare

22.01.2012 10:32 Heckenschutz
Tolle Idee, denn überall verschwinden die Hecken und Feldraine!
Wir brauchen neue Biotopverbundlinien!!
Siehe dazu: www.heckenschutz.de - J. Kruse,
info@heckenschutz.de
Gern würde ich auf: www.heckenschutz.de einen kurzen informativen Bericht (ggf. mit einem Foto!) einstellen!
26.01.2012 21:27 MahlitzerBiogarten
Hört sich gut an, können wir gerne machen.
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