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BeeVenture

How-To's zur Imkerei (4 Einträge)

Zargenboden für Ablegerkasten Flugloch - Zargenboden für Ablegerkasten Einzelteile - Zargenboden für Ablegerkasten
793 mal angesehen
24.03.2012, 12.19 Uhr

How-To: Zargenboden für 6 Waben Ablegerkasten selberbauen

In meinem ersten Blogeintrag möchte ich den Bau eines Zargenbodens für einen 6 Waben Ablegerkasten beschreiben. Leider steht mir nur eine begrenzte Anzahl an Bildern zur Verfügung, sodass ich versuchen muss mit den besten Illustrationen euch einen Einblick zu verschaffen. Der Vorteil eines Ablegerkastens auf Basis des Magazinsystems ist, dass bei stärkerem Volkswachstum die Bienen nicht umgesiedelt werden müssen, sondern lediglich weitere Zargen aufzusetzen sind. Die Maßangaben beziehen sich auf einen 6 Waben Ablegerkasten im Deutsch Normalmaß.

Eine detailiertere Baubeschreibung und weitere Bilder findet ihr unter: BeeVenture - Zargenboden für Ablegerkasten

Benötigtes Material
Stk. Beschreibung Material Maße
2 Seitenteile Fichte 18mm x 73mm x 436mm
1 Frontteil Fichte 18mm x 20mm x 220mm
1 Heckteil Fichte 18mm x 53mm x 220mm
2 Boden Fichte 18mm x 65mm x 220mm
2 Haltegriffe Fichte 10mm x 30mm x 256mm
14 Schrauben Metall 4mm x 40mm
6 Schrauben Metall 4mm x 20mm
1 Holzleim Klasse D3 Holzleim optional
1 Putzgewebe Plastik / Metall -
20 Tackerklammern Metall 14mm

Zuschnitt der Einzelteile
Die wenigen Holzteile können relativ einfach mit der Tischkreissäge geschnitten werden. Für die Einfassung zum Aufsetzen der Zargen bedarf es etwas Übung und genaues Schnittmaß. Entweder ihr schneidet die Kante mit zwei Schnitten mit der Tischkreissäge oder nutzt einfach eine Oberfräse. Zwar sieht das ganze relativ filigran aus, baut man aber gleich mehrere Zargenböden, dann geht die Arbeit fix von der Hand.

Zusammenbau des Korpus
Ich habe mich hier einiger Schraubzwingen zum Fixieren der 4 Seitenteile bedient, sollte jemand mehr als 2 Hände haben, geht es sicher auch ohne . Am besten ihr bohrt die Längsseiten an den entsprechenden Stellen vor, zum einen kann euch das Holz dann nicht mehr reißen, weiterhin wisst ihr dann genau, wo die anderen Teile anzusetzen sind.

Flugloch festlegen
Das Flugloch sollte ausreichend groß sein, damit die Bienen hinaus können, zudem aber auch klein genug, damit die wenigen Bienen im Ableger das Bienenvolk auch verteidigen können. Ich habe als Fluglochhöhe 14mm gewählt und diese über die Lage der einzuschraubenden Bodenbretter festgelegt. Die Bodenbretter bestehen aus zwei Einzelteilen in den entstehenden Freiraum wird später eine Gase gelegt, sodass das Volk ausreichend belüftet wird.

Handgriffe montieren
Die Handgriffe werden vollflächig und bündig mit den Seitenteilen angeschraubt. Diese dienen Später zum Anheben der Beute und stellen zudem den Abschluss und die Fixkante für die auszusetzenden Zargen dar. Die dünne Leiste für die Handgriffe kann mit 2 – 3 kleinen Schrauben von 20mm befestigt werden. Damit sich kein Wasser in der Rille zwischen Front / Heck und Handgriff bildet, habe ich die Handgriffe vor dem Befestigen mit Holzleim eingestrichen.


Außenanstrich aufbringen
Für den Anstrich verwende ich ein bienenfreundliches Holzschutzmittel, dieses sorgt auch bei stärkeren Witterungseinflüssen für ein langlebiges Holz. Eventuell muss alle 1 – 3 Jahre der Anstrich erneuert werden. Da es sich um einen ökologischen Anstrich handelt, habe ich den Zargenboden sowohl innen als auch außen angestrichen. Es ist darauf zu achten, dass der Holzschutz auch in die Stoßkanten zwischen den einzelnen Brettern eingetragen wird.

Gase befestigen
Wie bereits angesprochen habe ich im Zargenboden für den Ablegerkasten eine Gase installiert. Ich nehme hierzu einfaches Putzgewebe, zwar ist auch die Verwendung von Edelstahlgase möglich, diese ist aber um einiges teurer. Da ich die Beuten eigentlich nur im Sommer zur Bildung von Ablegern nutzen möchte, werden diese nicht im Winter draußen stehen. Einen wirklichen Schutz gegen böswillige Nagetiere bietet die Plastikgase zwar nicht, sollte aber kleinere Eindringe abwehren können. Die Gase habe ich grob vorgeschnitten und anschließend mit einem Tacker am Holz befestigt. Man sollte darauf achten, dass keine Größeren Lücken an den Kanten entstehen und dadurch Tiere ohne Probleme in die Beute kommen.
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beeventure

beeventure

Alter: 33 Jahre,
aus Bad Oldesloe

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