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Über Rauch. Qualmt er noch, de...

Schätzen Sie Rauch? Biene und Mensch. (14 Einträge)

241 mal angesehen
03.03.2012, 16.58 Uhr

Zum Rauch.

Feuer und Rauch war den Menschen immer wichtig. Brandopfer, wie in der Bibel beschrieben, müssen geradezu zum Himmel gestunken haben. Auch in der neueren Literatur kommt nicht nur Tabakrauch vor.
Auf den Erkennungssatz diverser “Verschwörer” im Roman von Hans Hellmut Kirst: 08/15 kann sich jeder seinen eignen Reim machen.
Dieser lautete "Die Schornsteine rauchen noch”.

Selbstverbrennungen sind auch Brandopfer! Andere Brandopfer werden selten noch praktiziert.
Aber das Verbrennen von Weihrauch, von Duftstäbchen und das Kräuterräuchern ist -„total in“- oder hält sich zumindest wacker im Rennen um die Aufmerksamkeit der Käufer.

So gab es im Landliveforum vor kurzem für Imker die Möglichkeit Fragen an eine Expertin für Kräuterräuchern zu richten. Wahrscheinlich, gedacht, dem Wohle von Imkerinnen /ern und Bienen wegen.
Nur das Tabakrauchen ist schon stark eingedämmt und ist auf weiter dem Rückzug.

Bis heute werden viele Fleisch- wie Fischwaren geräuchert.
Das führt zu meinen Erfahrungen mit dem "Räuchern".
Im kindlichen Alter habe ich manchmal wochenlang die "Räucherkammer" am glimmen halten müssen. Es gab Schelte, wenn der Schinken/Speck nicht optimal schmeckte.
Auch sonst gab es am Dorf überall Rauchquellen. Besonders im Herbst.
Holz an offener Luft zu verbrennen galt als Verschwendung.
Der Rauch kam vom verbrennen des Kartoffelkrauts, (damals Pflicht!), vom kontrolliertem Abbrennen dürrer Grasrückstände und von unzähligen Feuern aus Kuhfladen. Die kindlichen oder sehr alten Tierhirten nutzten diesen Brennstoff um sich vor den herbstlichen Ungemüdlichkeiten zu schützen.

In meinen Lehrjahren, des Schmiedehandwerks, hing der Rauch in Schwaden immer im Raum. Dicke Schichten aus Ruß klebten an den Wänden. Kurz - Rauch gehörte zum Leben.
Männlich zu sein bedeutete immerzu Rauch zu verbreiten.
Aus Pfeifen, Zigarren, Zigaretten. Fast alle Männer rauchten Tabak.
Vater, wie ich, wir waren Nichtraucher. Wir hatten Bienen. So konnten wir mit Smokern „rauchen“.

Man hatte sich mit dem allgegenwärtigen Rauch anzufreunden.
Man machte sich Gedanken darüber wie man Rauch einsetzte oder vermeiden konnte. Es waren keinesfalls unfreundliche Gedanken!
So rührte mich das Thema vom Bienenfreund an, weckte Erinnerungen und vergessene Einblicke.
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Heckenimker

Heckenimker

Alter: 83 Jahre,
aus Regensburg

Schlagwörter

duftstäbchen, kräuterrauch, rauchquellen, tabakrauch, weihrauch

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