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Nun im 4. Jahr als Imker und e...

Meine Erfahrungen über das Jahr (82 Einträge)

Brutzarge im Sammelbrutablger Brutragen von oben
548 mal angesehen
15.05.2012, 21.43 Uhr

Vom Zellen brechen und Umlarven :-)

Am Sonntagnachmittag war es soweit, ich wollte die Sammelbrutableger für den Einsatz des belarvten Zuchtrahmens vorbereiten. Meine Sammelbrutableger bestehen aus einer Zarge mit Brutwaben und einer Zarge mit Futterwaben oben drauf.

Nun habe ich die obere (Futter)Zarge mit den Futterwaben bei Seite gestellt und eine Wabe entfernt, um Platz zu haben für eine Brutwabe von unten.

Dann werden alle 11 Brutwaben nach und nach durchgesehen. Hierzu habe ich die 1. entnommen und so gut wie alle Bienen auf die beiseite gestellte Futterzarge abgestoßen. Nur so kann man sicher sein, dass man auch alle Nachschaffungszellen findet. Die Nachschaffungszellen werden entfernt und die Wabe wird direkt in die Futterzarge (um)gehangen und dann die 2. aus der Brutzarge gezogen, Bienen abstoßen und die Nachschaffungszellen entfernen. Die Wabe kommt zurück in die Zarge und dann geht es an die nächste... usw. Ich habe die Nachschaffungszellen gezählt, mal waren es nur 2 oder auch keine auf einer Wabe, mal waren 7 auf einer Seite der Wabe die haben ganze Arbeit geleistet. Ich hatte so ca. 20 Nachschaffunszellen je Sammelbrutableger entfernt. Zum Schluß habe ich in der Mitte der Brutzarge die Lücke zurecht gerückt, eine Brutwabe habe ich ja umgehangen und so diesen Platz geschaffen. Danach habe ich die Zarge erst einmal wieder verschlossen.

Danach bin ich mit einer Transportkiste zu meinem Stand im Raps gefahren und mir dort aus den kennzeichneten Völkern (3) jeweils eine Brutwabe mit sehr jungen Larven gezogen, jeweils mit allen ansitzenden Bienen. Zusätzlich habe ich auch drei volle Honigwaben mit allen ansitzenden Bienen gezogen und alle in die Transportkiste verpackt. Statt dessen wurden die Lücken wieder mit Mittelwänden aufgefüllt.

Ich konnte auch erkennen, dass alle Drohnenbrutrahmen fast vollständig verdeckelt sind, also werde ich am kommenden Donnerstag Drohnenbrut schneiden. Eventuell auch noch weitere Ableger bilden, kommt auf die Volksstärke an.

Zu Hause hatte ich dann bereits drei leere Beuten im Garten vorbereitet. In jede Zarge kam eine Futterwabe mit ansitzenden Bienen, ein gedrahteter Rahmen und alle Bienen jeweils einer Brutwabe. Die Bienen in der Transportkiste werden auf alle drei gleichmäßig aufgeteilt, so haben alle in etwa die gleiche Menge am Bienen.

Mit den leeren Brutwaben einen Umlarvlöffel und einer Stirnlampe bewaffnet, habe ich dann begonnen die Plastikweiselnäpfe zu belarven. Aus jeder Brutwabe habe ich dann 12 sehr junge Larven umgesetzt. Dies klappt nicht immer gleich so gut, kommt aufs Licht und eine ruhige Hand und sehr gut Augen an. Wenn die Brutwaben dunkel sind ist es schwieriger als bei hellen Brutwaben. Die Larve muß immer unter dem Rücken gegriffen werden und wenn man mit ihr in der Zelle leicht anstößt, sollte man dies mit der nächsten Larve gleich noch mal machen. Nach und nach bekommt man etwas Übung und es ganz gut hin.

Ach ja und der Zuchtrahmen sollte auch schon mal gebastelt sein, ist eine gute Winterarbeit. Mein Zuchtrahmen hat 2 Leisten a 8 Näpfchen. Die Leisten lassen sich drehen, so kann man die Larven dann besser einsetzen.

Nach dem dies erledigt war, ca. 2 h nach dem 1. Eingriff im Sammelbrutableger. Habe ich die Brutwaben den neuen gerade gebildeten Ablegern dazu gehangen, je Ableger einen Brutrahmen. Brutrahmen ganz außen (über dem Flugloch) dann gedrahtetes Rähmchen, dann Futterwabe. Flugloch muß sehr klein sein, mache ich immer mit Schaumstoff, Loch ist nicht größer als der Zeigefinger, da passen nicht mehr als 2 Bienen gleichzeitig durch.

Der belarvte Zuchtrahmen kommt nun in die Sammelbrutableger mittig. Es darf nicht viel Platz zu den Nachbarwaben sein, sonst besteht die Gefahr des Wildbaus. Durch die 2 Stunden ohne Nachschaffungszellen sind die Bienen schon etwas nervös und freuen sich direkt auf die frischen Larven, meist machen sie sich dann auch direkt ans Werk, füttern und Zelle verlängern. Donnerstag werde ich dann schauen, wie viele Zellen angenommen wurden, das ist immer sehr spannend.
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MahlitzerBiogarten

MahlitzerBiogarten

Alter: 46 Jahre,
aus Schollene/Düsseldorf
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