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Krümels Reiseträume

(46 Einträge)

Brockenblick Brocken Brockengarten
256 mal angesehen
19.10.2007, 11.08 Uhr

Brockenwanderung

Ich habe mir schon lange vorgenommen einen Bericht über den Harz zu schreiben, schließlich habe ich hier einige Jahre meines Lebens verbracht. Ob ihr es glaubt oder nicht, aber im Harz, genauer gesagt in Wernigerode (oder noch genauer gesagt in der Provinz, wie es unser Rektor in unserer Abschlussrede ausdrückte) kann man studieren! Und im Nachhinein kann ich sagen: ziemlich gut sogar, zumindest meinen Studiengang Tourismuswirtschaft. Wie es in den anderen Bereichen aussieht, kann ich allerdings nicht sagen .

Das schönste am Studium im Harz, war neben der fast schon familiären Atmosphäre vor allem die wunderschöne Umgebung. Gerade im Herbst wenn sich die Bäume rundherum bunt färbte… ja da ließ es sich aushalten. Und deshalb hier die wichtigsten Infos über den Harz und den Brocken.

Der Brocken: das ist natürlich die wichtigste Sehenswürdigkeit im Harz. Keine Ahnung, wie viele tausende Besucher da jedes Jahr raufklettern, aber es sind eine Menge. Leider ist der anstrengende Anstieg auch noch lange kein Garant für eine schöne Aussicht. Über 300 Tage im Jahre soll da oben Nebel herrschen, habe ich mal gehört. Aber wenn man mal Glück hat, dann ist die Aussicht einfach nur genial. Ich war nur zwei Mal oben und hatte beide Male eine unglaubliche Aussicht. Es kann sich also durchaus lohnen Typische Startpunkte für eine Brockenwanderung sind beispielsweise Ilsenburg, Torfhaus oder Schierke. Die Wege sind alle ausgeschildert und man muss meistens mit wenigstens drei Stunden Aufstiegszeit rechnen.

Sehr viel schneller ist der Weg zum Brocken natürlich mit der Schmalspurbahn. Die fuhr bei uns immer direkt an der Hochschule vorbei und weckte mit ihrem Pfiff die schlafenden Studenten in den Vorlesungen . Es gibt drei Strecken bzw. Bahnen: die „Brockenbahn“, die von Wernigerode über Drei Annen Hohne und Schierke auf den Brocken fährt. Dann die „Harzquerbahn“, die bereits in Nordhausen startet (fährt über Sorge, Elend und Drei Annen Hohne) und die „Selketalbahn“, die in Quedlinburg startet. Die HSB ist allerdings ein recht teuerer Spaß und kostet für eine Fahrt bis ganz auf den Brocken einfach 16 Euro und für hin und zurück 24 Euro pro Person.

Oben angekommen, kann man sich das Brockenmuseum anschauen oder sich beim Brockenwirt stärken. Es gibt sogar einen kleinen botanischen Garten ausschließlich mit Gebirgspflanzen. Führungen durch den Garten finden von Mai - Oktober täglich 11.30 und 14.00 Uhr statt.

Nationalpark Harz: Im Harz muss man natürlich nicht nur auf den Brocken wandern. Es gibt wunderschöne Wanderwege, zum Beispiel der Harzer Hexenstieg, der Kaiserweg oder der Harzer Grenzweg am ehemaligen Grenzverlauf entlang. Eigentlich sind es noch viel viel mehr, aber da bieten diverse Internetseiten die besseren Informationen. Ich hatte übrigens während meiner Studienzeit ein Semester lang die Vorlesung „Nationalparke“, wo wir einen Einblick in die Arbeitsweise des Nationalparks vor unserer Haustür ging. Wir erfuhren alles über Besucherlenkung und Besucheraufklärung, über die Zonen des Nationalparks, Fauna und Flora, Ranger und Schulprogramme… Ich glaube die Vorlesung wurde nur ein einziges Mal angeboten, es war aber richtig interessant. Bekommt man ja sonst eher selten, so einen Einblick

Gerade an Städten und Sehenswürdigkeiten gibt es natürlich noch sehr viel mehr im Harz, aber das erzähle ich dann beim nächsten Mal…
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kruemel

kruemel

Alter: 37 Jahre,
aus Südhessen
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