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Lorscher Bienensegen Lorscher Bienensegen
474 mal angesehen
19.10.2007, 11.05 Uhr

Lorscher Bienensegen

Der Lorscher Bienensegen ist in aller Welt bekannt, in Japan erfreut er sich großer Wertschätzung.
Wir können an ihm sehen, wie die Menschen bei uns vor über 1.000 Jahren gesprochen haben. Es handelt sich um ein Zeugnis der althochdeutschen, rheinfränkischen Sprache.

Aufgeschrieben wurde der Bienensegen von einem Mönch des Klosters Lorsch (bei Heidelberg). Das kostbare Pergament überlebte einen großen Klosterbrand im Jahr 1090 und gelangte über Umwege 1622 nach Rom. Dort wird die Handschrift unter der Signatur Pal. lat. 220 in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt.

Als Stoßgebet diente der Bienensegen beim Schwarmfang. Der Mönch musste natürlich Angst haben um den Verlust des wertvollen neuen Bienenvolkes, das dem Kloster Honig und Wachs versprechen würde.

Auch heute noch kann man manchen Imker unter der Schwarmtraube murmeln hören:
Sizi Sizi bina...
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Schlagwörter

kloster lorsch, kostbares pergament, lorscher bienensegen, sizi sizi bina, vatikanische bibliothek

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Kommentare

11.10.2007 17:07 anje
Den hab ich bei den Gedichten auch schon gelesen, aber den Sinn nicht ganz verstanden. Jetzt ist es mir klar! Danke dir!
21.10.2007 14:29 bienenno
Wenn es schon nicht hilft,schaden kann es nicht!bienenno
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