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Das Leben eines Krümels

(548 Einträge)

Kalif
91 mal angesehen
12.12.2012, 17.54 Uhr

Blutspender auf vier Pfoten

Dass Blutspenden für Menschen wichtig sind, weiß ja jeder. Aber dass auch Hunde und Katzen Blut spenden können war mir bis zum heutigen Tag überhaupt nicht bewusst. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst kein Tier besitze und mich mit diesen Themen nicht so stark auseinander setze. Aber wenn man mal darüber nachdenkt ist es völlig logisch, dass durch Krankheit, Operationen und Unfälle auch ein Haustier in eine Lage kommen kann, wo es eine Bluttransfusion braucht, um nicht zu sterben.

Inzwischen ist man dabei auch für Hunde und Katzen Blutbanken einzurichten und Tierbesitzer zu bewegen, regelmäßig mit ihren Tieren zum Blutspenden zu kommen. Oft wird dies in Tierkliniken organisiert. Es wird aber inzwischen auch deutschlandweit an Datenbanken gearbeitet, wo die Hunde und Katzen möglichst mit Blutgruppe registriert werden können. Hier werden dann die Besitzer angerufen, wenn ein anderes Tier z.B. durch einen Unfall schnell eine Spende braucht – vor allem weil ja nicht überall große Tierkliniken mit einer Blutbank vorhanden sind.

Wer sich jetzt überlegt, sein Tier vielleicht auch einmal zur Blutspende zu geben, sollte ein paar Richtlinien beachten. Die Tiere sollten auf jeden Fall Erwachsen, aber auch nicht zu alt sein. Bei Hunden liegt das empfohlene Alter zwischen 2 und 8 Jahren, bei Katzen zwischen 1 und 8 Jahren. Sie sollten genug wiegen (Hunde ab 20-25 kg, Katzen ab 3,5-4kg) und natürlich gesund und geimpft sein. Hunde sollten außerdem bisher nicht in südliche Länder gereist sein, um bestimmte Krankheiten auszuschließen.

Die Spende selbst verläüft so, dass die Tiere auf die Seite gelegt und an der Halsschlagader rasiert werden. Dann wird über die Halsvene das Blut abgenommen. Der Einstich soll wohl nicht weiter weg tun, nur manche Tiere finden es unangenehm die 15 Minuten auf der Seite zu liegen, die die Spende dauert. Wenn sie sehr unruhig sind, werden sie manchmal vorher leicht sediert. Katzen können übrigens etwa alle 6 Monate Blut spenden, Hunde etwa alle 3 Monate. Als Belohnung für die Spende gibt es oft einen großen Beutel Futter, ein Blutcheck oder eine gründliche kostenlose Untersuchung.

Hier gibt’s weitere Infos:
Deutschlandweite Spenderdatenbank für Hunde: [www.weissepfoten.de]
Deutschlandweite Spenderdatenbank für Katzen: [www.herzblutfuerkatzen.de]

[www.wdr.de]
[www.stern.de]
[www.vox.de]
[www.derwesten.de]
Artikel über die Kleintierklinik der LMU in München: [www.br.de]
[www.abc-tierschutz.de]
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kruemel

kruemel

Alter: 37 Jahre,
aus Südhessen

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Kommentare

13.12.2012 08:47 Paradiesgarten

Bei dem zunehmenden Verkehr, kann es jederzeit auch das eigene Tier treffen und dann ist man froh, wenn es ihm durch eine Blutspende geholfen werden kann. Warum nicht, man muss es ja nicht alle 6 Monate machen.
13.12.2012 13:15 Katalin
Wo du immer die interessanten Themen auftust Wusste nicht dass es so etwas gibt
14.12.2012 22:31 gundel
wie du schon sagst,eigendlich ganz logisch.sie bekommen ja auch unsere zivielkrankheiten. ich find das gut,wenn man da helfen kann.leider sind meine beiden zu alt und der eine noch herzkrank.
laut tierärztin sollte er nur1 jahr werden,jetzt steht eine 4 dahinter und wenn man ihn jetzt im schnee sieht ,denkt man es ist ein welpe.
17.12.2012 11:21 kruemel
gundel schrieb:
wie du schon sagst,eigendlich ganz logisch.sie bekommen ja auch unsere zivielkrankheiten. ich find das gut,wenn man da helfen kann.leider sind meine beiden zu alt und der eine noch herzkrank.
laut tierärztin sollte er nur1 jahr werden,jetzt steht eine 4 dahinter und wenn man ihn jetzt im schnee sieht ,denkt man es ist ein welpe.


wie schööön. das freut mich zu hören
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